Ebay privat: Käufer kauft und stellt danach Vorderungen

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Jetzt beschwert er sich dass ich unkooperativ bin und er nichts unnatürliches verlangt.

Die besten Anfragen kamen aus Frankreich. Sind beide gwerbliche Verkäufer gewesen, jetzt auch, seit Jahren dabei und 100% positive Bewertungen.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass er ihn einfach (sagen wir mal nach Wochen) zurückschicken könnte ? Dabei bliebe ich mit einem eventuell defekten Beamer sitzen und das Geld wäre ich, Dank PayPal, auch los ?
Ich meine ich habe es ja bereits per PayPal angeboten, daher kann ich jetzt von ihm nicht verlangen mir das Geld direkt zu überweisen.
 
Hanfyy schrieb:
[...]an sein Geld kommt er nicht mehr.

Schon mal bei einer ebay-Auktion Geld über PayPal bekommen? Höchstwahrscheinlich nicht, sonst würdest du sowas nicht schreiben!
Wenn der Käufer, der über PayPal gezahlt hat, ebay eine Unstimmigkeit meldet (Artikel nicht wie beschrieben oder defekt), wird das PayPal-Konto mit dem Auktionsbetrag belastet und du als Verkäufer musst dafür Sorge tragen, dass dein PayPal-Konto ausgeglichen ist.
Und zusätzlich geht dann das Katz- und Mausspiel los, wer denn jetzt die Wahrheit sagt.
Habe ich alles schon gehabt. Deswegen meide ich es, über ebay per PayPal das Geld zu bekommen.
 
Kein Problem.

Diskutier nicht - sofort e-bay melden.

Schreib ihm das - klipp und klar.

Und nächstes Mal - kein PayPal.
 
Benzer schrieb:
Theoretisch richtig, leider definiert Paypal was als Nachweis ausreicht. Ein Käufer der einen Fall auf macht reicht da leider in der Regel aus... denn es ist ein Käuferschutz.

Ich hatte es nur so, dass Paypal von mir als Verkäufer nachweiße wollte. Da haben dann Produktbilder ausgereicht (inkl. Bilder der in der Auktion erwähnten Macken) und die Trackingnummer des Paketes. Wichtig war noch, dass ich an die in Paypal hinterlegte Adresse des Käufers verschickt hatte und nicht an die Adresse, die er per Nachricht in ebay mitgeteilt hatte.


Edit:
Ich hab eher die Erfahrung gemacht, dass ebay seeeehr langsam reagiert, wenn man einen Käufer meldet, der nicht zahlen will.
Mir wurde dann ganz dreist empfohlen vom Kaufvertrag zurückzutreten (mit 2Wochen Wartefrist) und erneut zu verkaufen... mit der Aussage "Das geht trotzdem schneller als das Geld einzufordern"
 
Alles klar. Schade nur dass sowas unkompliziertes immer in einem Problem und Stress enden muss.
 
gidra schrieb:
Jetzt beschwert er sich dass ich unkooperativ bin und er nichts unnatürliches verlangt.

Die besten Anfragen kamen aus Frankreich. Sind beide gwerbliche Verkäufer gewesen, jetzt auch, seit Jahren dabei und 100% positive Bewertungen.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass er ihn einfach (sagen wir mal nach Wochen) zurückschicken könnte ? Dabei bliebe ich mit einem eventuell defekten Beamer sitzen und das Geld wäre ich, Dank PayPal, auch los ?
Ich meine ich habe es ja bereits per PayPal angeboten, daher kann ich jetzt von ihm nicht verlangen mir das Geld direkt zu überweisen.

Ich verkaufe prinzipiell nur innerhalb Deutschland. Wenn du dich entschließen solltest, ihm den Beamer doch nicht zu schicken/verkaufen, also den Kaufvertrag nicht vollendest, könnte er sich zum Beispiel das gleiche Gerät zu einem höheren Preis kaufen und die Differenz von dir verlangen (Schadensersatz).
 
Hanfyy schrieb:
Ja richtig, aber Paypal kann dir nicht einfach Geld weg nehmen ohne irgend einen Nachweis, dass DU bewusst was falsch verkauft hast. Somit bleibt im schlimmsten fall Paypal auf den Kosten hocken.

