dsgvo und Microdots von Laserdrucker

wern001

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Hätte mal eine Frage.
Ist eigentlich die dsgvo und die Microdots von Laserdrucker überhaupt vereinbar? Denn meiner Meinung nach verstoßen diese Mircodots gegen den Datenschutz
 
Welchen personenbezogenen Datensatz stellt ein Datum, eine Uhrzeit und die Seriennummer eines Druckers deiner Meinung nach dar?

Falls es dir wichtig ist beanspruche ich 13:37 Uhr für mich.
 
Da es mein Drucker ist ist es auch meine Seriennummer. Mit der Uhrzeit und Datum kann zweifelsohne nachgewiesen werden das ich es bin oder war der was ausgedruckt hat.
Du schreibst doch auch nicht deine Persönliche Daten in jede Mail oder Forumspost?
 
Analog zur Seriennummer und Datum / Uhrzeit wird bei jedem Forenbeitrag IP, Datum und Uhrzeit erfasst. Ähnliches beim Mailversand.
 
die sind aber nicht sofort öffentlich und man muss es in den agb bestätigen.
microdots werden einfach so gedruckt und man wird auch nicht aufgeklärt das der Drucker das macht.
Oder hat irgendjemand schon mal bestätigt das der Drucker microdots drucken darf?
 
Es wird schon sehr schwer bis unmöglich sein den Zusammenhang zwischen der Seriennummer als Pseudonym und deiner Person herzustellen. Deswegen ist das schon höchst fraglich, ob das überhaupt schützenswerte Daten sind, die der Drucker da codiert auf das Blatt druckt. Macht er es überhaupt? Hast du das mal kontrolliert?
 
Ich kann doch einfach bei dir per USB-Funktion meine konspirativen Dokumente drucken und so meine Spur verwischen.:rolleyes:

Mal in Ernst, die Rückführung ist recht umständlich..
 
ist doch egal ob es umständlich ist.

z.B
es ist verboten einen funktionierenden Kopierschutz zu umgehen aber wenn ich ihn umgangen habe, ist es dann noch ein funktionierender Kopierschutz?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast kein Anrecht, weil der microdot Code maschinen- und nicht personenbezogene Daten speichert!
 
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wern001 schrieb:
die sind aber nicht sofort öffentlich
Im Forum durchaus, wobei halt statt einer wechselnden IP ein immer gleicher Benutzername angezeigt wird. Im Gegensatz zum gedruckten Blatt kann das online auch jeder weltweit sehen.
 
M@rsupil@mi schrieb:
Im Forum durchaus, wobei halt statt einer wechselnden IP ein immer gleicher Benutzername angezeigt wird. Im Gegensatz zum gedruckten Blatt kann das online auch jeder weltweit sehen.

Ein Drucker lässt sich mehr oder weniger einfach zurückverfolgen.
Die Seriennummer ist ja überall gespeichert. Hersteller -> Distribution/Groß Händler -> Händler -> Kunde
 
Mal abgesehen davon, dass das alles nicht öffentlich ist und nicht jeder einfach so eine Rückverfolgung durchführen kann, so kann man ja durchaus auch ganz "anonym" seinen Drucker kaufen (Bargeld / Rechnung ohne Name).

Es wäre natürlich eine blöde Idee die "Drohung XY" auf dem eigenen Farblaser zu drucken. Dafür könnte man auch einfach in den nächsten Copyshop gehen...
 
Kopier dein Falschgeld im Copyshop...
 
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wern001 schrieb:
Distribution/Groß Händler -> Händler -> Kunde
Wenn der Händler dich als Kunden kennt... Ist das ja deine Entscheidung gewesen.
Kauf das Ding bar bei irgend einen Supermarkt und niemand kann sagen, dass du es warst, der den Drucker gekauft hat. Und wenn dich das so besorgt: Verkauf das Teil niemals gebraucht weiter.

Ändert aber alles nichts daran, dass eine Seriennummer kein personenbezogenes Datum bei dir darstellt.
 
Ist die Frage ernst?
Auf was für Sachen einige Leute kommen... Am Ende wird noch rumgeheult, dass die IP (fast) eindeutig zuzuordnen ist... facepalm
 
@te
Deine Frage wurde doch hinlänglich beantwortet. Der Microdot beinhaltet keine personenbezogenen Daten. Die Seriennummer des Druckers sind keine Daten von dir. Das der Hersteller diese Seriennummer mit deinen Daten verbindet, dass kann er allerhöchstens, wenn du dich zwecks Garantie bei ihm freiwillig registriert hast. Nur durch den kauf ist die Seriennummer nicht deinen Daten zugeordnet. Das ändert jedoch in Bezug auf deine Frage nichts. Die DSGVO schreibt vor, wie mit personenbezogenen Daten gearbeitet werden muss, der Microdot ist aber kein personenbezogener Datensatz. Selbst dann nicht, wenn du die Garantie beantragt hast und beim Hersteller selbst die Daten mit der Seriennummer verknüpft wären. Denn dann wäre es immer noch pseudonomisiert und zudem nicht eindeutig dir zuordenbar. Man weiß dann lediglich, dass dein Drucker genutzt wurde, nicht aber zwingend, dass es auch du warst. Fazit: Der Microdot dürfte von Grund auf nicht unter die DSGVO fallen. Da bin ich mir sehr sicher. Somit kann er dann auch nicht gegen sie verstoßen.

Solltest du eine abweichende Meinung haben, kannst du das gern anwaltlich unterstützt richterlich prüfen lassen. Dieser Weg steht dir grundsätzlich offen.

wern001 schrieb:
es ist verboten einen funktionierenden Kopierschutz zu umgehen aber wenn ich ihn umgangen habe, ist es dann noch ein funktionierender Kopierschutz?
Ja natürlich. Es bleibt dann zunächst nach aktuellem Gesetz illegal. ob das sinnvoll ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt, aber der Weg dass dann zu ändern ist eben nicht, munter zu kopieren...
 
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