Einsteiger sucht passende Kamera

KAL schrieb:
ABER : Das 18-55 Kitobjektiv kann weissgott nichts richtig. Für Makro zu geringer Abbildungsmaßstab, für Portrait viel zu lichtschwach (also nix freistellen) und für Urlaub viel zu wenig Tele.

Genau deshalb ist es doch ein Allround Objektiv!
Ein Golf kann auch nichts richtig, aber eben ein bisschen von allem.

Du hast ja schon Recht, aber trotzdem hat das Kit einen zu unrecht schlechten Ruf.
Die Bildqualität ist auf jedenfall gut für den Preis.
Alles Vergleichbare kostet das 2-3fache. (Und mit denen machst du auch keine besseren Bilder, dazu gehören immer noch Ideen und nicht die pure Technik)
 
@Megamind :
Ich bin zur OM-D gewechselt, ich mag das mft-System :-)
Aber eine Pen ist vom Handling viel näher an einer Kompaktkamera und wenn man einen
Sucher möchte, kann man z.B. auch nicht die billigste Pen kaufen.

Das mit dem Objektiv wechseln hat Vorteile, aber es soll ja Leute geben, die mit 500 € Ausgabe hinkommen wollen und das eben nicht zum Doppelten ausbauen wollen.
Da müsste sich der TE mal äußern, in welche Richtung er gehen will.

@VD
Ich sehe das eher anders. Jeder, der langjährig fotografiert, sagt einem, dass das Kitglas das erste war, was ersetzt wurde. Aber dennoch kaufen die meisten Neueinsteiger den Kit.
Kohlemäßig ist das ja auch verständlich und man verbrennt nichts, aber ich glaube die vielen DSLRs, die nach ner Woche im Schrank landen, ließen sich verringern, wenn man denjenigen testweise die für ihren Zweck passenden "guten" Gläser geben würde.
Hab das selbst um mich herum mehrfach gesehen. Jemand kauft sich eine 5100 mit 18-55 und als ich nach nem Monat mal gefragt habe, obs Spass macht, meinte er "nö, viel zu beschränkt, da macht ja meine Digicam bessere Bilder". Ich also mit meinem Fotorucksack angereist und nach ner generellen Einführung war dann das Problem schnell gefunden. Er wollte seine Frau ablichten und hatte auch mal was von Bokeh gelesen...
K-5 mit 50/1,7 übergeben und im Garten dann WOW, ja, so soll das aussehen.
Dann gebraucht das 50/1,8 für die Nikon geschossen und schon war die Kamera vor dem Dunkelkammertod gerettet.

Ein Ahnungsloser oder ne Gruppe von Ahnungslosen brauchen schon viel Glück, damit die Kennenlernphase positiv verläuft und da ein Hobby draus wird.
Es wäre nicht die schlechteste Idee, wenn man eine Kamera zusammen mit einem 2h Einführungskurs verkaufen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Hilfe so weit. Gerade die Einsteigerleitfäden haben mir sehr geholfen.

Nachdem ich mich jetzt 3 Tage lang ein wenig durchs Internet gewühlt hab, hab ich mich ein wenig anfixen lassen und jetzt doch für ne Canon EOS 600D entschieden.

Trotzem ist die Olympus finde ich ein außerordentlicher Preis-Leistungstipp.

Klar, ist die Canon weniger transportabel, aber dann kommt die Wasserflasche halt aus dem Rucksack raus und die Kameratasche rein. :freak:

Ich werde mich jetzt auch erstmal mit dem 18 -55mm Objektiv versuchen. Ich hab in mehreren Fotothreads, auch hier, schon einige Ergenisse damit gesehen, die mir sehr gefallen.
Trotzdem steht ein neues Objektiv auf dem Plan, aber erst wenns Steuer raus gibt^^.

Ich hätt mich auch fast für die Sony Alpha 37 entschieden, sie aber dann doch nicht genommen, da das Display und die Menüführung eher schlecht sein soll.
Kann zu der Sony jemand was sagen? Da sie recht neu ist, fand ich kaum Erfahrungsberichte. Würde mich einfach interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
take_O schrieb:
da das Display und die Menüführung eher schlecht sein soll.
Im Internet steht soviel Quatsch... Dem einem liegt die Sony-Menüführung, den anderen die von Pentax, dem anderem die von Olympus. Es ist doch wichtig welche DIR zusagt.
 