Dooooch, das kann Paypal und das tut Paypal auch. Ununterbrochen. Schau dich nur mal im Netz zu dem Thema um...

Wenn der Käufer sein Geld bei Paypal zurückholt, wird der Geldeingang bei dir als Verkäufer zurückgerollt... es sei denn, du als Verkäufer kannst nachweisen, dass der Käufer lügt. Du kannst dir sicher vorstellen, wie das meistens endet!

Aus genau diesem Grund wird immer so eindringlich davor gewarnt, Paypal-Zahlungen zu akzeptieren. Als Firma geht das wunderbar, aber als Privatverkäufer? Nur wenn dein Verkaufsobjekt digital ist!
 
gidra schrieb:
Jetzt beschwert er sich dass ich unkooperativ bin und er nichts unnatürliches verlangt.

Dann melde ihn bei Ebay, er hat eindeutig das Prinzip von Ebay nicht verstanden.
Privatverkauf mit Artikelbeschreibung, er kauft etwas, er stellt HINTERHER Fragen von denen er die Zahlung abhängig macht.
Ich hoffe mal du hast die Versandkosten entsprechend hoch gestaffelt, wenn du Auslandkäufe angenommen hast.

gidra schrieb:
Gehe ich richtig in der Annahme, dass er ihn einfach (sagen wir mal nach Wochen) zurückschicken könnte ?

Er hat ganze 180 Tage um Käuferschutz zu beantragen. Paypal belastet dann dein Konto und innerhalb von 20 Tagen wird dann bei Paypal nachdem beide Parteien ihre Ansichten geschildert haben entschieden wer das Geld bekommt.

Edit:

Sry für Ebay gilt 30 Tage nach dem letzten zugesicherten Zustelldatum.
 
Zuletzt bearbeitet:
"assure" übersetzt sich mit "versichern".

Ich sehe darin keine Forderung nach Beweisen oder Nachweisen. Lediglich die bitte nach einer (erneute) Bestätigung der genannten Punkte.

Ein "Der Beamer befindet sich im beschrieben Zustand" würde der Nachfrage des Käufers also nachkommen - ohne sich zusätzliche Fallstricke zu legen.

Aber: Ich würde, insbesondere in diesem Fall, kein paypal akzeptieren. Aus Frankreich kommt die Überweisung schnell und einfach auf ein deutsches Konto.
 
mach ein kleines funktionsvideo mit der aktuellen tageszeitung gut ersichtlich ( damit man nicht sagen kann das video sei "alt"), dann hast du auch was in der hand falls paypal sich meldet das DU deine Pflicht erfüllt hast.
 
gidra schrieb:
Alles klar. Schade nur dass sowas unkompliziertes immer in einem Problem und Stress enden muss.

Hast du dein Angebot nur auf Deutschland beschränkt oder auf europaweiten Versand? Das wäre nämlich eine Möglichkeit da noch herauszukommen.
 
Jetzt bin ich vollkommen unsicher.
Wenn ich ihm jetzt schreibe er solle das Geld direkt überweisen, dann könnte er mich doch dafür bei Ebay melden.

Ich habe nur ein Handy und es mach weder gute Videos noch Fotos. Man braucht doch ein sehr lichtstarke Kamera um im dunkeln akzeptable Bilder machen zu können. Und ich habe keine Ahnung wie nachweisen soll dass der Beamer erst die 1 Lampe verbaut hat.

Er hat mir angeboten, falls ich möchte, Kaufvertrag aufzulösen. Er als gewerblicher Verkäufer weiss bestimmt die Sache zu seinem Gunsten ausgehen zu lassen.
Eisbrecher99 schrieb:
Hast du dein Angebot nur auf Deutschland beschränkt oder auf europaweiten Versand? Das wäre nämlich eine Möglichkeit da noch herauszukommen.
Der vorherige Interessent war auch aus Fr. und hat mehrere anfragen geschickt weil er nicht bieten konnte. Habe versucht umzustellen, hat aber nicht geklappt worauf hin ich internationalen Versand uneingeschränkt zu gelassen habe.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hanfyy schrieb:
Mir wurde dann ganz dreist empfohlen vom Kaufvertrag zurückzutreten (mit 2Wochen Wartefrist) und erneut zu verkaufen... mit der Aussage "Das geht trotzdem schneller als das Geld einzufordern"

Ja Ebay ist ziemlich faul und die Mitarbeiter sagen immer so etwas wie "Sie können ja zivilrechtlich klagen oder den Fall einfach dabei belassen".

gidra schrieb:
Er hat mir angeboten, falls ich möchte, Kaufvertrag aufzulösen. Er als gewerblicher Verkäufer weiss bestimmt die Sache zu seinem Gunsten ausgehen zu lassen.

