Energieeffizienz

Jori

Cadet 2nd Year
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Sep. 2013
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Hallo liebe Community! :)
Bin gerade eben beim stöbern auf Pinterest über diese Infographic von ABB Österreich gestoßen, welche sich mit Energieeffizienz (in diesem Fall besonders bezogen auf industrielle Elektromotoren) beschäftigt und dachte mir ich teile diese einmal mit euch, weil ich sicher nicht der einzige bin, der das interessant findet (oder doch? :lol:)
Alleine wenn man sich vor Augen hält, dass die jährlichen Einsparungen in nicht einmal 20 Jahren in etwa dem entsprechen würden, was jährlich an Energie von Atomkraftwerken produziert wird.. :eek:

Ich bin zwar nicht mit der Leitung eines Unternehmens vertraut, aber so ganz verstehe ich nicht, wieso sich nicht mehr Unternehmen um die entsprechenden Maßnahmen bemühen. Immerhin würden sich diese doch innerhalb weniger Jahre ammortisieren.. Oder gibt es da einen wirtschaftlichen Faktor den ich ausser Acht lasse?
 
Es wird außer Acht gelassen, dass auch das Produktionswachstum angestiegen ist.
Der Wirkungsgrad lässt bei nicht optimaler Produktion nach.
Für diesen Zweck können die Hersteller bei Industrie und dem Staat gute Verträge abschliessen, ohne die abgezahlte Technik selbst auszutauschen. Investitionen dienen daher dem Wettbewerbsvorteil mit Merkels Wachstumsideologie, statt dem ökologischen Zweck.

Beim heutigen Rationalisierungs und Automatisierungsgrad in den Produktionsprozessen ist die Effizienz ausreichend um geschätzt 15 Milliarden Menschen mit Produkten zu erreichen ohne den Wirkungsgrad zu beeinträchtigen. Die stark zentralisierte Produktion belastet aber wiederum das Umfeld. Das ist aber ein anderes Zweigthema.

Nur so funktioniert nicht die angestrebt, globale Marktwirtschaft, denn die begünstigt zwingend die Arbeitslosen.

Heutige Produktionsanlagen sind zudem hocheffizient. Wir haben schon seit Langem den Grad hocheffizienter Techniken in den bekannten Bereichen erreicht. Bei Motoren mit Nedymantrieben gut 30 Jahre. Kleine Optimierungen lassen sich eher beim Anker und Wicklungsmaterial erreichen, aber auch hier liegt 99% reines Kupfer bereit. Lager und Wellen können im 1/100 genau hergestellt werden und das aus verschiedenen Materialien. Die entsprechenden Motorenproduzenten haben Ingenieure um für jeden Einsatzbereich des Kunden zum jeden Preis entsprechende Lösungen anzubieten.

Selbst der Verbrennungsmotor ist heutzutage effizient genug, wenn man nicht umbedingt den Wirkungsgrad durch Luxus senkt und noch eine am Limit arbeitende Lichtmaschine verbaut, damit die Wartung oder das nächste Modell die Kasse einbringt. Also auch Kleinwagen die nicht mehr 500Kilo wiegen und 75PS haben, sondern 70Kilo und mit 150PS daherkommen. Die Körperentwicklung des Wohlstandmenschen geht nämlich durch persönlichen Wucher Richtung breit und groß. Wo also Hunger dem Überfuss weicht, statt der gesunden Verfügbarkeit nach Bedürfnis. Aus dem Grund ist auch die Lebensmittelindustrie durch Überproduktion mit falscher Verteilung ineffizient. Hier helfen sicher keine besseren E-Motoren.

Ich könnte das Thema in den verschiedenen Zweigen vertiefen, aber wo Prospekt als Bildung und Hintergrundwissen verkauft wird, so landet dieses Wissen zu oft in den Schulbüchern.

Seit je her, wo der Mensch sehr genau nach besten Wissen und Gewissen und mit Liebe gearbeitet hat, war das Endprodukt effizient und erfüllte seinen angedachten Arbeitszweck. Man schätze das Endprodukt als Werkzeug.
Welcher Kunde sieht aber Produkte als Werkzeuge?
 
E-Motoren sind zwar effizient, man könnte sie aber noch effizienter benutzen. Genau da kommt eine Steuerung ins Spiel, damit der Motor nicht auch dann drehen und Strom verbrauchen muss, wenn das gar nicht nötig ist. E-Motoren sind aber nicht die einzige Baustelle. Vom Kraftwerk bis zum Leistungsschalter könnte alles noch weiter auf Effizienz getrimmt werden. ABB als ein großes Unternehmen in diesem Bereich hat das längst erkannt und bietet jetzt Produkte in allen Bereichen an, die Energieeffizienz als Priorität haben. Der relativ neue Emax 2 Leistungsschalter ist ein gutes Beispiel. Und ABB ist längst nicht das einzige Unternehmen, welches sich mit diesem Thema beschäftigt. An Lösungen mangelt es nicht, sondern am Willen bei Unternehmen genauso wie bei Privatpersonen die Energieeffizienz zu verbessern und den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
 
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