Elektroniker Gebäude und Energietechnik - wie geht es weiter

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Hey,

bin im Februar mit meiner Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude und Energietechnik fertig.
Und so langsam stell ich mir die Frage wie es danach weiter gehen soll. Der Job ansich macht mir schon Spaß nur möchte ich das nicht mein Leben lang machen..sehe ja täglich wie kaputt der Job einige meiner Kollegen gemacht hat, da der Job schon ziemlich auf die Knochen geht.

Welche Möglichkeiten habe ich? Wollte eigentlich immer im IT Bereich arbeiten, da ich gerne mit Pc's arbeite. Nur weiss ich nicht ob das mäglich ist mit meiner Ausbildung (Weiterbildung/Umschulung?).

Vor der Ausbildung habe ich mein Fachabitur auf einer Kaufmännischen Schule gemacht, aber gemerkt das, dass nichts für mich ist.

Wäre dankbar wenn ihr mir helfen könntet. :)
 
Du könntest an Deine Ausbildung noch einen Meister oder Techniker dranhängen, dauert je nach Kursart zwischen einem halben und zwei Jahre. Ab da an hast Du dann wieder mehr Möglichkeiten, etwa eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt, oder andere Varianten.

Umschulungen kosten lediglich Zeit und würden in Deinem Falle relativ wenig bringen, zumindest keinen monetären Zugewinn.
 
Bin seit einem Jahr in der Vollzeit Weiterbildung zum Techniker und absolut zufrieden. Habe vorher die gleiche Ausbildung wie du absolviert.

Du hast bei den meisten Firmen den gleichen Status wie ein Bachelor Absolvent sprich Elektroingenieur, übrigens auch im Gehalt. Finde das eine sehr attraktive Sache ;)

Zudem gibts Meisterbäfög was sich zur Zeit auf ca. 600 € beläuft. Kriegst also während der Weiterbildung schon mehr Geld als jetzt ;)
 
Hallo,
wie ist denn die Schwierigkeit beim Techniker? Muss man viel lernen und wo kann man den Techniker machen - spezielle Einrichtungen?
Und was sind die Aufgabengebiete des Technikers?
Ich denke mal, dass man dann in der Industrie arbeitet und nicht im Handwerk wo ich momentan bin?

Danke euch!
 
Sowohl als auch. Obwohl Techniker in erster Linie damals zumindest als billiger Ingenieurersatz für niedere Aufgaben galten. Wo der Bachelor hier jetzt anzusiedeln ist...

Du kannst auch mit Deiner jetzigen Ausbildung in die Industrie gehen, wenn Du dort einen Job findest.

Der natürliche Lebensraum eines Technikers ist das Büro oder das Labor. Vereinzelt wurden auch ein paar Exemplare in freier Wildbahn gesichtet, jedoch wird vermutet, daß es sich hierbei lediglich um aus dem Rudel verstoßene Querschläger handelte oder Jungtiere ohne feste Rudel- oder Partnerbindung.
Zur Paarungszeit oder unter Streß stößt das Männchen bisweilen die Arttypischen Laute "mehr Kaffee, mehr Kaffee" aus, ganz beflissene Exemplare nutzen auch Hilfsmittel, um ihren Schreien eine Hintergrundmelodie zu unterlegen, die entfernt eine sog. "Klingeltonmelodie" darstellen soll.
Im allgemeinen handelt es sich hierbei um eher scheue Tiere, die sich gerne unter, hinter und neben Papierbergen verstecken, in dunklen Kaffeeküchen, manchmal auch hinter lebensraumtypischer Vegetation wie etwa einem ausgewachsenen Bildschirm oder in höhlenähnlichen Gebilden, die der Fachmann "Konferenzraum" nennt.
 
Cooler Text! :D

Also kurz gesagt Theoretiker. Weiss nicht so recht ob mir das gefallen würde.
Keine Chance auf IT? Dachte an sowas wie Systemelektroniker o.ä.

Habe schon im Internet gesucht aber ich finde da nicht wirklich gute Infos, bin deswegen sehr dankbar wenn ihr mir noch ein paar Vorschläge machen könntet welche Möglichkeiten ich habe.

Danke
 
Systemelektroniker oder ähnliches ist nur ein Seitenschritt, aber keiner nach oben.

Du kannst auch gerne mal bei der IHK anrufen oder vorstellig werden, auch in solchen Fällen können sie beraten.

Techniker müssen nicht zwangsläufig bloße Theoretiker sein, auch wenn es in vielen Fällen darauf hinaus läuft. Wenn man stark verallgemeinert, kann man in etwa sagen, daß der Meister noch den größten praktischen Bezug hat, gefolgt vom Techniker, dann der Ingenieur. Bachelor? Darf Kaffee kochen. Keine Ahnung, was der macht.

Diese Einordnung ist allerdings nur eine grobe Daumenpeilung, tatsächlich findet man alle drei in jeder Position, in die ein Personaler sie einordnet, Eignung außen vor.

Frage ist, willst Du nach oben gehen oder doch lieber zur Seite?
 
Am liebsten natürlich nach oben, aber nicht um jeden Preis.
Ich möchte das machen was mir Spaß macht und mich nicht zur Arbeit schleppen was im moment häufiger der Fall ist.

Ich muss keine ich sag jetzt mal 3000€ im Monat verdienen, bin ziemlich bescheiden. Deswegen wäre ein Schritt zur Seite auch nicht wirklich schlimm. Hauptsache es gefällt mir.

Werde dann wohl mal zur IHK gehen und mich da beraten lassen.
 
Wie alt bist du denn? Also ein Quereinstieg in die IT wird glaube ich recht schwer. Eventuell bewirbst du dich einfach auf eine Ausbildung und hoffst danach darauf übernommen zu werden:D Die richtigen Anlaufstationen wären dann wohl der "Fachinformatiker - Systemintegration" oder "IT-Systemelektroniker"
 
Ich werde Techniker in freier Wildbahn als Projektleiter für Prozess gesteuerte Anlagen;)

Du kannst natürlich auch in der IT Arbeiten, habe einen Kumpel der LWL Zeugs plant. Dein Wunschgehalt von 3000€ wird sogar überschritten ;) mit Berufserfahrung sogar sehr deutlich.
 
wie schwer der Techniker ist, hängt ganz von deinem können ab.
meine Erfahrung: wer will, bekommt den schein, ganz egal was das für eine Pfeife ist.
Der Text von Twostone ist sehr zynisch geschrieben, vergiss den wieder ;)

Im Handwerk macht man meistens den Meister
in der Industrie den Techniker.
wenn ich mich recht erinnere, dann kann man mit beidem hinterher Studieren, hat also die Fachhochschulreife.
 
florian. schrieb:
meine Erfahrung: wer will, bekommt den schein, ganz egal was das für eine Pfeife ist.

Und mir sagt er nach, ich wäre zynisch. ;) Nur eine andere Form des Realismus.

Studieren nach Meister oder Techniker mach eigentlich recht wenig Sinn, besser, man macht während der Ausbildung sein Fachabitur und geht dann studieren. Wenn man bereits Meister oder Techniker ist, ist es sinnvoller, einen anderen Weiterbildungsweg einzuschlagen, wie z.B. Sicherheitsmeister oder technischer Betriebswirt. Ein Studium wäre da nur ein Schritt zur Seite.

36k€ p.a. (brutto) sind eigentlich ein eher mittelmäßiges Facharbeitergehalt...
 
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