News E-Mail-Nutzung hängt vom Bildungsniveau ab

Also haben Knuddels.de-Nutzer alle Abitur :)
Nein wirklich, die Statistik ist sehr sehr unglaubwürdig. Da sprechen mehrere Faktoren dagegen bzw. gegen eine richtige Statistik.
Naja... wie fast jede Statistik ist wieder kein Beweis für die Glaubwürdigkeit der Statistik vorhanden.
 
Ich weiss nicht , was diese Studie belegen soll ?

Z.B. dass du nicht in der Lage bist, sie richtig zu interpretieren.


@Topic
Klar ist das abhängig von Drittvariablen, ob man einen hohen Bildungsgrad erreicht. Es ist stark abhängig vom Bildungsgrad und -interesse der Eltern und nicht zuletzt von deren Portemonnaie.
Viele scheinen geradezu eine Technikphobie zu haben, dabei wird es doch immer bunter und einfacher mit jedem Betriebssystem. In Zeiten der aktuellen Hardwarepreise und der Stabilität von Hardware und Software sollte sich keiner mehr scheuen, den Schritt für sich zu gehen.
Man kann schließlich unglaublich viel und kurzfristig herausfinden mit Google und Wikipedia etc.

Oder daß es einfach daran liegt, daß Freunde bei Hochschulabsolventen weiter verstreut sind und man, wenn nicht über Telefon, keine andere Möglichkeit hat zu kommunzieren weil man eben nicht einfach mal rübergehen kann?
Ja, mit Sicherheit ist das so. Einer von vielen Effekten dir dort rein spielen.

Naja... wie fast jede Statistik ist wieder kein Beweis für die Glaubwürdigkeit der Statistik vorhanden.
Besser machen oder Gegenteil stichhaltig belegen.

Ich wäre sehr vorsichtig mit der Behauptung, das Abiturienten Grundsätzlich "Intelligenter" sind als Haupt- bzw. Realschüler
Zumindest lernen sie eines: Sich schlauer zu verkaufen, als sie eigentlich sind und im richtigen Moment die Klappe zu halten :) Intelligenz hat auch nichts mit Allgemeinwissen zu tun etc.

@Darknes
Ja, der Autor ist verantwortlich für den Inhalt der Studie, ist klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich, angehender bachelor of computer science, über 20 unter 30, versende pro tag ungefähr.. 0.1 Mail, wenn nicht weniger.. naja, traue keiner statistik die du nicht selber gefälsch hast
 
Dieser neunmal kluge Spruch hat ja wieder gefehlt, ohne den ist hier keine News mit Statistiken perfekt :rolleyes:

Jede Statistik die nicht auf dich zutrifft ist falsch, weil du das perfekt prepräsentative Individuum für die deutsche Bevölkerung bist, oder wie muss ich dich verstehen?
 
Studien belegen nichts, sondern setzen sich nur mit einem Thema auseinander.
Eine Studie ist mehr oder minder nur eine Datensammlung, aus dem man mitunter richtige Rückschlüsse zieht oder Rückschlüsse hätte sein lassen sollen.
studieren = sich mit etwas beschäftigen
Die Verwertbarkeit einer Studie beruht zum großen Teil darauf, ob den Probanden die richtigen Fragen gestellt wurden, wie groß das Datenaufkommen ist und ob man aus eigentlich nicht korrelierenden Ereignissen und Daten eine statistische Signifikanz beobachtet oder hineindeutet. Die Auswahl der Probanden ist wiederum ein Thema für sich.
Wenn man die Chaostherie heranzieht, kann man aus einer Mücke auch einen Elefanten machen. Nun, in 50% aller Studien könnte das schon vorkommen.

Übrigends fehlt bei diesem Thema das Grundsatzpaper: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338.aspx
 
@Uepsilon:

Mir geht's ganz genauso. Bin angehender Dipl.-Ing. im Fachbereich Maschinenbau, zwischen 20 und 30 Jahre und männlich. Die Wahrscheinlickeit, dass ich täglich e-Mails versende, ist laut Studie doch recht hoch. Tatsächlich verschicke ich vielleicht eine private Mail in der Woche, wenn nicht weniger.

