DXP4800+ Unraid - Unzufrieden.. eventuell anderen Aufbau?

myLooo

Lieutenant
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Hallo zusammen,

Ich hab seit 2-3 Monaten mein Ugreen DXP4800+ am Laufen.

- Mit Unraid 7.2.2.

Eingebaut sind 40GB DDR5
3x SSD mm2 a 1TB
4x HDD Ironwolf 6TB

Als Dateisystem ZFS mit einer Partity. Also knapp 17TB zur Verfügung.
Und die 3 SSDs als Cache. (Special / Logs / Cache).

Ebenso sind 6 Docker am Laufen .. (Plex , Omada Controller , Nextcloud, pgsvector .. Krusader..)

Als VM läuft aktuell nur HomeAssistant.

Somit laufen alle wichtige Anwendungen auf meinem NAS Server . Und da liegt so ein bisschen das Problem.

Ich hab oft kleine Probleme mit Unraid , wie z.B.: das ein Dienstversagt oder die Samba Shares verschwinden.. hab schon viele Abhilfe Videos und Einträge gemacht , aber keine Besserung.

Der Ugreen NAS ist auch an mein Netzwerk mit den zwei Schnittstellen (10Gbit und 2,5Gbit) angeschlossen. In den verschiedenen VLANs eingebunden.

Ich hatte mal einen anderen Blickwinkel auf mein NAS Homelab System gemacht.

Vielleicht macht es eher Sinn
NAS und Homelab zu Trennen.

Und die einzelnen Docker/VMs auf ein MiniPC mit SSDs sowie Promox laufen zu lassen.

Und den NAS als NAS laufen zu lassen , eventuell auf Synology 925+ zu switchen.

Mich würde das interessieren was ihr davon haltet oder wie ihr das habt ?
 
Ich habe dieselbe NAS seit Weihnachten und kam von Synology.
Synology ist aus bekannten Gründen für mich auf der no buy Liste.
Ich betreibe sie aber direkt mit dem Ugreen OS und lasse alle meine Services per Docker laufen.
(Ausser SMB lokal)

Deine Probleme sind hier aber alle etwas diffus und ich glaube auch vermischt zwischen Themen.
Du redest von VLANs aber erklärst nicht wieso.
Auch von verschwundenen SMB Shares, aber ohne zu beschreiben was eigentlich passiert.
Wenn du schon manuell Unraid installierst, wirst du um das Setup nicht herumkommen, oder halt ein Problem nach dem anderen zu lösen.

Ich habe bisher keine Probleme mit der Stabilität feststellen können. Ich habe aber selbst remote access etc. alles komplett selbst aufgesetzt per Docker (portainer, nginx, cloudflare, plex...).
 
Im Prinzip hast du ja alles gut aufgesetzt, was genau ist denn dein Problem? Weil im Prinzip laufen die Kisten von Ugreen ziemlich problemlos, eben in soweit das ja meistens durch Bastelei am Server etwas nicht läuft.
 
myLooo schrieb:
Vielleicht macht es eher Sinn
NAS und Homelab zu Trennen.

Könnte man, aber hängt von der Last ab oder anderen Faktoren.


myLooo schrieb:
Ich hab oft kleine Probleme mit Unraid , wie z.B.: das ein Dienstversagt oder die Samba Shares verschwinden..

Hast du Logfiles dafür?


myLooo schrieb:
Und da liegt so ein bisschen das Problem.

Ohne Logfiles ist das alles nur Spekulation.


myLooo schrieb:
Und den NAS als NAS laufen zu lassen , eventuell auf Synology 925+ zu switchen

Was auch wieder ein "normales" Linux wäre, oder? Normal als Abgrenzung zu einer "Appliance" wie OpnSense.
 
Die Tips von oben sind top und mit klareren Antworten können wir bestimmt auch besser helfen.

Ansonsten ist das natürlich das typische Problem, wenn alles auf einem HW bzw. Infrastruktur Stack läuft.
Sobald ds was abkackt geht gar nix mehr.
Aus dem Grund fahre ich persönlich schon seit Jahren mit 2 Systemen. 1x Home Server und 1x Storage. Klar geht auch anders, aber ich habe, wie du, schlechter Erfahrungen mit "alles läuft auf der NAS" gemacht.
 
Das ist eine gute Überlegung, ein System für Server-Dienste und einen für Datensicherung.
Generell muss man halt wissen, welche Dienste sind zwingend lauffähig zu halten, und welche könnten auch zeitweise laufen. Da gibt es ne Menge Überlegung. Aber Trennung meiner Daten von anderen Systemen war für mich höchste Priorität. Deswegen ist ein NAS auf dem die Daten gespeichert in meinem Fall getrennt von dem Server mit den Diensten.
 
Du solltest bessere Trennung vollziehen.
Der Virtualisierungshost sollte NUR virtualisierung machen und nicht noch SMB Shares und andere Services.

Docker/LXC sind vielleicht (für viele) eine Ausnahme - aber sogar für das hätte ich an deiner Stelle eine virtuelle Maschine gemacht.

Dann weiterhin, eine Trennung in VLANs ist eine gute Sache, aber im Home-Bereich doch noch relativ unüblich.

