Duales Studium Wirtschaftsinformatik - Zukunftsaussichten

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Ist das Beraten und der ganze Wirtschaftskram nicht so das Arbeitsumfeld eines Wirtschaftinformatikers?
(Bin selbst Informatik-Student ;) Daher kenn ich quasi nur die eine Seite. )

Das unterscheidet die beiden berufszweige doch.
Der Wi.Inf. ist halt die Brücke zwischen der IT und dem Markt.
Wenn ich (als Unternehmen) die Wahl zwischen einem Informatiker und einem Wirtschaftsinformatiker habe und der Job ein reiner IT Job ist würde ich doch den Informatiker nehmen weil der ja im Studium generell der jenige ist, der mehr mit der Materie zutun hatte.

Mir wurde mal von einigen Wirtschaftsinformatikern gesagt das sie auch als:
- Softwareentwickler
- Projektmanager
-Abteilungsleiter in der IT
- Unternehmensberater

arbeiten können.
 
Kurz und knapp:
- Business Intelligence (Beratung und Entwicklung)
- Software-Architekt
- Projektmanager
- Business Analyst/Requirements Engineer
- IT Auditing (evt. interessant wegen IT-Sicherheitsaspekt)
- IT-Architekt
- Datenbankspezialist (sollte ein höheres Gewicht haben als in einem generellen Informatikstudium)
- IT-Controller
- IT- und Businessprozesse (Beratung und Design)

Eine gute Auflistung findest du auch auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsinformatik#Arbeitsgebiete_der_Wirtschaftsinformatik

oder mach es wie ein Wirtschaftsinformatiker: Schau auf das Curriculum deiner Hochschule, vergleiche es mit einem Informatik Studiengang und identifiziere die USPs :D
 
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ich mache auch auch ein duales Studium bzw. arbeite 40 h die Woche und studiere berufsbegleitend am Wochenedne Wirtschaftsinformatik.

Es ist doch eigentlich ganz einfach. Wenn du das nicht machen willst was du jetzt machst such dir einfach einen Job in einer Richtung der dir zusagt. Es gibt in unserem Bereicht sehr viel Auswahl (von Consultat (jeglicher Bereicht) bis hin zum reinen SAP Entwickler oder auch Netzwerkadministrator oder auch IT-Dienstleistung jeglicher Art).

Als dualer Student oder Absolvent hat man oft auch das Potenzial sich überall schnell einzuarbeiten. Man bring Berufserfahrung mit und auch Know How in vielen Bereichen. Natürlich kann man nicht auf anhieb alles perfekt machen aber man kann sich vieles aneignen.

Studieren im Informatikbereich heißt eigentlich nur sich auf eine Sach zu spezialisieren um in diesem Bereich mehr Know How als vielleicht andere mitzubringen. Das hilft bei der Jobsuche ungemein, aber wenn man einen Job gefunden hat ist es letztendlich egal was man Studiert hat. Man macht enfach seine Arbeit.

edit: Was meinst du mit "muss 2 Jahre bei der Firma bleiben". Solche Verträge sind sittenwiedrig und nicht erlaubt. Man könnte es ein bischen umschreiben wie "Wir übernehmen die Kosten und diese werden anteilig auf 2 Jahre umgerechnet... ansonsten muss man den übrigen Teil zurückzahlen" das wäre wieder erlaubt.
 
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Storm88 schrieb:
Es ist grundsätzlich bei jedem dualen Studium so, dass der Student sich verpflichtet nach Abschluss des Studiums für einen längeren zeitraum bei der Firma zu arbeiten .... []


Das ist falsch und nicht bei jeder Firma so.
 
Storm88 schrieb:
Es ist grundsätzlich bei jedem dualen Studium so, dass der Student sich verpflichtet nach Abschluss des Studiums für einen längeren zeitraum bei der Firma zu arbeiten.

Nein, Nebenabreden über eine Bindung/Kostenerstattung sind vielmehr die seltene Ausnahme. In Baden-Württemberg sind solche Nebenabreden sogar gänzlich verboten: "Unzulässige Nebenabreden sind u. a. Abreden über eine Bindung nach Beendigung der Ausbildung oder über einen Kostenersatz bei einem Wechsel des Arbeitgebers nach Beendigung der Ausbildung."
 
