extasy
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Ich hatte gestern in diesem Beitrag https://www.computerbase.de/forum/threads/antikommunismus-eine-typisch-deutsche-tradizion.371006/ versucht aufzuzeigen wie unregecht im Grunde der Antikommunismus hier in Deutschland ist. Leider wurde er schon nach drei Stunden geschlossen so das ich darauf aufbauend hier nochmal einen Neuanfang versuchen möchte.
Der Wahlkampf in Hessen zeigt meiner Meinung sehr gut auf wie leicht die SPD sich in die Antimommunismusfalle der CDU bringen lässt. Mal ganz davon abgesehen das Die Linke beileibe keine Kommunistische Partei ist zeigen Äußerrungen von SPD Offiziellen über "ehemalige DKP Funktionäre in der Linkspartei" das diese Argumente auch in der SPD auf fruchtbaren Boden fällt. Wenn man jedoch das Wort "ehemalig" anwendet dann sollte man es Menschen doch auch zugestehen sich politisch gewandelt zu haben, ganz so wie man dieses gerade von konservativer Seite "ehemaligen" Nazis in der CDU zugestanden hatte. Hier hatte man wenig Probleme damit selbst hohe Funktionsträger des Naziregimes in bedeutende Positionen zu integrieren.
Aber auch wenn man unterstellt das diese ehemaligen Kommunisten noch immer Kommunisten sind so kann man doch sagen na und, sind sie deswegen keine Demokraten ? Was ist an der "Diktatur des Proletariats" weniger Demokratisch an der derzeit faktisch bestehenden Diktatur des Kapitals ? Warum setzt sich die SPD diesem Rechtfertigungs und Abgrenzungsdruck der künstlich von konservativer Seite aufgebaut wird aus ?
Um eines klarzustellen, ich bin kein Kommunist sondern Sozialist, jedoch schäme ich mich nicht der kommunistischen Genossen in der Linken (nicht die Partei, sondern der Linken insgesamt). Wie ich in meinem anderen geschlossenen Beitrag ausgeführt hatte, halte ich die Kommunisten für einen wichtigen Bestandteil in der demokratischen Kultur und den derzeit betriebene Antikommunismus für höchst unredlich. Andere Länder haben da ein viel entspanteres Verhältniss zu Kommunisten. Der größte Gewerkschaftsverband Frakreichs z.B. ist Kommunistisch. Ich würde mir sehr wünschen wenn man zu der Sachlichkeit in der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus kommen würde wie im Ausland. Man kann sicherlich über Kommunistische Standpunkte steiten, der Antikommunismus alter Tager jedoch ist dabei absolut kontraproduktiv und dient in erster Linie den Konservativen die damit in die Linke einen Keil treiben können und es der SPD schwer macht mit linken Parteien neben ihr zusammenzuarbeiten.
So, nun hoffe ich auf eine Diskussion zur Sache, ohne die üblichen unsachlichen Grabenkämpfe die dabei sehr schnell ausgetragen werden.
Der Wahlkampf in Hessen zeigt meiner Meinung sehr gut auf wie leicht die SPD sich in die Antimommunismusfalle der CDU bringen lässt. Mal ganz davon abgesehen das Die Linke beileibe keine Kommunistische Partei ist zeigen Äußerrungen von SPD Offiziellen über "ehemalige DKP Funktionäre in der Linkspartei" das diese Argumente auch in der SPD auf fruchtbaren Boden fällt. Wenn man jedoch das Wort "ehemalig" anwendet dann sollte man es Menschen doch auch zugestehen sich politisch gewandelt zu haben, ganz so wie man dieses gerade von konservativer Seite "ehemaligen" Nazis in der CDU zugestanden hatte. Hier hatte man wenig Probleme damit selbst hohe Funktionsträger des Naziregimes in bedeutende Positionen zu integrieren.
Aber auch wenn man unterstellt das diese ehemaligen Kommunisten noch immer Kommunisten sind so kann man doch sagen na und, sind sie deswegen keine Demokraten ? Was ist an der "Diktatur des Proletariats" weniger Demokratisch an der derzeit faktisch bestehenden Diktatur des Kapitals ? Warum setzt sich die SPD diesem Rechtfertigungs und Abgrenzungsdruck der künstlich von konservativer Seite aufgebaut wird aus ?
Um eines klarzustellen, ich bin kein Kommunist sondern Sozialist, jedoch schäme ich mich nicht der kommunistischen Genossen in der Linken (nicht die Partei, sondern der Linken insgesamt). Wie ich in meinem anderen geschlossenen Beitrag ausgeführt hatte, halte ich die Kommunisten für einen wichtigen Bestandteil in der demokratischen Kultur und den derzeit betriebene Antikommunismus für höchst unredlich. Andere Länder haben da ein viel entspanteres Verhältniss zu Kommunisten. Der größte Gewerkschaftsverband Frakreichs z.B. ist Kommunistisch. Ich würde mir sehr wünschen wenn man zu der Sachlichkeit in der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus kommen würde wie im Ausland. Man kann sicherlich über Kommunistische Standpunkte steiten, der Antikommunismus alter Tager jedoch ist dabei absolut kontraproduktiv und dient in erster Linie den Konservativen die damit in die Linke einen Keil treiben können und es der SPD schwer macht mit linken Parteien neben ihr zusammenzuarbeiten.
So, nun hoffe ich auf eine Diskussion zur Sache, ohne die üblichen unsachlichen Grabenkämpfe die dabei sehr schnell ausgetragen werden.
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