Dingbats-Symbole in den Suchergebnissen von Google

Martinus33

Lt. Commander
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1.727
Hallo,
ich habe ein Dingbats-Symbol im title tag mehrerer Seiten meiner Website verwendet.

Stimmt es, dass Google-User in den Suchergebnissen dieses Symbol nur sehen, wenn sie den Dingbats-Zeichensatz extra installiert haben, was bei den meisten nicht der Fall sein dürfte?

Oder läuft das ausschließlich über den Browser, der umfassend alle Symbole/Zeichen kennt und damit bei allen Usern alle Zeichen anzeigt (in den Suchergebnissen und sonst auch)?
 
Ganz ehrlich:

So einen Mist macht man nicht.

Dingbeats ist eine SCHRIFTART, kein Zeichensatz. Damit ist die Webseite nicht HTML konform und kann zum Ausschluss aus dem Index der Google Suchmaschine führen.

Generell gilt: Dingbeats-Symbole sehen nur die Leute, die Dingbeats aktiviert haben.

Womit hast du die Webseite denn gemacht, dass das überhaupt ging?

Title ist Text-Only. ISO-8859-1 oder UTF-8
 
Zuletzt bearbeitet:
Bestenfalls ein paar UTF-8 - Icons sind zulässig, und selbst da kann man sich kaum darauf verlassen, dass sie korrekt dargestellt werden.
 
Er muss nicht nur installiert sein. Das muss er sicherlich auf jeden Fall. Aber je nachdem, wie Du die Zeichen eingebunden hast, muss der User diesen tollen Zeichensatz auch noch in seinen Browsersettings als Font aktiviert haben.

So oder so sollte man solche Spielereien komplett lassen.
 
@BlubbsDE:
Verstehe ich dich richtig, dass das größere Problem die Aktivierung im Browser ist, weil das per default nicht gegeben ist?

@Sephe:
Das, was ich meine, heißt Dingbats, nicht Dingbeats, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Unicodeblock_Dingbats
Nicht dass wir von unterschiedlichen Dingen reden.

Beziehst du dich nur auf Dingbats oder Symbole generell, z.B. auch auf die hier genannten:
http://de.selfhtml.org/html/referenz/zeichen.htm

Dollar- und Eurozeichen, Copyright-Zeichen und diverse andere Sachen sind doch bestimmt sinnvoll und werden auf jedem PC dargestellt.

Die Nutzung solcher HTML-Entities nach dem Code-Schema &#zahl; gibt es doch ganz oft, auch im title tag, z.B. ein Bindestrich. Warum sollen solche HTML-Entities nicht HTML-konform sein?

@Daaron:
Zulässig in welcher Hinsicht? Technisch oder weil Google nein sagt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war dann wohl sehr unklar und missverständlich. Es gibt auch einen Font, der Dingsbat heißt :) Einen, der durchaus sehr verbreitet ist.

Deine Lösung, die sollte gehen. Solange Du Dich konsequent an die UTF-8 Codierung der Zeichen und auch des HTML Dokuments hälst.
 
???
Es gibt einen Zeichensatz und eine Schriftart gleichen Namens?

Also die Dingbats-HTML-Entities, die ich meine, siehe Wikipedia-Seite, hat nun doch jeder auf seinem PC installiert und stellt jeder Browser dar?

Man muss doch trotzdem den speziellen Dingbats-Zeichensatz installiert haben, besagt zumindest diese Quelle:
http://pagewizz.com/sonderzeichen-im-internet/

Mind. 90 % der Google-User sollten das Symbol im title tag, z.B. Schneeflocke &#10052, gemäß Ihrem PC sehen können. Sonst lasse ich es bzw. suche mir ein anderes. Linux-User?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm. Du machst es mit UTF 8. Das kann jeder Browser, der halt mit UTF8 Codierung umgehen kann. Da muss man keinen Zeichensatz für installiert haben. Sonst dürfte der Browser eben auch kein UTF8 unterstützen.
 
Also ich muss einzig darauf achten, dass ich
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8" />

im Code meiner Seiten stehen habe und jeder Google-User kann in den Suchergebnissen das Symbol im title tag sehen?
Egal, was für ein Betriebssystem oder Browser er benutzt und was er installiert hat?

