DUAL BOOT with Win10 + POP!_OS using fully encrypted systems via VeraCrypt

Fastfingerfredd schrieb:
waere auf dem Desktop gerade meine Wahl.
Du kannst bspw mit btrfs+timeshift extrem komfortabel lokale Snapshots machen.
Automatische "sicherungspunkte" alle 5 minuten, oder bei jedem update, oder wie immer du es magst.
Sie werden im Bootmenu automatisch eingetragen und wenn was schief geht, startest du dein System wie es 2 stunden vorher war

ZFS nutze ich eher im NAS und in Servern, es ist gern recht ressourcenhungrig (empfehlung ist 1GB RAM pro TB), aber sauber aufgesetzt auch sehr zuverlässig.

In meinem Hauptdesktop habe ich ext4, weil ich seit ~10 jahren die SSD einfach immer nur umstecke. 1x installiert und nie einen Grund gehabt das neu aufzusetzen.
 
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Ich verwende bei mir im Desktop btrfs und möchte es zusammen mit den Snapshots nicht mehr missen. Hat mich doch tatsächlich schon 2mal bei Fehlern nach einem Update gerettet.
Bei btrfs sind Snapshots auch platzsparend, da durch die Eigenschaften von btrfs eine Datei im Snapshot erst dann Platz belegt, wenn sie auch tatsächlich geändert wird. Solange sie unverändert bleibt, wird in den Snapshots nur auf die Originaldatei referenziert.
 
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Fastfingerfredd schrieb:
Linux installieren
Linux testen/basics einrichten
Mit LUKS Systemplatte komplett verschlüsseln
Ne. Direkt bei der Installation angeben, dass das System verschlüsselt werden soll.

madmax2010 schrieb:
Du kannst bspw mit btrfs+timeshift extrem komfortabel lokale Snapshots machen.
Dafür brauchen die Subvolumes allerdings spezifische Namen (keine Ahnung warum). Der alte und neue Installer von Ubuntu vergibt die automatisch (deswegen wahrscheinlich). Keine Ahnung, wie POP das macht.
 
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@madmax2010
btrfs klingt sehr geil, definitiv für die OS Partition meine Wahl!

Fuer die Datenträger auch btrfs oder ext4?

ZFS klingt zwar gut aber bei meinem Datenvolumen bräucht ich dann ja wirklich wahnsinnig viel RAM.
Die Daten liegen nicht in meinem Gaming- und "Arbeits"Rechner sondern auf unserem HTPC.
Daher wärs grundsätzlich machbar aber bis dahin müsste dann der RAM Preis schon irgendwie wieder runtergehen xD Und ich weiß gar net ob so normale ConsumerMobos überhaupt ohne weiteres mehr als 64GB RAM aufnehmen? Wäre dann ja im Bereich von 128GB. Ich kauf schon die besseren (Hab hier bspw. Das AORUS MASTER X570S, AM4 Sockel noch) aber 128GB RAM hab ich auch noch nie angepeilt xD
Ergänzung ()

Garmor schrieb:
Dafür brauchen die Subvolumes allerdings spezifische Namen (keine Ahnung warum). Der alte und neue Installer von Ubuntu vergibt die automatisch (deswegen wahrscheinlich). Keine Ahnung, wie POP das macht.
Was meinst Du mit Subvolumes?
Ich mach mittlerweile eigentlich keine Partitionierung der Systemplatte mehr.
Alles was jenseits der Systempartition sein soll kommt auf andere physische Datenträger.
 
Garmor schrieb:
). Keine Ahnung, wie POP das macht.
ich weiss nur, dass der setup in Endavour OS, Cachy, Ubuntu und Mint das automatisch erledigt. Daum habe ich den (sub)volume teil weg gelassen. Wird ja bei ZFS wenn das hier irgendwann relevant sein sollte auch wichtig.
Aber erst mal einfach halten
Ergänzung ()

Fastfingerfredd schrieb:
Was meinst Du mit Subvolumes?
ist im prinzip eine weitere Abstraktionsebene um sich von der Hardware / partitionen etwas zu loesen
im extremfall kann du ein 10TB Volume auf ein(e) 1TB HDD / Array legen undsorglos auf andere hardware umziehen, wenn der physische Platz ausgeht

was und warum es grundsaetzlich ist findest du hier https://thelinuxcode.com/create-mount-btrfs-subvolumes/
die step by step anleitung brauchst du nicht.
 
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Fastfingerfredd schrieb:
Was meinst Du mit Subvolumes?
Es sind keine Partitionen, sondern quasi bessere Ordner. Der Installer von Ubuntu legt die Subvolumes @ (für /) und @home (für /home) an, die Timeshift auch so voraussetzt. Damit kann dann Timeshift die Systemdaten in @ snapshotten, ohne die Nutzerdaten in @home in den Snapshot einzubeziehen.
 
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zfs spielt erstmal keine rolle fuer den normalen User, weil es nicht bestandteil des Normalen Kernel ist.
Die Module muessen manuell aktiviert und von zroot fangen wir gar nicht erst an

die einzigen Linux Distros die mir bekannt sind, die zfs von haus aus koennen
Truenas
Proxmox
cachyos
ubuntu als Experimental markiert soweit ich weis
 
Ich fasse nochmal zusammen:

1. Linux Distribution aussuchen
2. USB-Stick erstellen
3. Windows-Platte abklemmen
4. Linux auf einer eigenen Platte installieren
5. Btrfs auswählen
6. Festplatte verschlüsseln auswählen (das macht es dann mit LUKS im Hintergrund)
7. Linux-Installer seinen Job machen lassen
8. In das installierte Linux booten, sich kurz einfinden
9. Windows-Platte wieder anstöpseln
10. In Linux Windows-Programme über Steam neu installieren bzw. mit den anderen bekannten Methoden und nicht von der Windows-Platte starten
 
Derduke schrieb:
die einzigen Linux Distros die mir bekannt sind, die zfs von haus aus koennen
Truenas
Proxmox
cachyos
In Gentoo ist zfs auch in den normalen Paketquellen enthalten. 😁 Man braucht keinen Umweg über Drittanbieter-Repos.
 
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