Aber auch noch mal zum Topic und an all diejenigen, die hier immer von privaten e-Mails vom Büro aus reden: Es geht hier definitv um den privaten Internetanschluss. Es ist also völlig irrelevant, ob jemand in der Arbeit private e-Mails versendet oder nicht.

Zitat BITCOM: "Bildungsferne Schichten haben zu Hause seltener einen Internet-Anschluss."
Zitat BITCOM: "Befragt werden jeweils 1000 Personen ab 14 Jahren, die in Privat-haushalten leben."

Ob nun aber wirklich jede e-Mail, die den privaten Anschluss verlässt auch privater Natur ist oder an einen Arbeitskollegen etc geht, kann keine Statistik erfassen.

Und wie ja auch schon von vielen hier bereits gesagt, hängt das Bildungsniveau von sehr vielen Faktoren ab und viele tauschen sich eben bevorzugt über andere Kanäle aus (Instant Messenger / Telefon / der gute alte Postweg).

@ScoutX:

Genau so ist es. Man darf sich auf solche Studien nicht zu sehr versteifen.
 
So ganz kann es nicht stimmen, denn v.a. junge Leute versenden doch kaum noch Emails, sondern benutzen Instant Messaging.
Ich glaube meine Mutter versendet und empfängt mehr private Emails als ich.
 
Finde die Studie ein wenig sinnlos, schreibe kaum Email nehme auch lieber Massenger wie ICQ her, ist einfacher und geht bedeutend schneller.

@ Zwirbelkatz da gebe ich dir recht mit dem schlauer verkaufen als sie sind,ja jeder lehrt was naderes der eine Malocht mit den Händen der andere biss der Kopf raucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Komische Studie.
Ich bin wohl dumm wie Brot, wenn es nach der Studie geht oder doch nicht? Denn ich schreib keine Emails, weil telefonieren viel schneller geht und dank Flatrate sowieso bis zum Abwinken genutzt werden kann. Und scheiß Grußkarten, ach so witzige Videos oder anderen Unsinn, verschick ich nicht.
Wenn ich mal eine Email schreib, dann geschäftlich. Aber wie gesagt bevorzuge ich das Telefon.
 
Naja... "Normale" Jugendliche schreiben weniger E-Mails, sondern nutzen Instant Messanger, z.B. ICQ, MSN und Skype.
Wie genau diese Studie gemacht wurde, würde mich sehr interessieren.
Allerdings gibt es hier noch einige Dinge die falsch dargestellt sind:
Das Bildungsniveau hat NUR indirekt mit der E-Mail Nutzung zu tun. Würde man den BIP von Hauptschülern, Realschülern und Gymnasiasten vergleichen, so würde klar feststehen, dass der, der Hauptschülern, am Niedrigsten und der, der Gymnasiasten, am Höchsten wäre. Hier gibt es ein großes gesellschaftliches Problem, denn wenn man in einer ärmeren Familie geboren wird, dann fehlen den Eltern meistens schon die finanziellen Mittel um ihren Kindern ein gutes Allgemeinwissen und Intelligenz zu vermitteln.
Auch fehlt vielen Immigranten ein vorschulisches Angebot, unsere Sprache zu lernen. Oder will man etwa erwarten, dass ein Sechsjähriges Kind, das sein bisheriges Leben nur türkisch gesprochen und lediglich ein paar Happen Deutsch mitbekommen hat plötzlich perfekt Deutsch kann? Nein! Trotzdem gibt es in Deutschland keine solche Angebote. Die Eltern haben keine Zeit ihren Kindern Deutsch beizubringen und auch nicht das Geld an irgendwelchen Deutschkursen unsere Sprache zu lernen. Nach mehreren Generationen werden sie zwar unsere Sprache perfekt können, aber das dauert zu lange.

