Dockingstation? Ja / Nein

RayZero

Lieutenant
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Sep. 2009
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hallo zusammen,

viele in meinem bekanntenkreis schaffen sich bei einer pc-neuanschaffung einen
laptop an, weil dieser mittlerweile von der leistung her ausreicht und
die verbauten platten mit im schnitt 500gb dem desktopsegment nicht mehr weit
hinterher hängen.

um das notebook im geschlossenen betrieb zu betreiben gibt es soviel ich weiss
zwei möglichkeiten:

1) man stellt in den energieoptionen aus, dass das notebook beim schließen in den
ruhezustand / standbye wechselt. jetzt kann man notebook an einen externen
monitor anschließen.

frage: ist der notebookbildschirm somit mit geschlossenem "deckel" immernoch im betrieb?
ist das in irgendeiner weise schädlich für den dauerbetrieb? (wärmeentwicklung etc...)

2) man kauft sich eine dockingstation. vorteile: mehr anschlüsse, sieht gut aus,
in der handhabung auch sehr praktisch (keine kabel trennen, wenn man notebook
mal mit nimmt).

frage: leider gibt es ja nicht gerade viele hersteller, die dockingstations anbieten
und meistens nur für die high end serie. gibt es ein notebook (aktuelles) bis 600 euro
mit dockingstation (nicht im preis inbegriffen / hersteller egal)?

wie würdet ihr es machen, wenn ihr das notebook dauerhaft an einem externen bildschirm
nutzen möchtet, bei geschlossenem zustand?

viele grüße
 
Hi,

wie wärs damit?
HP ProBook 6545b
HP VB041AA Dockingstation
Hat genügend Leistung für Office und ist locker im Budget.
Alternativ, aber 100€ über dem Budget, aber die höhere Leistung rechtfertigt den Aufpreis:
HP ProBook 6550b

1) Der Monitor ist bei geschlossenem Notebook aus.

Wie oft wird das Notebook denn mitgenommen? - Evtl. wäre auch ein PC und ein Netbook eine Alternative ;)

Grüße
Eugl3na
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
frage: ist der notebookbildschirm somit mit geschlossenem "deckel" immernoch im betrieb?
ist das in irgendeiner weise schädlich für den dauerbetrieb? (wärmeentwicklung etc...)

Nein, normalerweise schaltet sich der Monitor ab und es wird automatisch auf den externen Monitor als Primären Monitor gewechselt!
 
RayZero schrieb:
frage: ist der notebookbildschirm somit mit geschlossenem "deckel" immernoch im betrieb?
ist das in irgendeiner weise schädlich für den dauerbetrieb? (wärmeentwicklung etc...)

Windows-Taste + P :-)

Grüße
13inch
 
Das kannst du auch gut beobachten wenn du den Deckel mal langsam schließt und aber dazwischen hineinschaust.
Ab einem gewissen Neigungswinkel wird er schwarz und schaltet sich somit ab.
 
Wenn es nicht ohnehin automatisch geht, kannst Du es im Regelfall so einstellen, dass im Dual Monitor Betrieb (externer und eingebauter) der eingebaute einfach nicht benutzt wird, um den Desktop zu erweitern und daher aus ist. Das konfigurieren und verhindern, dass er beim Schliessen in den Sleep geht.
Ist bei den Notebooks, die Dockinganschlüsse bieten, eigentlich immer möglich.

frage: leider gibt es ja nicht gerade viele hersteller, die dockingstations anbieten
und meistens nur für die high end serie. gibt es ein notebook (aktuelles) bis 600 euro
mit dockingstation (nicht im preis inbegriffen / hersteller egal)?
Schau mal in die Suche bei notebooks-billiger, da kannst Du auch Docking-Anschluss angeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stand vor 3,5 Jahren vor der genau gleichen Überlegung.
Ich hab mir dann erstmal das Notebook nur so gekauft und hab dann bemerkt, dass es wirklich besser ist mit Dockingstation und die dann mehrere Monate später extra dazugekauft.

Ich fahre inzwischen eine Auflösung extern von 2560x1440 und da will ich die DVI Schnittstelle nicht mehr missen.
Bei mir sind allerdings die Temperaturen im schnitt 2 grad höher auf der Dockingstation. Keine Ahnung warum. Vllt weil nach unten weniger Abwärme erzeugt wird.
 
