Eine physik. Netzwerkkarte auf mehrere Ports aufteilen

Alex2005

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Hintergrund:
Habe vier Geräte(pro Teststand), welche über Ethernet mit Software bespielt werden sollen. Mit vier Laptops wäre das kein Problem, aber etwas unpraktisch, da ca 10 Teststände monatlich mir neuer Releases bespielt werden müssen.

Ist es aber möglich das ganze nur mit einem Laptop/LAN zu machen?
Auf den späteren Rechner(mit 5 LAN-Ports) läuft dann eine VM, welche vorkunfiguriert ist.

Meine Ideen bisher:
- Router/Switch anschließen
- 4 VMs auf dem Laptop laufen lassen und jeder virtuelle Netzwerkkarte eine eigene IP zuweisen

Leider weiß ich auch nicht so recht nach was ich da suchen muss. Hoffe ihr könnt mir da Ideen liefern :)
 
Hi,

verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht. Ein Laptop, Switch dran, die vier Endgeräte auch an den Switch, dann besteht Netzwerkverbindung, falls bei allen Geräten gültige Netzwerkkonfigurationen vorliegen und alle im gleichen Subnetz sind.

Das Ganze ist ein bisschen arg wirr geschrieben: was genau wird wie in welchem Umfeld aufgesetzt, was hat der "spätere Rechner mit 5 LAN Ports" hiermit zu tun? Was haben die VMs hiermit zu tun? Mit welcher Software soll "bespielt" werden? Ist das ein Deployment System? Falls ja, welches?

VG,
Mad
 
Seh auch auch so, Switch und gut ist. Oder müssen die Teststände alle die gleiche IP haben?
 
Du kannst ja beim Teststand auch ein VM Server aufsetzen und 4 VMs drauf laufen lassen (anstatt 4 physische Geräte), dort einem virtuellen Switch erstellen und jede VM bekommt eine eigene IP. Verstehe nicht warum man dafür einen richtigen Switch braucht; bei viel Datentraffic würde sich ein 2. LAN Anschluss anbieten für Link Aggregation sofern das die physische Netzwerkumgebung unterstützt.
 
Die Wirrheit kommt aus meiner Unwissenheit. Habe nochmal nachgefragt, hoffe es wird nun etwas klarer:

Der Teststand besteht aus zwei Racks. Jedes Rack besitzt 7 Geräte welche bespielt werden müssen. Jedes dieser Geräte hat in der Werkskonfiguration die gleiche IP. Bisher lief es so ab, dass man sich an jedes Gerät einzeln angestöpselt hat und die Software aufgespielt hat.

Die Möglichkeiten, die sich imo beiten sind die Folgenden:
1. Einzeln sich an jedes Gerät anschließen und updaten
2. Einen Desktoprechner nehmen, welche zwei Netzwerkarten verbaut hat mit je 4xPorts und dann sich mit 7 kabeln auf die Geräte verbinden
3. Einen Laptop an dem ein Switch Router hängt mit 14xPorts. Dann verkabeln und Gleichzeitig beide Racks bespielen



Hoffe es wird etwas klarer :)
 
Hi,

nachdem es immer noch nicht geklärt ist nochmal die Frage: was heißt "bespielt"? Mit welchem System wird da gearbeitet?

Die Wirrheit kommt aus meiner Unwissenheit. Habe nochmal nachgefragt, hoffe es wird nun etwas klarer

Sorry für die Frage, aber wenn du dich nicht auskennst und sogar nachfragen musst, wieso macht es dann nicht jemand, der sich auskennt? Das klingt nicht nach Heimgebrauch, das klingt nach Firma.

VG,
Mad
 
Ganz klar einen Switch nehmen. Rechner mit 8xGBit-Ports ist unnötig teuer (außer du brauchst die Leistung und der Rechner kann auch die 8GBit bieten...) und die Geräte einzeln anstecken ist ja erst Recht schwachsinnig...
 
Hi,

dann ist die Aussage aber eben unvollständig und dein letzter Satz auch misverständlich formuliert. Ein Switch alleine reicht definitiv nicht aus, dann muss bei jedem Gerät vor dem Anstecken die IP von Hand geändert werden vor dem Einstecken. Das bedeutet Workflow anpassen oder per Software den Ablauf ändern etc. Das muss erwähnt werden fürchte ich, wenn man sich die Aussagen des TE ansieht.

