Eine Alternative? Neue Partei in D steht in den Startlöchern

C

c4$h

Gast
Ich kann es kaum glauben aber es ist wahr, es kristallisiert sich anscheinend endlich eine alternative Partei ,hier in Deutschland, heraus.
Das wurde auch längst mal Zeit das sich in dieser Richtung was tut und unseren "tollen" Machtparteien endlich mal Konkurrenz bekommen.
Habe die Seite studiert und alles was das so steht redet mir grösstenteils aus der Seele, ich werde diese Partei auf jedenfall sogut es geht unterstützen und hoffe das der Inhalt der Page nicht nur leere Phrasen sind und sich wirklich nach deren Inhalt ausgerichtet wird und angesprochene Misstände bekämpft werden.
Was haltet ihr von dieser Partei, werdet ihr das Vorhaben unterstützen in welcher Form auch immer?

Link zur Seite: http://www.w-asg.de
 
ob sie alle ihre versprechen halten werden wird sich ja erstmal zeigen müssen.
ich denke aber einmal, diese partei wird bei den wahlergebnissen wieder nur bei den "sonstigen" zu finden sein, wie soviele andere parteien auch.
 
Ich denke auch das wird ne verschwendete Stimme werden. Es dürfte so gut wie unmöglich sein, dass die Partei so bekannt wird das sie auch was ausrichten könnte. Die 5% Hürde wird diese Partei wohl nicht erreichen.

Ist zwar schade, dass die kleinen Parteien keine chance finden sich mal zubeweisen. Aber schreiben kann man trotzdem viel, stimmen muss es noch lange nicht. Ist halt im Wahlkampf so.

Mit freundlichen Grüßen
DraGI
 
naja mit gezielter medienpräsenz ist so etwas schon erreichbar, siehe schill-partei in hamburg.

eine chance sich zu beweisen hätten sie vielleicht mal verdient. nur was sie auf ihrer homepage schreiben klingt zwar gut und schön, nur klingt das zum teil nicht durchdacht, schlecht durchführbar und ganz (nach ihrem feindbild rot/grün) nach leeren parolen. gerade wenn ich mir die news rechts am rand durchlese, da werden immer ängste geschürt und dann eine auf den ersten blick einfache lösung präsentiert.
 
Leute, was denn das für eine Einstellung, jeder fängt mal klein an.
Wenn natürlich schon im Vorfeld gesagt wird, dass es eine verschenkte Stimme ist, dann kann es nie eine andere Partei an die Macht schaffen und wir werden auch in 50 Jahren weiterhin SPD, CDU, FDP, GRÜNE und PDS wählen bzw. diese werden die Vormachtstellung behalten.
Es wird Zeit für was Neues und genau diese Einstellung die jetzt hier grade, in diesem Thread, an den Tag gelegt wird , macht es kleinen Parteien unmöglich gegen anzustinken.
Was habt ihr denn zu verlieren?
Das was unseren Regierung teilweise anstellt kann wahrscheinlich auch jede andere Partei, dazu muss diese nicht SPD oder CDU heissen. Den Karren in Dreck fahren können auch andere. ;)
 
c4$h schrieb:
Leute, was denn das für eine Einstellung, jeder fängt mal klein an.
Wenn natürlich schon im Vorfeld gesagt wird, dass es eine verschenkte Stimme ist, dann kann es nie eine andere Partei an die Macht schaffen und wir werden auch in 50 Jahren weiterhin SPD, CDU, FDP, GRÜNE und PDS wählen bzw. diese werden die Vormachtstellung behalten.
Es wird Zeit für was Neues und genau diese Einstellung die jetzt hier grade, in diesem Thread, an den Tag gelegt wird , macht es kleinen Parteien unmöglich gegen anzustinken.
Was habt ihr denn zu verlieren?
Das was unseren Regierung teilweise anstellt kann wahrscheinlich auch jede andere Partei, dazu muss diese nicht SPD oder CDU heissen. Den Karren in Dreck fahren können auch andere. ;)


Ist zwar schade aber da kann man leider nichts dran ändern, sogar grosse Parteien wie die "Die Grünen" oder FDP hatten ja teilweise schon probleme die 5% Hürde zu schaffen, in dem Fall wird es sehr unwahrscheinlich das es diese Partei in den Bundestag schafft. Selbst wenn sie es rein schaffen sollten haben sie ja nur mitspracherecht


Aber das bleibt dir natürlich offen welche Partei du unterstützt, auf jeden Fall viel Glück, dass aus der Partei mal was wird ;)

Mit freundlichen Grüßen
DraGI
 
Ich glaube schon das diese Partei das Zeug dazu hätte die 5% Hürde zu nehmen diese Partei besteht aus ehemaligen SPD und Gewerkschaftmitgliedern, ich denke mal die wissen schon ungefähr wovon sie reden.