KAL schrieb:
@VD
Ich sehe das eher anders. Jeder, der langjährig fotografiert, sagt einem, dass das Kitglas das erste war, was ersetzt wurde. Aber dennoch kaufen die meisten Neueinsteiger den Kit.
Kohlemäßig ist das ja auch verständlich und man verbrennt nichts, aber ich glaube die vielen DSLRs, die nach ner Woche im Schrank landen, ließen sich verringern, wenn man denjenigen testweise die für ihren Zweck passenden "guten" Gläser geben würde.
Hab das selbst um mich herum mehrfach gesehen. Jemand kauft sich eine 5100 mit 18-55 und als ich nach nem Monat mal gefragt habe, obs Spass macht, meinte er "nö, viel zu beschränkt, da macht ja meine Digicam bessere Bilder". Ich also mit meinem Fotorucksack angereist und nach ner generellen Einführung war dann das Problem schnell gefunden. Er wollte seine Frau ablichten und hatte auch mal was von Bokeh gelesen...
K-5 mit 50/1,7 übergeben und im Garten dann WOW, ja, so soll das aussehen.
Dann gebraucht das 50/1,8 für die Nikon geschossen und schon war die Kamera vor dem Dunkelkammertod gerettet.

Ein Ahnungsloser oder ne Gruppe von Ahnungslosen brauchen schon viel Glück, damit die Kennenlernphase positiv verläuft und da ein Hobby draus wird.
Es wäre nicht die schlechteste Idee, wenn man eine Kamera zusammen mit einem 2h Einführungskurs verkaufen würde.

Naja.
Dann war dein Kumpel wohl nicht so wirklich interessiert.
Bei mir wars nämlich genau gleich.
Ich hatte mir die 550D gekauft mit dem 18-55mm Kit und wollte diesen "verschwommenen" Effekt erzeugen, den ich im Internet so cool fand. Hat aber nicht geklappt.
Also hab ich gegoogelt und bin schnell drauf gestoßen, wie man dieses Bokeh erzeugt.
Also Brennweite auf maximum, Blende komplett auf und nah ran.
Tada. Es geht doch. Aber zufrieden war ich noch nicht.
3 Tage später hab ich dann das 50mm 1.8 bestellt und das war natürlich dann nochmal ne andere Liga.
Alles in Eigenregie, durch eigenes Interesse.
Wenn sich jemand mit der Thematik nicht auseinandersetzen will, tja. Dann soll er sich keine teure Kamera kaufen.
Aber ein schönes Beispiel von dir, dass die Technik nicht das Bild macht.

take_O schrieb:
Danke für Hilfe so weit. Gerade die Einsteigerleitfäden haben mir sehr geholfen.

Nachdem ich mich jetzt 3 Tage lang ein wenig durchs Internet gewühlt hab, hab ich mich ein wenig anfixen lassen und jetzt doch für ne Canon EOS 600D entschieden.

Trotzem ist die Olympus finde ich ein außerordentlicher Preis-Leistungstipp.

Klar, ist die Canon weniger transportabel, aber dann kommt die Wasserflasche halt aus dem Rucksack raus und die Kameratasche rein. :freak:

Ich werde mich jetzt auch erstmal mit dem 18 -55mm Objektiv versuchen. Ich hab in mehreren Fotothreads, auch hier, schon einige Ergenisse damit gesehen, die mir sehr gefallen.
Trotzdem steht ein neues Objektiv auf dem Plan, aber erst wenns Steuer raus gibt^^.

Ich hätt mich auch fast für die Sony Alpha 37 entschieden, sie aber dann doch nicht genommen, da das Display und die Menüführung eher schlecht sein soll.
Kann zu der Sony jemand was sagen? Da sie recht neu ist, fand ich kaum Erfahrungsberichte. Würde mich einfach interessieren.

Sehr gute Wahl.
Die 600D ist eine Topkamera.
Und mit dem Kitobjektiv machst du definitiv nichts verkehrt. Vorallem für deine Vorhaben ist das Kit ideal am Anfang.
Falls du Fragen hast, und die werden mit Sicherheit kommen, wir helfen dir gerne.
 
nimm für den start doch das 18-135 von canon. es ist nicht viel lichtstärker, aber damit lässt es sich erstmal leben, besonders was die brennweite angeht.
 
Die Kamera war zwar dank Amazon wiedermal unglaublich schnell da. Abends bestellt, am nächsten Nachmittag war sie da. Bin aber gestern nicht mehr dazu gekommen mich mit ihr zu beschäftigen. Heute gehts los. :D
 
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