Solange der TE nicht klar formuliert, wie da was genau gemacht wird macht es keinen Sinn irgendwie zu spekulieren.

VG,
Mad
 
2 Racks mt 7 Geräten und dann einzeln testen?
Ist ja schon ein wenig Steinzeit, für das gibts heutzutage wesentlich bessere Methoden.

Und das mit der fixen IP muss wohl zuerst mal gelöst werden sonst wirds keine vernünftigen Möglichkeiten geben um das irgendwie eleganter zu lösen, da nützen weder Switchs noch x LAN Ports etwas. Je nachdem wie das "aufspielen" aufgelöst wird (Push von irgendeinem Server) dann ist das natürlich blöd wenn das Testsystem jedesmal eine andere IP hat, bei Pull (Testsystem holt sich die Daten selbst) sollte es rein theoretisch weniger das Problem sein (wobei da trotzdem noch x Fehler möglich sind).

Aber eben - da brauchts wesentlich mehr Informationen und vielleicht sollte das auch jemand in deiner Firma anschauen der mehr Ahnung hat (nicht böse gemeint) weil mal bei sowas ein "bisschen optimieren", geht bestimmt danach irgendwas nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ist eine Firma. Der Grund ist, dass alle anderen dafür keine Zeit haben und man als Weksstudent eben Sachen muss für die alle anderen keine Zeit haben.

Früher musste jede der einzelnen Geräte(Wagen) mit 8 verschiedene Dateien in der richtigen Reihenfolge mit WinSCP und einen lokal angeschlossenen Rechner bespielt werden. Dann kam oft noch dazu, dass man nicht die aktuellste Verrsion installieren konnte, sondern über Zwischenschritte gehen musste.
Sehr Fehler- und Zeitaufwendig, aber nicht anders machbar.

Nun übernimmt das bespielen ein Programm(Internes Programm), welches a) gleich die neuste Version installieren kann und b) auch nötige Neustarts automatisch einleitet. Mit diesem Programm hat das in unserer Abteilung aber noch niemand gemacht. Ist also Neuland für alle. Hier müssen sich alle durch die Anleitung hangeln.

Die IP wird durch das Bespielen mit Software in einen zuvor definierten Wert geändert und ist dann eindeutig.Ob die IP vor der Erstinstallation händisch geändert werden kann müsste ich klären.

Dieses vorgehen muss nur einmalig bei der Erstinbetriebnahme erfolgen, weitere Updates erfolgen dann zentral per Server.

Das Optimieren bezieht sich lediglich darauf, ob es möglich ist die Erstinstallation zu parallelisieren, also alle 14 Geräte gleichzeitig zu bespielen. Wenn das nicht geht, muss man eben alles hintereinander machen.

Mit Bespielen meine ich folgendes:
Die Geräte werden ohne Software ausgeliefert. Lediglich eine Firmware,die Basisfunktionen zur Verfügung stellt, läuft.

@Lawnmower
Die Geräte werden nicht getestet. Lediglich die Software muss aufgespielt werden.


Also ist es ohne Probleme möglich, wenn ich den Geräten eindeutige IPs zuordnen kann?
 
Hi,

Der Grund ist, dass alle anderen dafür keine Zeit haben und man als Weksstudent eben Sachen muss für die alle anderen keine Zeit haben.

Sorry wenn ich das so sage, aber man sollte auch einem Werksstudenten nur Jobs aufdrücken, denen er gewachsen ist.

Die IP wird durch das Bespielen mit Software in einen zuvor definierten Wert geändert und ist dann eindeutig.Ob die IP vor der Erstinstallation händisch geändert werden kann müsste ich klären.

Nicht müsste, sondern musst! Mehrere Geräte mit gleicher IP im gleichen Subnetz geht nicht.

Das Optimieren bezieht sich lediglich darauf, ob es möglich ist die Erstinstallation zu parallelisieren, also alle 14 Geräte gleichzeitig zu bespielen. Wenn das nicht geht, muss man eben alles hintereinander machen.

das hängt wie schon mehrfach geschrieben davon ab, ob die IP vor dem Start geändert werden kann und wie das eingesetzte Programm arbeitet. Was auch immer "internes Programm" heißen soll - falls es eine Eigenentwicklung ist dann eben mit den Leuten sprechen, ob das auch mit mehreren angeschlossenen Geräten funktioniert. Technisch steht dem nichts im Wege, wenn die Software das beherrscht - das kann dir von uns aber keiner sagen!