Jetzt muss ich mich noch über unser Schulsystem aufregen. Jeder Mensch lernt in verschiedenen Bereichen verschieden schnell, je nachdem, wieviel Erfahrung er in diesem Bereich schon in seinem Leben gesammelt hat. Trotzdem wird erwartet, dass alle Schüler in einer Schule auf dem gleichen Stand sind, und dies in jedem Fach. Dies ist nicht möglich, nicht jeder interessiert sich z.B. für Chemie... Mathe und Deutsch sind die wichtigsten Fächer, doch: In Mathe lernt man kein logisches Denken - es wird vorausgesetzt, doch nicht jeder hat es. In Deutsch lernt man nicht die Sprache und die schönen Wörter die sie besitzt - nur den Gebrauch, z.B. muss man häufig Aufsätze schreiben. Die Lektüren die man in dem Deutschunterricht liest sind meistens uninteressant und kurz (zumindest noch in meiner Klassenstufe).
Es sollte eine Art "Kurssystem" geben, sodass jeder Schüler nach seinem aktuellen Wissensstand in einem Fach unterrichtet wird. Ich sehe viele meine Klassenkameraden z.B. in Mathe total versagen und sehe, dass so mancher nicht mitkommt - doch das Potential hätte jeder, denn wenn man sich intesiv damit beschäftigt, dann kann man es auch erlernen.
Hinzu kommt noch, dass in der Schule viel zu wenig Sport gemacht wird, und jeder Tag genaustens festgelegt ist, wann welche Unterrichtseinheit stattfindet. Etwas mehr Freiheit im Unterricht wäre besser.
Was auch noch ein Problem ist, ist das neue G8 - Einfach lächerlich, viele Schüler brauchen jetzt Nachhilfe, das neue System hat nichts, aber wirklich garnichts verbessert. Auch sollte man nicht versuchen Ganztagesschulen einzuführen, sondern eher Gesamtschulen, so lernen die Schüler, dass es nicht nur Leute gibt die ihren gesellschaftlichen Stand haben. Man würde mit den Problemen der anderen konfrontiert werden und evtl. mehr zum Allgemeinwohl beitragen können.

Fazit: In Deutschland geht die Bildung den Bach runter. Wenn wir nicht bald etwas tun, so werden wir unseren Wohlstand verlieren und ihn an die Chinesen und andere wachsende und sich weiterbildende Völker abgeben. Ich denkemal, dass keiner von uns das will und jeder vielleicht etwas beitragen kann.

Achso und btt: JA, Informatikunterricht MUSS ein fester Bestandteil des Unterrichts werden. Ich kenne mich gut mit dem Internet und dem ganzen Computerkram aus, jedoch kann ich sagen, dass ich vielleicht einer von 50 in meinem Alter bin, die sich so gut auskennen.

PS: Ich selbst schreibe eigentlich garkeine E-Mails, wozu denn^^? IM's sind viel besser.
 
ein spamversender muss dieser studie nach übermäßig intelligent sein ;-)
 
Also ich habe bisher keinen Unterschied bemerkt. Gerade PC-Laien nutzen nachwievor die herkömmliche Email, sogar häufiger, als mir manchmal lieb ist. ^^
Wer öfters mit dem Internet zu tun hat und wenig Dateianhänge zu versenden hat nutzt hingegen verstärkt die Messenger.
Telefoniert wird in allen Schichten gleich, einfach wenn man eben das direkte Gespräch sucht.
Wer keinen Internetanschluss hat, wird natürlich selten emails versenden. Kenne auch Leute die bisher darauf verzichten konnten, vorallem (meist ältere) Technik-Laien. Das hat aber nichts mit dem Bildungsgrad zu tun, sondern mit pers. Lebensgestaltung, Interessen und oft auch mit dem Alter. Natürlich auch mit dem Geldbeutel.
Ansonsten kann ich einigen Vorrednern nur zustimmen. Wer es nicht beruflich braucht, nutzt es auch weniger privat. Ist auch Gewohnheitssache.

@Apfelmus92
Deutschkurse werden häufig kostenlos angeboten, leider nicht ausreichend angenommen.
 
naja Abiturienten brauchen sich darauf nicht viel einbilden ... wohin deren Niveau heutzutage geht hat PISA ja recht deutlich gezeigt ... die Abiturienten die ich teilweise in der Firma erlebt habe konnten zwar alle gut mailen, Messenger bedienen und Youtube ITunes etc. bedienen Aber bei nem Serienbrief in Word oder ne etwas anspruchsvollere Exeltabelle scheiterten die meisten ... und wenn ich dennen mal Abschlußprüfungen vor ´95
vorlegte siehts auch nicht anders aus ...

die Studie ist mal wieder so nichtssagend wie nur irgenwas ... aber so ist das ja mit fast allen Studien.