Notebooks mit Dockingstationanschluss haben nichts mit Highend zu tun, das sind NB für den Business Kunden und diese NB sind eher konservativ ausgestattet.
Diese NB sind auch robuster als die die der Consumer Serien.

Ich arbeite seit Jahren mit NB und Dockingstation. Kann ich nur empfehlen.

Gruß Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
<-- würde sich einen Monitor kaufen der einen Rechner enthält anstatt ein Laptop/Notebook das immer geschossen rumsteht.

Persönliche Meinung :-)

Wenns denn klein sein soll gibts doch Mini-ITX-Gehäuse mit entsprechender (leistungsfähiger) Hardware, wo man nicht die Kohle dafür bezahlt das es winzig und auf Stromsparen ausgelegt ist. Was kein Strom verbrauchen darf, kann übrigens auch keine Leistung bringen^^.
 
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Ich find das arbeiten auf nb und dockingsstation auch um einiges komfortabler also immer alles zusätzlich anstecken müssen.
und dieHP ProBook-Serie kann ich nur weiterempfehlen, da die bei mir in der arbeit sehr häufig eingesetzt werden.
 
Ich hätte mal zwei ganz dumme Fragen zu den Dockingstation-Modellen die hier in diesem Topic erwähnt sind, also z.B. dieser: http://geizhals.at/deutschland/499441
  • Wenn man den Deckel des Notebooks schliesst und sich dabei der externen Monitor einschaltet, wie kommt man dann bei geschlossenem Deckel an die Tastatur ran? :D Man müßte für dieses Szenario dann neben der Dockingstation auch noch eine externe Tastatur kaufen, oder?
  • Wenn man den Deckel des Notebooks NICHT schliesst um die Tastatur benutzen zu können, dann verhindert der geöffnete Panel des Notebooks ja die freie Sicht auf den externen Monitor. Muss man in diesem Szenario dann vermutlich den Deckel des Notebooks abschrauben?

Diese Fragen beziehen sich natürlich auf eine "einfache" Dockingstation wie z.B. die weiter oben genannte http://geizhals.at/deutschland/499441 . Mir ist natürlich klar dass es im Business-Bereich auch "komplettere" Dockingstationen gibt wo ein Bildschirm und eine Tastatur gleich mit dabei sind und in diesem Fall stellen sich die zwei oben genannten "Probleme" natürlich nicht.
 
OMG... bin zu müde zu antworten. Aber, nein, nein, nein. Was hast du für eine Phantasie? LCD abschrauben? Bitte was?

Der Sinn einer Dockingstation ist es, dass du nicht immer deine Kabel anschließen musst. Also ext. Geräte, wie zum Beispiel die Tastatur (da die vom Notebook zu klein ist) und Monitor.
 
Naja, vielleicht bin ich auch zu müde :D aber ich versuche trotzdem die Frage Nr 2 nochmal etwas ausführlicher zu formulieren. Also: man sitzt am Schreibtisch. Direkt davor ein Notebook mit geöffneten Deckel. Direkt dahinter der externe Monitor. Von diesem sieht man nur den oberen Teil weil die Sicht zum unteren Teil durch den geöffneten Deckel des Notebooks verhindert wird. Um dieses "Problem" zu lösen könnte man eventuell den Deckel ca. 70° zumachen, so dass man über dem Deckel die freie Sicht zum externen Monitor bekommt und noch gerade so an die Tastatur rankommt. Oder halt die "radikale" Lösung mit dem Abschrauben des Deckels :D

Aber die Frage ist (obwohl wir beide wohl recht müde sind :D ) mit Deiner Antwort erledigt: Externe Tastatur ist also zwingend. DAS war der Punkt der mir nicht klar war, denn ich bin von der Tastatur meines Notebooks sehr angetan und assozierte deshalb den Begriff "Dockingstation" nur mit externer Monitor + zusätzliche Ports aber mit Weiterverwendung der Notebook-Tastatur. DAS war also mein Denkfehler :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast den Sinn einer Dockingstation noch nicht ganz verstanden.

Wieso stellst du den Dock *vor* deinen Bildschirm? Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Besser wäre es doch, den Lappi *neben* den LCD zu stellen ;)

Eine Dockingstation ist dazu da, einen Desktop-Arbeitsplatz zu ersetzen. Also alles, LCD, Tastatur, Maus... alles extern, damit du nur noch den Lappi andocken musst und sofort wieder abdocken kannst, wenn du on-the-go bist. Du kannst natürlich auch beide LCDs, also Lappi und Monitor gleichzeitig benutzen.

