Spillunke schrieb:
WD Reds schonmal nicht. Diese sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, nicht für seltenes an und aus.
Die sind für den Dauerbetrieb freigegeben, aber man kann sie genauso oft an und ausschalten wie andere HDDs auch, das eine schließt das andere nicht aus!
Killerphil51 schrieb:
WD My Passport kann ich nur empfehlen.
Die würde ich wie die Pest meiden, denn einmal sind bei den 2.5" Platten gerade von WD die USB-SATA Bridgchips und die USB Buchse inzwischen fast immer direkt auf der Platine, es gibt also keinen SATA Stecker mehr, beides sind leider Komponenten die auch gerne mal kaputt gehen und dann haben die externen WD Platten gerne eine Datenverschlüsselung im USB-SATA Birdgechip. Gerade auch bei der Passport hat das, aber auch bei anderen die nicht damit beworben werden. Die Daten sind dann immer auf der Platte verschlüsselt, selbst wenn man es nie aktiviert hat und keinen Schlüssel eingeben muss, nur wenn dann der USB SATA Bridgechip kaputt geht, kommt man auch bei den Modellen wo es noch einen SATA Anschluss auf der HDD gibt, nicht mehr an die Daten, außer man findet die Stecknadel im Heuhaufen, sprich nicht nur ein identisches Gehäuse sondern auch eines aus dem gleichen Fertigungslos.
Wer eine externe WD haben möchte, sollte sich besser die WD-HDD und ein USB Gehäuse (nicht von WD) getrennt kaufen!
snaapsnaap schrieb:
Wenns wirklich als Backup dienen soll, dann kannst du sie auch intern einbauen, sofern Platz da ist, und nur bei Bedarf anschließen, um mal ein Backup zu machen.
Nein, Backups gehören immer auf ein Medium welches in einem anderen Gehäuse steckt, wie ein NAS, eine USB Platte (die nur dazu dient und nicht ständig mitläuft), Tapes oder die Cloud! Stell Dir vor das Gehäuse fällt runter, das Netzteil macht einen Abgang und nimmt die HW mit, etc.
Ob Du eine Dockingstation oder direkt eine USB Platte nimmst, ist realtiv egal. Man muss nur sehr vorsichtig mit den Platten umgehen, die sind empfindlich und gerade bei Platten mit mehr als 2TB darauf achten, ob es bei USB Gehäuse oder Dockingstations eine 4k Sektoremulation gibt, denn ohne die kommt man sonst nicht an die Daten. Extrene Platten mit mehr als 2TB können also nicht beliebig umgebaut werden und wenn es neben USB noch einen eSATA Anschluß gibt, kann selbst ein Wechsel zwischen den Anschlüssen für die Daten gefährlich sein! Eben wegen 4k Sektoremulation oder Fehladressierung.
Für Backups reicht die billigste Platte, denn man hat ja auch noch die Originaldaten, sonst sind es keine Backups sondern Datenauslagerungen und damit eine Verlagerung des Risikos und es werden kaum die Platte mit dem Backup und die mit den Originaldaten so zeitnah ausfallen, dann man nicht eine ersetzen und ein neuen Backup anlegen oder das Backup zurückspielen kann und wenn man doch davor Angst hat, nimmt man eben zwei oder mehr Backupplatten im Wechsel.