charmin schrieb:
@hanni2k (https://www.computerbase.de/forum/t...r-1-post-beachten.317001/page-28#post-5251164)
:
das zweite Bild gefällt mir besonderst gut. Leider sind keine Exifs vorhanden. Könntest du die nachreichen (mit dem verwendeten Equipment?)

wäre klasse!
Das zweite Bild finde ich im Ansatz ebenfalls sehr gut. Was mich allerdings immer wieder den Kopf schütteln lässt ist das derzeit scheinbar sehr populäre schräghalten der Kamera. Prinzipiell ist dagegen ja auch nichts einzuwenden, wenn es der Bildgestaltung dient.
Die Beispiele die man typischerweise aber sieht zeugen eher davon, dass ein langweilliges Bild so irgendwie spannender auszusehen scheint als wenn man es gerade aufnähme. Denkt man genauer darüber nach kommt man aber letztendlich meist zu dem Ergebnis, dass dies nur an der verwirrenden Perspektive liegt, diese jedoch das Bild keineswegs aufwertet.
Hier hätte man mit einem ansprechenderen Vordergrund und eventuell einer dramatischeren Perspektive viel mehr erreichen können.
Das Motorrad ist letztendlich nur eine Fingerübung - eine Bildaussage oder ähnliches kann ich nicht feststellen, aber das ist ja nicht so schlimm - manchmal muss mit der Technik auch einfach nur gespielt werden
Vielleicht wäre eine etwas seitlichere Aufnahme besser gekommen, auf jeden Fall aber solltest du niemals Teile des Motivs anschneiden, solange du dadurch nicht besondere Teile des Motivs hervorheben willst (z.B. das anschneiden der Stirn auf einem Portrait wenn die Augen / Mund etc. bildbestimmend sein sollen).
@Fabian228:
https://www.computerbase.de/forum/t...r-1-post-beachten.317001/page-28#post-5257233
"Top-Fotos der ForumBasler"
Findest du, das ist ein Top-Foto? Dann solltest du noch mal darüber nachdenken, wodurch ein gutes Foto entsteht. Jedenfalls nicht durch eine gute Kamera. Dass du bei einem nichtssagenden Foto die gute Kamera dazuschreibst wirkt schon fast ironisch
Ich halte es natürlich für viel wahrscheinlicher, dass du die Kamera noch nicht lange hast, dir das Entdecken der technischen Möglichkeiten viel Freude bereitet und du uns einfach mal dran teilhaben lassen wolltest. Tu' das aber lieber nicht in einem Bildkritik-Thread, sonst wird das schnel ziemlich zerrissen (könnte ich jetzt auch, bin aber zu faul um noch mehr zu tippen

) und du verlierst am Ende wegen einer so harmlosen Geschichte die Lust am Fotografieren.
Daher meine gut gemeinte Kritik: das Bild zeigt, dass du die Technik der Kamera inzwischen halbwegs beherrschst. Wie dir aber beim Betrachten des Bildes selber auffallen sollte, wird ein gutes Bild nicht durch den Grad an technischer Perfektion bestimmt. Du solltest daher anfangen, beim Fotografieren nachzudenken: "Warum will ich dieses Bild machen?", "Welche Aussage, welchen Inhalt soll es vermitteln?", "Wie soll es auf den Betrachter wirken" und dann erst "Mit welcher technischen Konfiguration kann ich diese Wirkung unterstützen."
So wirst du nach und nach deine eigene Bildsprache, deinen eigenen Stil entwickeln und du wirst merken, dass die technische Qualität (insbesondere die des Werkzeugs Kamera) nicht nur unwichtig ist sondern bei einem von sich aus starken Bild irrelevant werden kann!
Schaffst du es nicht, deinen eigenen Weg zu finden, wirst du enden wie tausende Messurbatoren in den diversen Fotoforen die mit ihrer mehr oder weniger teuren AUsrüstung nichts gebacken bekommen und sich deshalb immer neue Technik kaufen. Lieblingskommentar zu den World-Press-Photo-Awards: "Ja wenn ich so eine Kamera hätte, könnte ich das ja auch.". Mag sein, dass einen sowas auch glücklich machen kann (ich sag nur unser bestens bekannter männlicher Spieltrieb

) - die Belohnung der Bilder bleibt aber weg und das Konto leidet, ohne dass man jemals mit einer Ausrüstung zufrieden ist und damit anfangen kann, sich aufs fotografieren zu konzentrieren.