Ein Lösungsvorschlag:
  • Installiere Proxmox als Host OS - es lohnt sich meiner Meinung nach.
  • Erstelle 1 VM für den SMB Share Service mit etwas leichtem wie OMV oder meinetwegen UnRaid.
  • Erstelle 1 VM als Docker Host und mach genau dort deine Experimente mit Container.
Für den Uplink zu deinem DXP4800 machst du einen VLAN-Trunk mit den VLANs die du auf dem System brauchst.

Den VMs weist du dann die entsprechenden VLANs an der virtuellen Netzwerkkarte zu.
Voraussetzung: ein gutes VLAN Konzept und korrektes Routing in deinem Netzwerk.

Das sollte auch ein DXP4800 ohne Stress schaffen.

Anmerkung: sofern du kein 10Gbit Netzwerk hast, kannst du den ganzen ZFS Kram mit slog/ZIL usw. eigentlich sein lassen da du die Geschwindigkeit eh nicht nutzen kannst.

Dann wäre es gescheiter, min. 1 m.2 SSD als Speicher lokal für Proxmox zu nutzen und die VMs dort zu hosten.
Eigentlich sogar alle m.2 SSD als lokalen Speicher in Proxmox und falls gewünscht kannst du für ZIL/SLOG virtuelle HDDs erstellen und an die UnRaid VM durchreichen.
 
So ich bin nun zuhause - und kann auch mit Screenshots und Logfiles dienen.

Aktuell sind die SMB Shares vorhanden - es lässt sich mit einem Restart beheben. Das nervt mich ziemlich

Mein Omada Netzwerk ist in 4 VLANS unterteilt

Admin <- zugriff auf alle VLANs
HOME <- Zugriff nur auf ausgewählte IOT
IOT <- Kein Zugriff / WAN Port Sperrung für viele Geräte
GAST <- Kein Zugriff auf nichts

Der Ugreen DXP4800Plus 10Gbit Port ist im Admin VLAN <- Läuft der Zugriff über den Browser , sowie der Omada Controller

Und der zweite Port 2,5Gbit befindet sich HOME VLAN -> Plex und Home Assistant.
So ist es aktuell ausgebaust.

Grund für ZFS war reinweg die Geschwindigkeit zum Rechner / Laptop.
Problem - die Platten gehen nie in Standby.

Backup wird über das Plugin Appdata gemacht.

Als Große xx.tar Datei und dann auf die externe Platte.

1773682039569.png
 
Ich würde auch empfehlen NAS und VM-Host bzw. Dienste zu trennen, also zwei physische Maschinen. Wenn du Proxmox und OMV nutzen willst, dann hast du den Vorteil, dass beides Debian ist. So mache ich das. Docker kann man auch gut unter Debian einrichten (auch unter Proxmox). Ich befürchte, in deinem Fall ist Komplexität dein größter Feind. Selbst wenn es halbwegs läuft, ist das oft lange entfernt von dauerhaft stabil. Im Zweifelsfall vielleicht auch einfach das UGREEN-OS für das NAS verwenden und den Rest auf einem Proxmox-Host. VLAN können alle diese Systeme, macht es aber auch nicht einfacher.
 
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Dachte er den Ugreen verkaufen ..

Da mir die Software von Ugreen nicht gefällt. Und das Ding mit 4 Festplatten nicht der sparsamste NAS ist.

Als Homelab ein m920q mit i7-8700t mit einer Netzwerkkarte 2-4 fach.

Proxmox drauf die einzelnen VMs drauf .. und dann als Datenspeicher System Synlogy DSM 7.3 für Windows/ iPhone Fotos und Datengrab für Plex und andere Sachen.
 
myLooo schrieb:
Dachte er den Ugreen verkaufen ..
[...]
Proxmox drauf die einzelnen VMs drauf ..

Was würde das ändern ob du auf dem Ugreen oder einem anderen Linux Docker Container/ VMs betreibst?

Du bist schon von der realen Hardware abstrahiert. Das drunterliegende Linux hat vielleicht einen aktuelleren oder leicht älteren Kernel, kvm, etc.

Der Vorteil bei dem uGreen ist halt das du dort Support für Docker und VMs allgemein hast. Der ganze Stack bekommt vom Hersteller Updates und Support.

myLooo schrieb:
Als Homelab ein m920q

Das wäre dann alte, von Firmen ausgemusterte Hardware. Oben drauf Software ohne Support?

Wenn dann würde ich eher einen neuen NUC kaufen. Nur dort bekommst du nur mit einem externen Case 3.5er Platten dran.
 
myLooo schrieb:
Problem - die Platten gehen nie in Standby.
kleiner Hinweis, du betreibst einen pool im "mixed" mode hdd / nvme, da wäre eine Trennung sicher empfehlenswert gewesen.

"verschwundene" smb Shares sind auch selten, da hätten logs und co sicher mal geholfen, ansonsten betreiben ja viele NAS und Docker und VM ohne irgendwelche Probleme, blind geraten, deine vlans steigen aus oder etwas anderes passt nicht wirklich im Gesamt Setup, so jedoch schwer zu beurteilen.

Die ugreen Hardware scheint ja auch recht gut zu laufen, ist ja mittlerweile breit vertreten, auch genügend Unraid user auf der Plattform.

Für die Zukunft, schau mal in die logs, dann kann man spezifisch sicher besser helfen beim nächsten mal.
 
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