Alles in Allem schon empfehlenswert, wenn du keinen Desktop mehr benötigst und du keine Lust auf Datensynchronisation hast. Wobei bezgl. der Leistung, es gibt auch Workstation Notebooks.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um es einfach aus zu drücken, mit einer Dockingstation machst Da das NB zu einem Desktopsystem.

Ich habe an der DS alle Geräte angeschlossen, wie an einem PC.
Monitor, Tatatur, Maus, Lautsprecher, Drucker, Scanner, USB Platte, ...
Ich drücke das geschlossene NB auf die DS, fertig.
Starte das System dann mit dem Ein/Aus - Schalter an der DS.

Es ist aber nicht zwangläufug notwendig, Monitor und Tatatur an zu schließen.
Man kann das NB in der DS auch so nutzen.
Man erspart sich dann nur das anstöpseln der anderen Geräte.
Wer nichts weiter anschließen will, der braucht auch keine DS.

Gruß Uwe
 
@ kaigue & Uwe F.:

Danke für die Erläuterungen. Jetzt ist alles klar geworden :)

BTW: Ich bin auf das Thema Dockingstation eigentlich nur deshalb aufmerksam geworden weil ich gesehen habe dass einige davon serielle und paralelle Ein/Ausgänge haben. Und moderne Laptops haben sowas ja leider nicht. Daher wäre für mich wohl eher ein sogenannter "Port-Replikator" sinnvoll anstatt einer Dockingstation. Z.B. der Fujitsu Celsius Mobile H910 bietet so einen Portreplikator: http://i1-news.softpedia-static.com...Celsius-H910-Mobile-Workstation-Review-17.jpg . Ich denke DAS ist es was ich brauche und keine Dockingstation :)
 
Also so ganz einig sind sich die Hersteller mit den Bezeichnungen "Dockingstation" und "Portreplicator" wohl nicht.
Das von Dir im Link gezeigte, ist für mich eine DS.

Dockingstaions sind nicht universell, sie passen nur an dafür vorgesehene Notebooks des gleichen Herstellers.
Auch Port Replicatoren können u.U. nur an ein bestimmtes NB passen.

Anbei mal zwei Bilder von meiner DS und dem NB, da ist der Anschluss zu sehen.

Du solltest mal nach einem USB Port Replicator ausschau halten, wobei ich auf die Schnelle keinen mit einer Seriellen- und Parellel Schnittstelle gefunden habe.
Da solltest Du dann aber nicht am Geld sparen, denn von den Treibern und der HW ist es abhängig, wie gut die Umsetzung von USB auf Seriell/Parallel gelingt.

Es gibt aber auch Adapter, von USB --> Seriell und USB --> Parallel.
Sowas hier:
http://www.alternate.de/html/product/Adapter_9-Pin_seriell_-_USB_2.0/73242/?

Gruß Uwe
 

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Adapter USB --> seriell und/oder USB-Portreplikatoren mit serieller Schnittstelle ist so eine Sache. Die meisten funktionieren nicht wirklich mit jedem seriellen Gerät bzw. man muß mehrere Wochen Zeit investieren um es zum laufen zu bringen. Z.B. benötige ich zur Kommunikation mit meinem TV-Digital-Receiver eine serielle Schnittstelle und das ist über USB-Lösungen ein Krampf ohne Ende wie in TV-Foren berichtet wird. Deshalb lasse ich lieber die Finger von solchen USB Lösungen.

Die Port Replicatoren, die man direkt am NB anschliessen kann, passen - wie Du ja geschrieben hast - leider meistens nur an ein bestimmtes NB. Und dies würde dann die Auswahl an Laptos doch sehr einschränken. Dummerweise haben die Laptops, die mich am meisten interessieren würden, sowas leider nicht.

Was ganz ordentlich funktioniert sind ExpressCards mit serieller Schnittstelle. Das wird wohl letzendlich die Lösung sein für die ich mich entscheiden werde. Das Problem dabei ist nur dass ich den ExpressCard Slot für mehrere andere Schnittstellen benötige, so dass ich dann immer umstecken müsste. Aber ich denke diese Umsteckerei ist letzendlich die bessere Lösung als die anderen beiden o.g. Alternativen (USB-Lösung oder Kauf eines Laptops mit Portreplikator-Anschlusss)
 
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