Downgrade/Sockelwechsel oder nichts verändern?

sav

Lt. Commander
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Hey,

mein Grundgedanke ist eine CPU mit einer geringeren TDP in meinem System zu verbauen, da ich die TDP unter Last von 125 Watt bei meinem AMD Phenom II X4 965 Black Edition mittlerweile doch recht hoch finde. Die Leistung des Systems sollte dabei annähernd gleich bleiben, genau bei diesem Punkt bin ich auf eure Ratschläge gespannt. :)

Im Herbst letzten Jahres habe ich mit dem Gedanken gespielt mir eine gebrauchte AMD Phenom II X6 CPU anzuschaffen, um mein Sockel AM3 System möglichst lange nutzen zu können. Den Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen, da der X6 in den meisten Spielen keinerlei Vorteil zu dem X4 hat.

Mein PC wird aufgrund meiner Familie selten benutzt und ist meistens nur im Idle. Zum spielen wird das System erst wieder im Herbst genutzt, deswegen sollte die Leistung der CPU auch annähernd gleich bleiben.

Aktuelle Spiele sollen in der Konfiguration vorerst nicht gespielt werden, da es noch eine ganze Reihe alter Spiele gibt die vorher gespielt werden wollen z.B. Call of Duty Reihe ab Modern Warfare 3, Crysis 2/3, Formel 1 2011-2013, Metro: Last Light, S.T.A.L.K.E.R. Clear Sky/Call of Pripyat

Die Finanzierung sollte ausschließlich (falls möglich) durch den Verkauf von meinen Hardware Komponenten (siehe Signatur) erfolgen.

Meine Ideen (es handelt sich ausschließlich um gebrauchte Hardware):

1. AMD Athlon X4 640/645
Pro: 95W TDP
Kontra: L3-Cache fehlt

2. AMD Phenom X2 Black Edition @X4
Pro: 80W TDP
Kontra: Gefahr die 2 deaktivierten Kerne nicht freizuschalten zu können besteht

3. AMD A10-5700
Pro: 65W TDP
Kontra: Finanzierung fraglich

4. Intel Core i3 Ivy Bridge
Pro: 55W TDP
Kontra: Finanzierung fraglich


MfG
 
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Takte den CPU doch runter und undervolte, oder schalte ein paar Kerne ab, wenn dein Board diese Funktion im Bios unterstützt.
 
Was ist es denn für ein Board? Wenn es nur ein AM3 Board ist, also kein AM3+ hilft nur ein Sockel Wechsel, da im Idle alle AM3 CPUs gleich viel verbrauchen (kleine Unterschiede gibt es immer.

Ansonsten würde ich den X4 einfach auf 2GHz herunter takten und undervoltionen. Au§erdem könnte man wenn niemand am PC ist auf Energie sparen gehen, davon startet der in wenigen Sekunden und verbraucht der PC so gut wie keinen Strom
 
Tja , die Kiste verbraucht im Idle bzw. im untersten Lastbereich durch den Phenom2 und der Grafikkarte sicher viel , das konnte ich an meinem alten PC sehen.
Yorkfield + ATI6670 + 4HDDs + 8GB DDR2 + P35 Board brachten das auf 120W , jetzt bin ich bei 40W . Im Untersten Lastbereich (gewöhnliche Officetätigkeiten) kam ich öfters auf 160W , jetzt bin ich dort bei 60W.
Wenn er seine bestehende Kiste nur im Nichtstun laufen lässt ist das trotzdem ein zu hoher Verbrauch , sicher könnte man das kleiner kriegen weil neuere Technik wie Board CPU und Speicher deutlich weniger verbrauchen, wenn er seine Grafikkarte behält bleibt das Gerät auch spielbar. Notfalls über eine moderne Grafikkarte nachdenken wie die Nvidia Maxwell die die höchste Effizienz besitzt.
 
Wenn ich die CPU undervolte verliere ich doch aber auch Leistung oder nicht? Mir ist schon klar das die CPU keine Referenz mehr ist, aber die Leistung reicht mir noch, und das bestimmt noch an die 2 Jahre.

Deswegen ist mir der Gedanke gekommen das System zu entschlacken solange man für die Komponenten noch etwas Geld bekommt.