Ach ja bin Abiturient und erfolgreich Selbstständig ... ;) hab Abitur aber noch gemacht als es das Papier auf dem es steht noch wert war ... --> sprich nen alter Sack
 
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hehe mit dieser Studie wurden alle meine Schicht-, Alters- und Geschlechtsvorurteile bestätigt :D
Die meisten Hauptschulfreunde, die ich so kenne, nutzen auch so gut wie gar nicht eMail, das hat gar nix mit handwerklichen Jobs zu tun.
 
Ich nutze eher ICQ und co. um privat mal schnell was an einen Freund zu schicken. Oder auch das gute, alte Telefon. Wozu habe ich denn da auch eine flatrate?
 
@ Apfelmus92

Deine Forderungen sind ziemlich widersprüchlich. Zunächst forderst du, dass jeder möglichst individuell unterrichtet werden sollte. Direkt im Anschluss wünschst du dir jedoch die Gesamtschule herbei. Gegensätzlicher könnten deine Forderungen ja gar nicht sein. Was denn nun? Individueller Unterricht oder Einheitsschule?

@ serra.avatar

Merkwürdig, dass ziemlich viele der Meinung sind, dass die Schüler heutzutage wesentlich mehr in immer kürzerer Zeit lernen müssen. Vielleicht solltest du dir etwas weniger darauf einbilden, das Abitur früher absolviert zu haben, als alles noch so schwer war. Im Übrigen ist die Einführung in die Arbeit mit Excel nicht das primäre Ziel des gymnasialen Bildungsweges. Des Weiteren solltest du dich ein wenig intensiver mit politischen Themen beschäftigen. Dann wirst du nämlich feststellen, dass im Rahmen der PISA-Studie 15-jährige geprüft werden - und zwar aus Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Mit dem Bildungsniveau der deutschen Abiturienten hat das rein gar nichts zu tun. Aber das hin und wieder Leute das Abitur erlangen, die es nicht verdient haben, sieht man ja sehr anschaulich an deinem Beitrag.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelpost zusammengefügt)
@Apfelmus92:
in manchen Punkten hast Du Recht (außer Gesamtschule, wir Computerfreak schon sagte). Aber die Sprachbarriere hat damit nichts zu tun. Außerdem hatten schon einige diesen Sprachunterricht gefordert und wurden dafür in die rechte Ecke gedrückt, was völliger Blödsinn ist, denn es ist im Interesse der Kinder.

Ein weiterer Grund, warum Hochschulabsolventen vielleicht häufiger eMail nutzen ist deren Tagesablauf. Die Arbeit ist oftmals nicht am Abend zu Ende. Bei ICQ und Co müssen beide Seiten zur selben Zeit einfach Zeit haben, bei eMail nicht, was Akademikern zugute kommt. Dazu Recherchen im Internet in den Publikationsdatenbanken, was auch nicht nur zur Arbeitszeit stattfindet. Von daher auch ein Internetzugang zuhause. Da muß der nette Biergarten nebenan auch mal warten.

Aber hey [Galgenhumor an] da fällt mir doch die "Killer"spielstudien ein. Man könnte also glatt hingehen und Unis verbieten. Schließlich nutzen Hochschulabsolventen anscheinend öfter das Internet. Das Internet ist eine große Basis für "Killer"spiele. Folglich müßten ja Absolventen gefährdeter sein Amok zu laufen [Galgenhumor aus]
 
3x Platz 1 *freu*
täglich? Ich fall schon fast in die Kategorie stündlich (WLAN + PDA - mein "Handy")!
 
e-mail ist doch nur gut um sich irgendwo anzumelden usw.

und abi hat selten was mit der intelligenz zu tun
sondern ob die eltern geld haben oder nicht
so einfach ist das :)
 
Versteh ich echt nicht, kann man irgendwie nicht vorstellen per Email zu kommunizieren, das dauert ja ewig... Email nutzen ist ja genauso wie Brief schreiben, wenns nen Telefon gibt... dauert viel zu lange. ICQ hat und hatte schon immer sowieso jeder ausm Freundeskreis.
 
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