"Die „Wahlalternative“ wurde von SPD- und Gewerkschaftsmitgliedern sowie linken Splittergruppen gegründet, die unzufrieden waren mit den Arbeitsmarkt- und Sozialreformen der Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD)."

Vielleicht schaffen sie es diese Bundestagswahl nicht aber ich glaube schon es könnte diesmal eine Partei sein die mehr über den Status einer "Grauen Panther" Partei hinaus kommt.
 
wenn sie es denn schaffen, bundesweit kandidaten zu haben für die jeweiligen listen, könnte da viell. mal was bei rausspringen. nur das wird auch erstmal schwer.

nochmal gesagt: für mich sind die absolut keine alternative. wenn ich mir die berliner erklärung angucke wollen die das rad der marktwirtschaft wieder zurückdrehen und wollen durch mehr beamte mehr jobs schaffen:
... Öffentliche und öffentlich geförderte Beschäftigung darf nicht abgebaut, sondern muss ausgebaut werden. So kann die Arbeitslosigkeit wirksam bekämpft werden. Eine solche Politik muss sozial gerecht finanziert werden.
na toll. der staat gibt den leuten jobs. wer soll das bezahlen und was sollen die ganzen beamten dann machen? sich selber verwalten?
 
mr.e schrieb:
wenn sie es denn schaffen, bundesweit kandidaten zu haben für die jeweiligen listen, könnte da viell. mal was bei rausspringen. nur das wird auch erstmal schwer.


genau dass glaube ich nicht.
Im Moment sind so viele Leute verunsichert und wissen nicht welche Partei sie wählen sollen.
Mit der SPD sind sie mehr als unzifrieden und die CDU/CSU is auch nich so dass wahre.
Ideal für ne neue Partei.
 
Wobei bei der schweren wirtschaftlichen Situation wie sie gerade herrscht in Deutschland bin ich mir da nicht so sicher ob da Menschen gerade diesen kleinen Parteien so viel vertrauen schenken.
Es ist ja schließlich eine kleine Partei, der es an Erfahrung fehlen könnte.

Mit freundlichen Grüßen
DraGI
 
DragonIT schrieb:
Wobei bei der schweren wirtschaftlichen Situation wie sie gerade herrscht in Deutschland...


donnerwetter...was sollen dann die 3te Welt länder sagen? ihr deutschen seid nicht nur exportweltmeister sondern auch weltmeistern im rumheulen. sorry, aber ich bekomme es jeden scheiss tag mit den ich hier lebe. ihr habt keine ahnung wie gut es euch geht.
 
th3o schrieb:
donnerwetter...was sollen dann die 3te Welt länder sagen? ihr deutschen seid nicht nur exportweltmeister sondern auch weltmeistern im rumheulen. sorry, aber ich bekomme es jeden scheiss tag mit den ich hier lebe. ihr habt keine ahnung wie gut es euch geht.


Es geht hier nicht ums "heulen"

Wenn es der Wirtschaft schlechter geht, resultieren daraus weniger Arbeitsplätze. Das wir im Export absolute spitze sind ist natürlich eine gute Sache.
Jedoch ist es doch verständlich das bei sinkenden Arbeitsplätzen der Ruf nach Handlung größer wird, ob wir jetzt Exportweltmeister sind oder nicht. Wenn sich eine Situation verschlechtet kann man das nicht hinnehmen.

Genauso wenig kann man eine Industriemacht wie Deutschland mit Afrika vergleichen!!

Mit freundlichen Grüßen
DraGI
 
dass es einen mangel an arbeitsplätzen gibt...dafür kann das land deutschland absolut nichts.
jeder der arbeit hat, bekommt immer mehr arbeit aufgebrummt. jeder der keine arbeit hat bekommt immer schwerer eine. und warum? einfach...stichwort technologie. die menschliche arbeitskraft wird immer mehr entbehrlich. alles ein schleichender prozess...da kann man in dem sinne NICHT gegensteuern. man kann keine arbeitsplätze zaubern wo effektiv keine möglich sind.

ich denke es wird darauf hinauslaufen, dass die zumutbarkeitsgrenzen für arbeitslose herabgesetzt werden, diese dann auch in armen ländern jobs annehmen müssen, welche jobs durch kooperation zwischen den ländern entstanden sind. beispielsweise neue fabriken, anlagen, geschäfte...komplett neue wirtschaftsstrukturen. hier in deutschland wirds immer mehr und mehr essig mit arbeitsplätzen. also ab ins ausland.

