Drucker Hersteller ohne Firmware Eingriffe

Technisch unterscheiden sich die Tintentankdrucker bsp. des Herstellers Epson kaum von den klassischen Tintenstrahldruckern auf dem Markt. Die Differenzen zeigen sich lediglich durch einen Verzicht auf normale Druckerpatronen, da spezielle Tintentanks zum Einsatz kommen. Weiterhin sind allerdings Druckdüsen im Einsatz. Diese sorgen für das feine Druckbild und bringen die Tinte an den richtigen Stellen auf das Papier. Mit der Zeit, gerade bei einer seltenen Nutzung des Druckers, trocken diese durch die Tintenreste häufig ein.

Diese Problematik betrifft in der Theorie auch die Tintentank-Modelle. Die Tanks an sich können allerdings nicht eintrocknen, sodass diese deutlich zuverlässiger arbeiten als Tintenpatronen. Das Eintrocknen bezieht sich bei einem solchen Gerät also hauptsächlich auf die Bauteile im Inneren des Druckers, beispielsweise die Druckdüsen.

Aber Stichwort Eintrocknen: Das beste Mittel gegen Eintrocknen ist, regelmäßig alle zwei, drei Wochen etwas zu drucken. Wenn man sonst nichts zu drucken hat, kann man einfach mit Hilfe des Druckertreibers ein Düsentestmuster ausgeben (unter Windows zu erreichen über die Systemsteuerung, Geräte und Drucker, Rechtsklick auf den Drucker und Druckereigenschaften, Wartung). Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass der Drucker möglichst nicht an der Heizung steht oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Die Hersteller treffen auch Vorkehrungen gegen das Verstopfen der Düsen und parken diese auf einer Dichtung. Deshalb ist es wichtig, dass die Druckköpfe nach dem Drucken diese Parkposition zuverlässig erreichen, indem stets der „Aus“-Knopf genutzt wird. Die Stromzufuhr sollte erst getrennt werden, wenn das Gerät ganz zur Ruhe gekommen ist. Als weitere Maßnahme hilft es, regelmäßig – etwa alle zwei bis drei Wochen – eine Kleinigkeit zu drucken. Dazu eignet sich am besten das Düsentestmuster, das viele Drucker über ihre Wartungsfunktionen zur Verfügung stellen.

Man kann den Drucker auch ununterbrochen eingeschaltet lassen. Manche absolvieren dann – meist nachts – automatisch Reinigungsvorgänge. Das kostet aber nicht nur mehr Strom, sondern auch erheblich mehr Tinte als das Düsentestmuster.
 
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Ranayna schrieb:
Wenn man denn dann noch einen Drucker mit offener Firmware bekommt.
Wofür braucht man da eine offene Firmware? Entweder dem Drucker ne statische IP zuweisen und kein Gateway eintragen oder im Router einfach blockieren (zumindest bei FBoxen geht das sehr einfach).
 
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hendrik. schrieb:
Aber Stichwort Eintrocknen: Das beste Mittel gegen Eintrocknen ist, regelmäßig alle zwei, drei Wochen etwas zu drucken. Wenn man sonst nichts zu drucken hat, kann man einfach mit Hilfe des Druckertreibers ein Düsentestmuster ausgeben (unter Windows zu erreichen über die Systemsteuerung, Geräte und Drucker, Rechtsklick auf den Drucker und Druckereigenschaften, Wartung).
Mal ehrlich, macht das jeder konsequent zu Hause immer so?
 
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nutrix schrieb:
Und wenn Du nur alle 2-3 Monate lang mal was druckst?
Dann würde ich wohl keinen Drucker besitzen und das auf der Arbeit erledigen.
 
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kartoffelpü schrieb:
Wofür braucht man da eine offene Firmware?
Offen in dem Sinne, dass sie Fremdtinte/Fremdtoner erlaubt.
Das ist ja der Kasus Knacktus dieses Threads.
 
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Kann auch nur Brother empfehlen. Vielleicht auch nicht unbedingt auf die consumer Geräte gehen, sondern echte Office-Drucker. Da dürften dann hier Hersteller weniger dran rumpfuschen...so meine Hoffnung.

Deswegen hatte ich vor ein paar Jahren etwas tiefer in die Tasche gegriffen und es bisher nicht bereut.
 
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nutrix schrieb:
Große Tintentanks lohnen sich doch nur, wenn man wirklich viel druckt
Nicht unbedingt.
Den Unterschied macht die Druckkopftechnologie und das die Tinte in den Tanks nicht so wahnsinnig schnell eintrocknet. Ich hab auch einen Tankdrucker seit 2 Jahre und wir drucken eigentlich auch recht wenig mit ca. 50 Seiten die Woche.
Ergänzung ()

hendrik. schrieb:
Das beste Mittel gegen Eintrocknen ist, regelmäßig alle zwei, drei Wochen etwas zu drucken.
Nicht ausschalten ist das Mittel.
Jeder moderne Tintenspritzer macht eine Selbstwartung. Reicht völlig.
 
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BFF schrieb:
Ich hab auch einen Tankdrucker seit 2 Jahre und wir drucken eigentlich auch recht wenig mit ca. 50 Seiten die Woche.
Immerhin pro Woche, seit die Kinder bei mir außer Haus sind, drucken wir sehr selten, und die Kinder, wenn sie zu Besuch kommen. Wie gesagt, ich würde vergessen oder es übersehen, den Drucker regelmäßig genau dafür einzuschalten.
 
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nutrix schrieb:
den Drucker regelmäßig genau dafür einzuschalten.
Einfach nicht vom Strom nehmen.
Kommt am Ende günstiger als die Zwangsreinigung nach Einschalten. Und da kann es schon zu spät sein.

Egal.
Muss jeder für sich ausklamüsern was das richtige Konzept ist beim Drucken.

Ich kenne Einige die absolut Happy sind mit dem HP Instant Ink oder wie das heißt.
 
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EDV-Leiter schrieb:
Auch fürs seltene Drucken kann sich der Tankdrucker lohnen, wenn der Drucker mehr Tinte zum Spülen der Düsen als für die eigentlichen Drucke verbraucht.
Lohnt sich IMO nicht, weil sich der Resttintentank durch das viele reinigen sehr schnell füllt und ausgetauscht werden muss. ;):)
Ergänzung ()

BFF schrieb:
Ich kenne Einige die absolut Happy sind mit dem HP Instant Ink
Kenne ich auch und das heißt Instant Ink.
 
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Wow, vielen lieben Dank an euch für die Fülle an Feedback! Ihr seid spitze :-)

Das Community Voting ergibt ja ein klares Bild für Brother, das macht die Entscheidung einfacher :-) Dann mache ich mich da mal auf die Suche nach einem passenden Gerät.

Die Thematik Tintentankdrucker kannte ich bisher noch nicht, das werde ich mir auch mal genauer anschauen! Wir drucken allerdings nicht sehr viel in Seiten, immer mal wieder etwas aber dann nicht viel - vielleicht 1x die Woche 3-10 Seiten.
 
Typhon schrieb:
Wir drucken allerdings nicht sehr viel in Seiten, immer mal wieder etwas aber dann nicht viel - vielleicht 1x die Woche 3-10 Seiten.
Das würde aber in Deinem Fall schon aussreichen, damit hier nichts eintrocknen kann.

Druckst Du auch richtig Fotos oder nur Dokumente? Ich habe gerade bei Canon leidliche Erfahrung mit Fremdtinte bei Bildern gemacht.
 
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