VG,
Mad
 
Ich glaub das ganze klingt kommt komplizierter rüber als es in Wirklichkeit ist.;)

Die Parallelisierung ist ein nice2have, welche mir in den Sinn kam. Wenn es nicht gut, dann eben nicht muss ich mich eben 14x anstöpseln an die Geräte und mit 2 oder 3 Laptops arbeiten. Problem war bisher immer, dass es gerne auch 3-4 Stunden á Gerät dauern kann.

Wenn das Programm es nicht unterstützt mehrer Geräte anzusprechen, kann man immer noch über 14 Vms gehen.

Die Frage ist, ob die VM(VMWare) über einen LAN-Anschluss mehrere IPs ansprechen kann?
 
Hi,

nochmal: technisch steht dem nichts im Wege, aber wir können dir unmöglich beantworten, ob eure Software das auch kann.

VG,
Mad
 
Ja, kannst du. Die VMs bekommen dann virtuelle Netzwerkkarten mit virtuellen MAC-Adressen und werden an einen virtuellen Switch angeschlossen.
 
Jop, diese Lösung würde ich auch vorschlagen bzw in so eine Richtung müsste es gehen.

Bez Erstinstallation geht nur paralell wenn a) vorher keine Netzwerkverbindung vorhanden wäre (was ja nicht der Fall zu sein scheint sonst könnte man ja nix aufspielen) oder b) die IPs vom Start weg abweichen bzw der Workflow parallelisiert wird dass am Anfang nur 1 System läuft mit der Werks-IP und erst wenn die durch das automatische Setup geändert wurde (bzw die IP wieder frei ist), das nächste System gestartet wird. Aber wie genau sowas umzusetzen ist weiss ich auch nicht, allenfalls eine Art Batch der auf die Verwendung der Werks-IP im Netz prüft, wenn nicht vorhanden das 1. System per WOL startet und dann wartet bis die wieder frei wird und dann das nächste System per WOL startet usw - kA ob das sauber geht mit dem Aufwecken über die MAC Adresse der Systeme.

Tiefergehende Antworten kann Dir aber keiner schreiben weil dafür müsste man die Infrastruktur, den Workflow, die Software, die Server, das Netzwerk, etc genausten kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Madman1209 schrieb:
Hi,

nochmal: technisch steht dem nichts im Wege, aber wir können dir unmöglich beantworten, ob eure Software das auch kann.

VG,
Mad

Gut mehr wollte ich gar nicht wissen^^. Das mit der Software is eh klar.

MusicJunkie666 schrieb:
Ja, kannst du. Die VMs bekommen dann virtuelle Netzwerkkarten mit virtuellen MAC-Adressen und werden an einen virtuellen Switch angeschlossen.
Ausgezeichnet :daumen:
Lawnmower schrieb:
Jop, diese Lösung würde ich auch vorschlagen bzw in so eine Richtung müsste es gehen.

Bez. Erstinstallation geht nur paralell wenn a) vorher keine Netzwerkverbindung vorhanden wäre (was ja nicht der Fall zu sein scheint sonst könnte man ja nix aufspielen) oder b) die IPs vom Start weg abweichen bzw der Workflow parallelisiert wird dass am Anfang nur 1 System läuft mit der Werks-IP und erst wenn die durch das automatische Setup geändert wurde (bzw die IP wieder frei ist), das nächste System gestartet wird. Aber wie genau sowas umzusetzen ist weiss ich auch nicht, allenfalls eine Art Batch der auf die Verwendung der Werks-IP im Netz prüft, wenn nicht vorhanden das 1. System per WOL startet und dann wartet bis die wieder frei wird und dann das nächste System per WOL startet usw - kA ob das sauber geht mit dem Aufwecken über die MAC Adresse der Systeme.

Tiefergehende Antworten kann Dir aber keiner schreiben weil dafür müsste man die Infrastruktur, den Workflow, die Software, die Server, das Netzwerk, etc genausten kennen.

Die Idee mit den automatisch nacheinander abarbeiten ist sehr gut. Werde ich auf alle Fälle verfolgen. Umsetzung wird sich zeigen.:lol:




Jetzt habe ich meine Shclagworte, mit denen ich weiter suchen kann:schluck:
 
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