...tja scheint wohl so als ob afrika irgendwann doch neu erschlossen werden wird... *zynik*
 
Naja wenn es nur der technische Fortschritt wär....

Das Problem ist u.a. auch der Kapitalismus, jedes Unternehmen will so viel Profit wie möglich machen.
Es wird an allen ecken gespart, Personal entlassen, im Ausland produtiert oder teile der Pruktion an ausländische Firmen abgegeben!
Da fragt man sich aber, ist sowas wirklich in dem hohen maße notwendig um gegen die ausländische Konkurrenz zu bestehen?

Der Staat DEUTSCHLAND ist einfach nicht mehr lukrativ für die Firmen, das ist das Problem!

Wenn man sich mal ein Aktienunternehmen anguckt dann sieht man doch das in der Bilanz die Sparte "Personal" am meisten unkosten produziert. Deswegen wird das Personal so niedrig wie möglich gehalten, damit der Aktienkurs natürlich schön steigt. Aber ist es richtig ein Unternehmen so zu Tode zu sparen?

Ich finde nicht!
 
ich verstehe deinen standpunkt...
allerdings kannst du keinem unternehmen verbieten nur so viele leuten zu beschäftigen, dass genau die arbeit die benötigt wird auch getan wird. kein unternehmen wird die arbeit, die ihrer ansicht nach von einem erledigt werden kann auf zwei aufteilen. das leuchtet ein und genau das ist auch der knackpunkt. die arbeitnehmer müssen mehr und mehr stemmen, einfach weil die firmen ihnen das aufbrummen. das problem ist, dass sie dann nicht einfach sagen können "ich hab kein bock mehr"....denn dann sagt die firma: "ach so du magst nicht mehr? na ist ja kein problem, es warten genug die einen job haben wollen."....tja...traurig aber wahr
 
Ja, so sehe ich das auch, nicht umsonst verzichtet im durchschnitt jeder Arbeitnehmer auf 2 Urlaubstage im Jahr.
Die Arbeit wird einfach auf andere übertragen, so das der Arbeitnehmer dann z.B. 150% arbeiten muss.


Edit: Aber ich glaube wir lassen das jetzt lieber, wir sind ein wenig vom Thema abgekommen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die WASG hatte in Zeiten der Montagsdemos beste Chancen, groß rauszukommen. Aufgrund von internen Streitigkeiten und Inkompetenz vermochten die Verantwortlichen aber nicht die Gunst der Stunde zu nutzen. Hartz IV kommt - jeder hat sich damit abgefunden. Damit ist die populistische Basis für den Parteistart, der wohl angeblich irgendwann im kommenden Jahr erfolgen soll, entwichen.
Falls sich die WASG tatsächlich zur BW aufstellen lässt, dürfte jede Stimme für sie tatsächlich eine verschenkte sein. Ganz davon abgesehen gestaltet sich ihr Programm zwar als wohlklingend, aber so gut wie nicht umsetzbar. Viele, populistische Versprechen ohne klare Lösungsansätze. Jene sind, wenn überhaupt, in geistiger Umnachtetheit entstanden und weisen von daher ein äußerst geringes Maß an realitätsnähe auf.
 
Ist natürlich auch ein sehr sinnvolles Wahlprogramm.. Der Staat ist hochverschuldet, jedes Jahr eine Neuverschuldung von enormer Höhe usw...

Aber das wichtigste ist natürlich den Sozialstaat zu halten bzw sogar noch auszubauen... Nimmt man eben noch mehr Schulden auf..

Schon mal daran gedacht, das Deutschland in dieser Hinsicht ein beispielloser Staat ist? Nirgends bekommt man vom Staat auch nur annähernd soviel Unterstützung wie hier. Amerika bekommen die Menschen teils überhaupt kein Geld, sie müssen oft 2 Vollzeitjobs annehmen. Dort wird auch fast kein einziges Medikament staatlich subventioniert...

Es kann einfach nicht sein, dass es sich für einen Sozialhilfeempfängen nicht lohnt arbeiten zu gehen, da er dann auch nur 10 % weniger monatlich hätte... Lieber nimmt man die Sozialhilfe, geht nebenbei noch bisschen schwarz arbeiten und hat so mit weniger Arbeit deutlich mehr.

Nennt mir auch nur ein Staat der auch nur vergleichbare Sozialleistungen hat.