An der HWR Berlin sind solche Nebenabreden ebenfalls verboten. An der Frankfurt School (bei der der Arbeitgeber nicht selten die gesamten Studiengebühren von einigen Zehntausend Euro übernimmt) gibt es hingegen oft Regelungen, die einigermaßen fair sind (wenn man z.B. ein Jobangebot bekommt, muss man es annehmen, wenn hingegen nichts frei ist, muss man auch nichts zurückzahlen).
 
Gut zu wissen, dass das nicht überall der Fall ist. Habe ich mir wohl das falsche Unternehmen gesucht :-/
 
Versteif dich da nicht. Grundsätzlich kannst du immer die Richtung Business Analyst/Projektmanagement gehen. Auf dem Papier nicht wirklich hochtrabend klingend, aber unglaublich interessant und anspruchsvoll, ist das Darstellen von Produktkonzepten in ein Anforderungsdokument für die IT. Da bin ich derzeit unterwegs. Nur Berater, das muss niemand sein.
 
Höchst interessant. Vielleicht passt mein Problem auch hierrein, denn ich überlege mir auch, meinen Horizont sozusagen etwas zu erweitern. Ich habe vor ein paar Jahren eine berufsbildende höhere Schule absolviert und bin sozusagen ein unterbezahlter Bürohengst. Nun spiele ich mit dem Gedanken eine Ausbildung / ein Studium zu absolvieren, weiß aber nicht ganz genau was und wie. Vielleicht kann jemand von euch weiterhelfen:

Zuallererst frage ich mich: BWL, Wirtschaftsinformatik, Informatik --> Mein Favourit ist momentan WINF, da ich mal eine kaufm. Schule abgeschlossen habe, allerdings das dadurch erlangte Wissen wieder komplett verloren habe. Dennoch wäre es eine Art goldener Mittelweg und sozusagen ein bisschen von beiden und zählt immer noch zu den exotischeren Ausbildungen, da ja meist zwischen BWL und Informatik gewählt wird. Ich finde, dass man mit BWL vielleicht schon etwas schwieriger beruflich Fuß fasst, da es viele Absolventen gibt und Informatik ist mir vermutlich zu technisch.
Ich bin nämlich max. durchschnittlich intelligent und traue mir das nicht unbedingt zu, wobei ich auch bei den anderen meine Bedenken habe. Ich schätze aber, wenn man motiviert ist und sich anstrengt, könnte man es durchaus schaffen. Es ist sicher auch Einteilungssache. Monatelang nichts tun so wie in der Schule spielt sich natürlich nicht mehr.
Die nächste Frage, die sich stellt ist folgende: FH / Uni oder Fernstudium? Letzteres hat den Vorteil, dass man nebenbei schon etwas arbeiten kann, auch wenn das zumindest am Anfang nichts mit der Ausbildung zu tun hat, da sich solche Jobs nebenbei auch oft in der Produktion o.Ä. abspielen. Somit ist man nicht mehr so finanziell abhängig von den Eltern. Aber ist ein Fernstudium genau so anerkannt wie der Rest oder hat das weniger oder gar mehr Wert? Wie sinnvoll ist die Ausbildung dort.
Beim ersten Fall wäre ich wieder mit Mitte 20 bis 30 noch komplett abhängig von zu Hause und das wäre für mich doch nicht so ideal, wenn ich ehrlich bin.
Fragen über Fragen, aber es würde mich interessieren, was ihr dazu zu sagen habt :-). Lg
 
- Fernstudium nur, wenn du eine entsprechende Lerndisziplin hast (überdurchschnittlich intelligent sollte man wohl auch sein, da es schwieriger als ein normales STudium ist).
- reine Informatik ist sehr Mathe lastig. Daher rate ich davon ab.
- als BWLer findest du was, wenn du über dem Durchschnitt liegst
- es spricht vieles für WiInf.
- oder auch Fachinformatiker

Je nachdem was du nachher beruflich machen willst bzw. wo deine Stärken/interessen liegen.
Meine Empfehlung wäre eindeutig WiInf an einer Fachhochschule. 3 Jahre auf Bachelor und gut ist.



Ich habe übrigends für mich beschlossen, dass Studium durchzuziehen und dann bei meinem Arbeitgeber erstmal zu bleiben. Als 2. Standbein beschäftige ich mich nun vermehrt mit IT-Sicherheit und will da auch ein oder zwei Zertifikate machen. Das interessiert mich am meisten :-)
Danke für all die Tipps :-) Ich sehe schon. Man hat nachher wirklich die Wahl ;,-)
 
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