DMS-System auf NAS. Wie NAS absichern?

Weckmann

Lt. Commander
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Hi,
....puhh was für eine Arbeit. Ich bin gerade dabei, alle Unterlagen die zur Zeit in Ordnern abgehäftet sind, einzuscannen und auf meine Synology zu speichern. Für die Zukunft möchte ich auf dem PC ein DMS System in Kombination mit meiner Synology nutzen. Jetzt ist die Frage, wie sichere ich die Dokumente auf der Synology ab? Da die Synology mit dem Internet verbunden ist, wäre es ja theoretisch möglich, die Unterlagen zu stehlen oder die Informationen anderweitig zu nutzen?!?
 
Trenn die Diskstation doch vom Internet und nutze sie nur im LAN. Falls du auf sie zugreifen möchtest, kannst du das "aus dem Internet" via VPN. So mache ich das.
 
Ok, wie mache ich das? Dann würde aber auch die E-Mail Benarichtigung sowie die Automatische Updatefunktion nicht mehr funktionieren....
 
Ne, ne. Nochmal von vorne, ich habe wohl zu schnell geschossen. Du schreibst in Beitrag #1, dass die Diskstation mit dem Internet verbunden ist. Wie meinst du das? Normal angeschlossen am Router, so wie PCs? Dann kann die Diskstation erst einmal nur ins Internet, kann aber aus dem Internet nicht erreicht werden. Ich dachte, du hättest sie schon so eingerichtet, dass sie per http(s) über DDNS aus dem Internet erreichbar wäre. Bei NAS und Internet habe ich vielleicht zu schnell gedacht.

Wenn du keinen DDNS-Dienst eingerichtet hast (samt Portweiterleitung, usw.), ist die Diskstation nicht aus dem Internet erreichbar. Du musst nichts weiter absichern, sofern du einen Firewall-Router hast. Die Diskstation selbst kann natürlich Updates aus dem Internet ziehen.

PS: Geht es dir um die Absicherung oder um den Zugriff aus dem Internet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die hängt an einem Switch. Der Switch ist mit einem Router verbunden und der Router stellt die Verbindung mit dem Internet her. Freigaben über http(s) oder DDNS sind auf der Synology nicht eingerichtet. Ports sind auch alle zu. Freigabe im Router existiert auch nicht. Aber mal angenommen, ich würde mir auf dem PC einen Virus oder Trojaner einfangen, dann wäre die Synology doch auch in Gefahr?
 
Das wäre aber ein sehr, sehr theoretisches Szenario. Malware, die auf Windows läuft um NAS zu befallen, so eine Art Zwischenwirt? :)
Ich könnte mir vielleicht etwas vorstellen, dass bei einem Netzlaufwerk Daten gelöscht werden.

Absichern sollte man sich immer gegen Datenverlust durch Backups. Also Kopien der Daten. Die Daten müssen doppelt und dreifach auf verschiedenen Festplatten, Systemen und am besten verschiedenen Orten gelagert werden.
 
Hallo Weckmann,

Bitte beachte als erstes, dass ein NAS zwar eine physikalische Datensicherheit herstellen kann (wenn RAID konfiguriert, etc.), dies allerdings keine Datensicherung ersetzt.
Die Daten auf dem NAS bleiben schließlich grundsätzlich veränderbar/löschbar. Ich vermute du bist eher auf der Suche nach einem Archiv-System, oder?

Um aber deiner Frage nachzukommen:
Wie Wilhelm14 es bereits richtig beschrieben hat, ist dein NAS-System nicht aus dem Internet heraus zugänglich, sofern du dies nicht extra eingestellt hast. In deinem Router ist von Haus aus eine Firewall eingebaut (und hoffentlich auch aktiviert) die verhindert, dass "irgendwer" aus dem Internet auf dein privates Netzwerk zugreift.
Dein NAS wiederum, welches sich ja logischer Weise in deinem LAN befindet und somit dem Router bekannt ist, kann allerdings auf das Internet zugreifen, sofern es dies anfordert.

Das wäre aber ein sehr, sehr theoretisches Szenario. Malware, die auf Windows läuft um NAS zu befallen, so eine Art Zwischenwirt?
Ich könnte mir vielleicht etwas vorstellen, dass bei einem Netzlaufwerk Daten gelöscht werden.