HWMonitor zeigt mir im Idle einen CPU Verbrauch von 16 Watt an, ob das realistisch ist?

Das System läuft auf einem MSI 770-C45.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann soll er einfach die Karte behalten und den Rest rausreissen.
 
ShelbyBoss schrieb:
Dem TE geht es hier glaub nur um den Stromverbrauch im Idle

Sowohl als auch, vorallem aber unter Last. :D

Hätte jetzt nicht gedacht das ich mich so unverständlich ausgedrückt habe. :P

Es geht mir ja darum das System zu entschlacken, ohne Geld ausgeben zu müssen.

Die alten Komponenten sollen die neuen finanzieren.
 
sav schrieb:
Die alten Komponenten sollen die neuen finanzieren.

Das ist wohl nicht möglich, wenn du nicht enorm an Leistung verlieren willst.

Auf dein Board geht auch leider kein FX.
 
Intel Celeron G1830
H81 AS Rock Board
4Gb RAM
==========
in etwa gleiche Leistung / ca 20 Watt IDLE / Aufrüstbar / ca. 100,00€
 
versuch den cpu runterzuvolten das bringt schon einiges je nach dem was du an leistung brauchst wäre es auch gut fals du ne amd grafikkarte hast im ccc die leistung runterzudrehen 800,1600,2400.3400mhz kannste da auswählen :)

sonst seh ich da keinen umstiegs grund weil bis du das wieder rein hast stromkosten zu anschaffungskosten das dauert
 
Zuletzt bearbeitet:
Kostenfrei von gebrauchter Ware zu neuer, gleich schneller Ware zu wechseln ist zwar eine schöne Vorstellung, aber möglich dürfte das nicht sein. Hast du denn schon mal geschaut wie viel Strom dein Rechner im Idle wircklich braucht? Und beim Undervolten verlierst du keine Leistung, nur wenn du die Cpu dazu noch runtertaktest. Für Office reichen aber auch 2GHz...
 
Der ganze Aufwand lohnt sich nicht.

Ein Phenom 955 verbraucht ca. 12 Watt,
ein X4 630 ca. 10 Watt,
ein AMD AMD A8-3870K ca. 4 Watt und
und ein X6 1100t ca. 17 Watt

(alle Angaben nur "nur CPU/Leerlauf"; Quelle: http://ht4u.net/reviews/2009/athlon2_x4_630_620/index15.php).

Eine GTX 460 braucht im Leerlauf ca. 15 Watt.

Die Zeit, wo der Prozessor im Windows/Officebetrieb unter Vollast läuft, ist für die Stromkosten absolut vernachlässigbar.

Bei 20 Cent/kWh (zumindest in Österreich) kannst du jetzt ausrechnen, was du dir ersparen würdest und würdest sehen, dass die Aktion gar nichts bringt. Der Zeitaufwand/Kosten würden sich nie im postitiven Verhältnis zu den erhofften ersparten Stromkosten befinden. Stromkostenersparnis durch Hardwarerückbau armortisiert sich erst in ewig langer Zukunft. Bis dahin hast du dein System wieder aufgrund benötigter Leistung (zigmal) aufgerüstet. TPD kannst du auch nicht für den Vergleich zum Strombedarf heranziehen.

Es sei denn, du hast Lust am basteln... ;-)

Ich würde im Haushalt auf mögliche andere Stromfresser achten.

Gruß
 
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Danke für die Infos. :)

Was muss ich denn beim undervolten beachten?
 
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Ich würde die 8GB RAM behalten, 4 sollten zwar noch reichen, aber es ist verdammt knapp (gerne mal 3,7GB Auslastung)

Wenn das dein Gewissen beruhigt kannst du das so machen, bis auf das mit dem RAM. Jetzt stellt sich nur noch die Frage was du dir für eine Grafikkarte holst.
 
Ich habe mich entschlossen an meinem System nichts zu verändern, das sollte die beste Lösung sein. :)

Habe mal mein Konsumverhalten auf der Arbeit überdacht, und festgestellt das ich jeden Monat ~35 Euro zurücklegen könnte. Geld das ich so auch nicht hätte und da sammelt sich ja auch schnell was zusammen. :)
 
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