Im Moment habe ich charset=ISO-8859-1 drin stehen....
 
Natürlich kann es nicht jeder sehen. Der, der einen Browser nutzt, der keine UTF8 Codierung unterstützt, der sieht es nicht.

Und ja, so was gibt es noch. Sei es, der Browser kann es nicht oder sei es, der User hat eine andere Codierung eingestellt.
 
Martinus33 schrieb:
Zulässig in welcher Hinsicht? Technisch oder weil Google nein sagt?
Es ist technisch möglich... und zumidnest in der Meta Description erlaubt Google es auch. Im Title... sollte erlaubt sein, macht nur eben wohl kaum jemand
Man kann aber nicht 100% sicher sein, ob die Darstellung hin haut. Außerdem gehört <title> mit zu den wichtigsten Elementen überhaupt. Der Inhalt sollte so SEO-technisch hochwertig wie möglich sein.

BlubbsDE schrieb:
Hm. Du machst es mit UTF 8. Das kann jeder Browser, der halt mit UTF8 Codierung umgehen kann.
Entscheidend ist auch die Schriftart. Eine Font kann natürlich jeden UTF-8 - Code überschreiben. Wenn jetzt jemand als Systemschrift keltische Runen oder klingonisches Gekritzel verwendet, dann ist es durchaus denkbar, dass in diesen Schriften keine Dingbats existieren.
 
Das Symbol wäre nur eines und es wäre kein kitschiges Gimmick. Es würde zum Thema passen und sieht m.E. gut aus.

Die entscheidende Frage für mich bleibt aber, wie viele Google-User mit ihrem Browser/Browser-Einstellung/Betriebssystem/Installationen so ein Dingbats-Symbol voraussichtlich sehen können. Und wie viel mehr es sind bei Verwendung eines gängigeren "Nicht-Dingbats-Symbols", wie hier aufgeführt:
http://de.selfhtml.org/html/referenz/zeichen.htm.

Lässt sich das schätzen? Nur ungefähr.
 
Fast alle... Die Frage ist auch, ob Google das Zeug nun in den Links wirklich darstellt. In den Descriptions bleibts erhalten, aber im Titel? Kann gut sein, dass der gefiltert wird.
 
"Fast alle" bei Dingbats-Symbolen oder bei den anderen, gängigeren (siehe selfhtml-Link)?

Google selbst kann ausfiltern, klar, aber das muss man einfach ausprobieren und sehen. Dann hat man Klarheit und kann entsprechend reagieren. Schwieriger ist die Einschätzung, was denn nun wie oft von den Google-Usern gesehen wird, entsprechend deren Browser/Browser-Einstellung/Installationen/Betriebssystem usw. Das muss in erster Linie passen, sprich, bei "fast allen" sollte das Symbol angezeigt werden.
 
Daaron schrieb:
Man kann aber nicht 100% sicher sein, ob die Darstellung hin haut. Außerdem gehört <title> mit zu den wichtigsten Elementen überhaupt. Der Inhalt sollte so SEO-technisch hochwertig wie möglich sein.

Und man denke auch an Barrierefreie Web-Gestaltung. Screenreader und Textbasierte Browser können wahrscheinlich nicht viel damit anfangen... (Hab ich allerdings noch nicht getestet... Ist nur eine Vermutung.)
 
Sie können nix damit anfangen, werden den Kram aber schlichtweg ignorieren... vorausgesetzt, der Title besteht nicht nur aus so nem Dreck. Aber z.B. n kleines Noten-Symbol vor nem Artikel über Musik...

Was die Wahrscheinlichkeit der Darstellung angeht: recht hoch, wenn mans nicht übertreibt mit den Icons. Solange der User über Arial oder Sans-Serif verfügt und nicht mutwillig die Font extrem umstellt (z.B. auf so ne "Distorted"-Font), wird das Icon korrekt erscheinen. Mehr oder weniger, zumindest.
 
Es ist kein großer Unterschied bei der Darstellungswahrscheinlichkeit zwischen Dingbats-Symbol und einem gängigeren wie beim Selfhtml-Link aufgeführt?
 
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