Ich möchte dich nicht verunsichern, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es bereits Viren/Malware gibt, die mittels eines PCs im Netzwerk auch auf NAS-Systeme zugreifen können (egal ob per Einstellung als Netzlaufwerk, oder anders). Ein Antiviren-Programm solltest du ja hoffentlich so oder so an deinem Rechner nutzen.
Vielleicht gibt es auch bereits Viren/Malware die sich direkt auf dem NAS einnisten, da müsste allerdings in erster Linie der NAS-Hersteller etwas nachbessern. Das Risiko, dass ein "Jedermann-NAS" eines Privatnutzers gezielt attakiert wird, ist vermutlich trotzdem sehr gering.

Hilft dir das erstmal weiter?
 
Ja, vielen Dank. Könnt Ihr mir ein DMS System empfehlen?
 
Je_Tho schrieb:
Ich möchte dich nicht verunsichern, aber ich kann mir durchaus vorstellen,...
Ja, vorstellen kann ich mir das auch. Aber wie wir schon gesagt haben, selbst wenn man keine Malware zu befürchten hätte, können Daten durch Fehlbedienung oder Gerätedefekt verschwinden. Daher eben Backups zur Absicherung gegen Datenverlust. Absicherung gegen "Diebstahl" sieht natürlich anders aus: nicht aus dem Internet erreichbar oder nur gesichert, Virenscanner auf den Rechnern, gepflegte Rechner, Aufmerksamkeit der Nutzer.

DMS? https://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenmanagement
Also Papier in elektronische Form bringen? In welchem Umfang? Nur zur Archivierung, privat, geschäftlich? Müssen die Inhalte der Dokumente durchsuchbar sein? Im Privatbereich müsste es reichen, wenn man aus dem Scan PDFs erstellt und die einordnet wie z.B. Auto, Mobilrechnungen, Festnetz, Schornsteinfeger, Gemeinde, Konsumrechnungen, Müllabfuhr. Und in diese Ordner Unterordner mit Jahreszahlen, 2015, 2014,...

Aber wie bereits gesagt, kommt auf den Umfang an.
 
Wilhelm14 schrieb:
Ja, vorstellen kann ich mir das auch. Aber wie wir schon gesagt haben, selbst wenn man keine Malware zu befürchten hätte, können Daten durch Fehlbedienung oder Gerätedefekt verschwinden. Daher eben Backups zur Absicherung gegen Datenverlust. Absicherung gegen "Diebstahl" sieht natürlich anders aus: nicht aus dem Internet erreichbar oder nur gesichert, Virenscanner auf den Rechnern, gepflegte Rechner, Aufmerksamkeit der Nutzer.

DMS? https://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenmanagement
Also Papier in elektronische Form bringen? In welchem Umfang? Nur zur Archivierung, privat, geschäftlich? Müssen die Inhalte der Dokumente durchsuchbar sein? Im Privatbereich müsste es reichen, wenn man aus dem Scan PDFs erstellt und die einordnet wie z.B. Auto, Mobilrechnungen, Festnetz, Schornsteinfeger, Gemeinde, Konsumrechnungen, Müllabfuhr. Und in diese Ordner Unterordner mit Jahreszahlen, 2015, 2014,...

Aber wie bereits gesagt, kommt auf den Umfang an.

Hey,

auf dem PC läuft ein Virenscanner, Firewall und es wird auch nach Malware gescannt... Regelmäßige Backups auf einer externen Festplatte werden gemacht. Die Backup Platte wird auch nochmal mit einer anderen Festplatte gespiegelt und diese befindet sich an einem anderen Ort.
Bis jetzt lege ich die eingescannten PDF-Dokumente einfach in einer Ordnerstrucktur ab. Beispiel:
Rechnung, Mobilfunk, Handy, 2014, 2015 usw..
Mittlerweile wird es bei so vielen Ordner ein wenig unübersichtlich ?!?!
 
Das Problem ist das solche Software nicht billig ist. Ich nutze ScanView in Kombination mit NSI aber da bist du auch mindestens 5000 Euro los und das nur für die Software und Einrichtung.

Das nächste Problem wird das scannen sein wenn du da ein 0815 Multifunktionsgerät nutzt dauert das ja ewig.

Sonst einfach mal googeln ob es gute Freeware oder Opensource Software gibt

Am besten stell dir die Frage: "Wie professionell will ich das Betreiben?"

Und danach beurteile wie viel du investieren willst
 
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