Hartz 4 ist somit für mich ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch viel zu zaghaft.
 
arenk schrieb:
Ist natürlich auch ein sehr sinnvolles Wahlprogramm.. Der Staat ist hochverschuldet, jedes Jahr eine Neuverschuldung von enormer Höhe usw...

Aber das wichtigste ist natürlich den Sozialstaat zu halten bzw sogar noch auszubauen... Nimmt man eben noch mehr Schulden auf..

Schon mal daran gedacht, das Deutschland in dieser Hinsicht ein beispielloser Staat ist? Nirgends bekommt man vom Staat auch nur annähernd soviel Unterstützung wie hier. Amerika bekommen die Menschen teils überhaupt kein Geld, sie müssen oft 2 Vollzeitjobs annehmen. Dort wird auch fast kein einziges Medikament staatlich subventioniert...

Es kann einfach nicht sein, dass es sich für einen Sozialhilfeempfängen nicht lohnt arbeiten zu gehen, da er dann auch nur 10 % weniger monatlich hätte... Lieber nimmt man die Sozialhilfe, geht nebenbei noch bisschen schwarz arbeiten und hat so mit weniger Arbeit deutlich mehr.

Nennt mir auch nur ein Staat der auch nur vergleichbare Sozialleistungen hat.

Hartz 4 ist somit für mich ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch viel zu zaghaft.


1. Wir sind hier nicht in Amerika und das ist auch gut so.
Amerika würde ein bisschen mehr Sozialpolitik sehr gut zu Gesicht stehen aber das kann man bei dem blankem Kapitalismus da drüben nicht erwarten.

2. Du warst wahrscheinlich noch nie in der Lage solche Hilfen anzunehmen ansonsten würdest du nicht fordern diese noch mehr einzuschränken.

3.Nur weil Deutschland in solchen Dingen ein beispielloser Staat ist, was die Gewährleistung von Sozzialleistungen angeht, soll es Deiner Meinung nach eingeschränkt werden oder vielleicht auch abgeschafft werden?
Na sorry das ist aber absolut kein Argument, es sollte eher als gutes Beispiel für andere Staaten gelten und nicht abgeschafft werden.

4. Das Deutschland immer mehr Schulden macht liegt sicherlich nicht nur an den Sozialleistungen sondern auch an der Misswirtschaft unserer lieben Poltiker.
Jedes Jahr werden bis zu 30 Milliarden € aus dem Fenster geschmissen.
Dazu kommt noch unsere angestaubte Bürokratie bzw. Verwaltungsaufwände die auch nochmal Unsummen verschlingt und es gibt bestimmt noch mehr Geldverschwendungen die man aufzählen könnte.
Deutschland an sich wird immer reicher aber die Kluft zwischen arm und reich wird immer grösser.
Daher sollte man anfangen bei den Reichen zu kassieren und nicht die Sozialleistungen immer mehr zu kürzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das mag schon sein.

1. ich habe nicht behauptet, dass wir hier das gleiche wie in amerika machen sollten. Dort ist das auch meiner Meinung nach zu "hart"

2. Mein Argument, dass dies zurückgestuft (niemals abgeschafft) werden soll ist sicher nicht das ich das nicht gönne, aber viel mehr dass es unfinanzierbar ist.

3. warum haben andere staaten so etwas nicht? exakt, weil sie es sich nicht leisten können. Deutschland kann sich dies ebenso wenig.

4. Die 30 Millarden waren auch aus der Bild Zeitung oder? Dieser Wert ist völlig irrealistisch. Es wird sicher zuviel verschwendet. Das was man hier gewinnen könnte sollte man aber eher um Schulden zu bezahlen verwenden, nicht um noch mehr Sozialleistungen zu bieten. Solche Werte lassen sich leicht anpassen. So hat M. Moore es geschafft, zu behaupten Bush wäre 47 % seiner Arbeitszeit im Urlaub gewesen. Dazu hat er einfach alle Arbeiten die er von seinem Camp David aus erledigt hat auch dazu gezählt. Das soll keinesfalls heißen dass ich für Bush bin, sondern lediglich belegen, wie leicht man solche Werte verschieben kann, je nachdem was man braucht. Eine sehr typische Fähigkeit von gerade Zeitungen wie der Bildzeitung...

Die Kluft mag vlt größer werden, die Reichen die du hier meinst machen aber weniger wie 0,5 % der bevölkerung aus. und es wird nicht möglich sein hier abzukassieren, diese menschen werden dann schneller in Liechtenstein wohnen wie der erste Brief vom Finanzamt kommt....
 
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