DSLR für Landschaftsbilder mit gutem Rauschverhalten bei Dunkelheit gesucht

Aufnahmen bei Dunkelheit würde ich generell mit Stativ und langen Belichtungszeiten machen. Mir kommt es vor allem darauf an, dass das Ergebnis möglichst ohne Rauschen ist.
@vannoe: Ja du konntest mir helfen! :) Ich werde mir die Linsen mal ausführlich unter die Lupe nehmen... Wie gesagt, mein Ergebnis muss nicht perfekt sein, ich will einfach ein gutes Preisleistungsverhältnis in Bezug auf die Lichtstärke bei Dunkelheit sowie die Farbechtheit. Selbst da lässt sich durch Bildbearbeitung ja auch noch einiges rausholen. Da ich das Ganze als Hobby betreibe und ich nicht all zu viel Geld zur Verfügung habe, möchte ich meine preisliche Grenze von ca. 700 Euro auch nur ungern überschreiten. Ich denke, da mein Einsatzzweck ja relativ einseitig ist, sollte hier auch eine etwas geringer Investition zufriedenstellend sein... Oder ist es wirklich nötig oder empfehlenswert, tiefer in die Tasche zu greifen, um was Gutes zu bekommen?
 
Bei deinen Anforderungen ist es letzlich wirklich sch***egal welche der aktuelleren DSLRs du dir kaufst, wichtiger ist der Fernauslöser und ein stabiles Stativ.

An Objektiven ist es eigentlich auch relativ egal, du kannst ja abblenden und belichtest halt noch etwas länger.

Die von vannoe erstellte Liste wird dich nicht wesentlich weiterbringen: erstens sind die Aussagen etwas halbwissenlastig und zweitens liegen nur zwei der genannten Objektive überhaupt in deinem Budget und eins davon ist nicht lieferbar.
 
vannoe schrieb:
Canon hat gute lichtstarke Linsen im WW-Bereich. Dies beläufe sich zB. auf :
[...]
Canon 17-40mm f/4
Da ist ein Fehler drin. Du meintest lichtstarke WW-Linsen und führst eine f/4-Linse auf.
 
Ach Fetzie... Wen interessiert denn, dass das 17-35 weicher ist als das Fell der Langhaarkatzen meiner Eltern - es hat einen roten Ring, also ist es gut. Basta.

@TO: xDream hat eigentlich alles für dich wichtige schon geschrieben. Befriedigt vielleicht dein "haben wollen" Gefühl nicht so sehr, aber unterm Strich wirst du damit schärfere Bilder haben. Ob die auch gut werden, liegt eher an dir als an der Technik ;)
 
Gut zu wissen, dass ein roter Ring das Objektiv auf wundersame Weise besser macht. So wird aus f/4 offenbar plötzlich f/1.4. Und schärfer wird es dadurch wohl auch noch.
Ich muss unbedingt rote Ringe auf meine Objektive malen :freaky:
 
@SaschaHaubold
Aufnahmen bei Dunkelheit würde ich generell mit Stativ und langen Belichtungszeiten machen. Mir kommt es vor allem darauf an, dass das Ergebnis möglichst ohne Rauschen ist.

Eines sollte man bei der ganzen Sache nicht außer Acht lassen:
Rauschen tritt nicht nur bei hohen ISO-Zahlen, sondern vor allem auch bei Langzeitbelichtungen auf (auch bei niedrigen ISO-Zahlen).

Angesichts Deines Budgets wird es aber praktisch unmöglich sein, eine gebrauchte, gut erhaltene Vollformatkamera inkl. Objektiv zu bekommen, bei der das Rauschverhalten generell besser wäre, als bei einer Kamera mit APS-C-Sensor.

Die meisten Kameras bieten die Funktion "Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung" (Kamera macht ein zusätzliches "Dunkelbild" und rechnet dann das Bildrauschen heraus). Damit können dann in der Praxis sehr gute Ergebnisse erzielt werden, die auch hohen Ansprüchen genügen sollten.

Fürs maximal-Mögliche müsstest Dir dann schon eine Vollformatkamera nehmen. Oder überhaupt eine analoge SLR. Aber bei der hättest Du bei Langzeitbelichtungen, abgesehen von allen übrigen Abstrichen gegenüber einer DSLR, dann das Problem mit dem Schwarzschildeffekt.
 