Der hätte sich das mal vorher überlegen sollen, ob er dem Kaufvertrag übehaupt zustimmt.
MELDE IHN BEIM SUPPORT und sag ihm er hat die Möglichkeit das Geld zu überweisen oder er bekommt noch einen Fall und eine Negative Bewertung bei Ebay. Da hat er, als gewerblicher Anbieter mehr Angst vor als als andere. "Ein Problem klären" heisst das glaube ich jetzt, da haben gewerbliche Verkäufer meist Angst vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Streit ein Geschäft abzuschliessen ?

Was ist wenn ich auf seinen Angebot eingehe um den Kauf rückgängig zu machen ? Könnte es für mich nachteilig werden ?
 
TheManneken schrieb:
Bitte auf gar keinen Fall Zahlung per Paypal akzeptieren. Das holt er sich nämlich ganz einfach wieder zurück, wenn er bei Paypal behauptet, die Ware sei nicht in Ordnung. Dann stehst du erst mal ohne Beamer und Geld da und kannst blöd gucken. Für Käufer ist Paypal super, für Verkäufer total mies. Fordere ihn unmissverständlich auf, die Zahlung vorzunehmen und verweise auf den gültigen Kaufvertrag.
Genau so etwas ist mir passiert, seit dem sind meine eBay Angebote ausschließlich per Überweisung zu bezahlen. Wer nicht will der hat schon.

Wer hunderte Bewertungen hat und über 10 Jahre bei dem Verein ist hat, meiner Ansicht nach, die entsprechende Reputation das so machen zu können. Außerdem kann ich mit 100%-iger Sicherheit ausschließen, dass auf meiner Seite ein Betrüger sitzt.
Ergänzung ()

Meiner Erfahrung nach nicht, du schickst einen Antrag auf Abbruch über eBay raus und er muss zustimmen. Wenn das erfolgt ist, ist die Transaktion in gegenseitigem Einvernehmen abgebrochen worden.

Wenn er dir was blöd will bezahlt er per Paypal, du schickst den Beamer und er sagt dann etwas sei kaputt. Dann hast du, dank Paypal, keinen Beamer und kein Geld und kannst hoffen den Beamer nochmal wieder zu sehen (wenn auch nicht in dem Zustand in dem du ihn verschickt hast).
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf gar keinen Fall Zahlung per Paypal akzeptieren und danach auffordern doch zu zahlen ?
 
Mehr wie das hier gibt's eigentlich nicht zu sagen:
Moselbär schrieb:
Wenn Geld da - auf deinem Konto - nicht PayPal - versenden - ansonsten e-bay melden - sonst nix.
Schreib ihm das - nach Zahlungseingang bis xx.xx.xxxx wird versandt - ansonsten Meldung an e-bay.

In den sauren PayPal-Apfel musst jetzt halt beißen, da du es schon angegeben hast als mögliche Zahlungsalternative.
 
Bei geweblichen Verkäufern mit 99-100% hätte ich weniger Angst, dass der Paypal Käuferschutz ausnutzt, denn er ist darauf bedacht bei 99-100% zu bleiben um weiterhin seinen eigenen Kram zu verkaufen. Problematisch wird es bei Privatkäufern und 80-95% Verkäufern.
 
Da mir das noch nicht passiert ist, es aber hier sicher für den Fragesteller interessant wäre:
Was passiert denn, wenn PayPal dem Käufer Recht gibt? Dann ist das Konto im Minus und eventuell zieht PayPal den Betrag vom Bankkonto ein (kann man ja zurückbuchen). Wo liegt dann genau das Problem des Verkäufers?
 
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