EAV schrieb:
Gut zu wissen, dass ein roter Ring das Objektiv auf wundersame Weise besser macht. So wird aus f/4 offenbar plötzlich f/1.4. Und schärfer wird es dadurch wohl auch noch.
Ich muss unbedingt rote Ringe auf meine Objektive malen :freaky:


*gg*
Hier spricht keiner von Wunderlinsen. Aber sie haben ihre Qualität, die man übrigens auch in der Schärfe feststellen kann, im Linsenvergleich der ähnlichen Zoombereiche.
 
vannoe schrieb:
Aber sie haben ihre Qualität, die man übrigens auch in der Schärfe feststellen kann, im Linsenvergleich der ähnlichen Zoombereiche.

Und warum hast du dann ein 17-40 aufgezählt?
 
Vielleicht weil er glaubt, dass es gut ist, da es einen roten Ring besitzt.
Das Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC hat auch einen roten Ring, auch das wird dadurch nicht besser :D
 
xDream schrieb:
Und warum hast du dann ein 17-40 aufgezählt?

Weil MICH die Qualität anspricht.
Mit meinem f/4L komme ich gut klar in dunklen Bereichen ;).

@ ayin: Sie, bitte sag sie zu mir. Sonst fühle ich mich so maskulin.
 
Naja, das 17-40L ist aber absolut kein Lichtwunder. Und wenn du in dunklen Bereichen damit klarkommst musst du schon sehr skurrile Bilder bevorzugen. Ich nehme da lieber FBs mit f<2.

Sorry, wusste nicht dass du eine Sie bist.
 
@ayin
Kannst Du den Zusammenhang zwischen f 4.0 und Skurilität der Aufnamen erläutern, wenn Leute in der Lage sind Nachtaufnahmen/AL-Aufnahmen mit Objektiven der Kategorie Offenblende >f2,8 zu bewerkstelligen?

Würd mich einfach interessieren, damit ich weiß, ob ich mein Sigma 10-20/4,0-5,6 künftig für solche Zwecke nicht mehr einsetzen soll.;)
 
Klar sind Leute damit in der Lage, aber das ganze Spiel mit der Schärfentiefe fällt mit diesen Linsen eben weg.
Entweder man hat viel Licht durch lange Belichtungszeit bei viel Schärfentiefe oder eben eine grosse Blende bei wenig Schärfentiefe. Einmal bekommt man die Möglichkeit durch hohe Tiefenschärfe zu gestalten, und das andere mal durch wenig, nur mit einem lichtstarken Objektiv geht halt beides. Hinzu kommt ja noch, dass kaum ein Objektiv bei Offenblende zufriedenstellend ist.
 
Hintergrundunschärfe bekommst Du auch mit Blende 4,0 oder 5,6 zusammen ... zumindest im Telebereich. Im Weitwinkelbereich ist es relativ egal, ob Du Blende 2,8 oder 4,0 hast, da die Hintergrundunschärfe hier sowieso nie so ausfallen wird, wie bei langen Brennweiten.

Um das Optimum an Abbildungsleistung aus einem Objektiv zu holen: Daumenregel 2x abblenden. Das heißt Offenblende 2,8 wird 5,6 und bei 4,0 wird 8,0. In beiden Fällen wird keine Freistellung des Motivs vom Hintergrund erreicht. Zumindest nicht im Weitwinkelbereich.
 
Hängt immer vom Motiv ab. Es macht einfach mehr Spass mit lichtstarken Objektive zu fotografieren wie z.B. mit einem f/0,95.
 
Fotografiert ihr nur bei Sonnenschein? Bei vielen meiner Anwendungen ist f/4 deutlich unschärfer als f/2.8 - die Belichtungszeit wird einfach viel zu lang oder das Rauschen nimmt überhand. Ansonsten blende ich auch bei Sonnenschein gern auf - wer will im Fußballzweikampf denn den heruntergekommenen Zaun der Südkurve im Hintergrund bewundern?

€ @ayin:
Spannend, wie du so selbstsicher von dir auf andere schließen kannst. Ich wage zudem, zu behaupten, dass man den Bildern nicht unbedingt ansieht, wie viel Spaß du beim begrabbeln des Objektiv hattest.
 
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