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Energiesparlampen brennen durch.

Man sollte die ESL sowieso boykottieren.

Sie besitzt nur Nachteile:
- Enthält Quecksilber und deswegen umweltschädlich
- Eine ESL braucht eine Zeit, bis sie ihre gesamte Helligkeit erreicht hat
- Obwohl die Glühlampe nur 5% der Energie in Licht umwandelt, ist eine normale Glühlampe deutlich heller als eine ESL
- Da die Glühlampe wärme produziert, muss bei einer ESL, die Wohnung, in den Wintermonaten etwas mehr geheizt werden
- Das Blaue Licht, was die ESL ausstrahlt ist gesundheitsschädlich, da die Nervenzellen im Auge sich an das Licht orientieren und somit erkennen, welche Tageszeit wird haben. Wegen dem blauen Licht denkt der Körper, es wäre helliger Tag. was sich dann negativ auf die Schlafgewohnheiten auswirkt. Folge ist Schlaflosigkeit und evtl. sogar Krebs.
- Das Licht einer ESL wird auch als sehr kalt empfunden.

Die Industrie mogelt sich da gerne was zusammen:
Auf vielen Verpackungen der ESL steht dick "15 Watt = 75 Watt", was aber nicht stimmt, da viele das Kleingedruckte nicht lesen. Während die ESL eine Lichtstärke von 335 cd erreicht, erreicht eine 75 Watt Spottleuchte 660 cd erreicht. Folglich: Man bräuchte schon zwei ESL, um die selbe Lichtstärke zu erreichen. Damit hat man aber immernoch nicht die selbe Beleuchtungsstärke (Lx), wie bei einer Glühlampe erreicht.
Die Angaben, wie lang eine ESL hält, ist auch für die Katz, da die Test nur ein Langzeittest ist. Sie wird einmal eingeschaltet und nie wieder ausgeschaltet, was aber in einem Haushalt nie vorkommen wird.
 
Mir ist auch schon mal eine Energiesparlampe durchgebrannt. Hatte diese bei IKEA gekauft, sie lief etwa 3 Jahre und dann ging sie in Rauch auf. Habe danach nur noch LED Birnen gekauft. Benötigen extrem wenig Strom und ich gehe wohl früher kaputt als die Birne :)
 
@Whiz-zarD: Pauschalurteile sind in diesem Fall hinderlich, zumal im Arbeitsumfeld Leuchtstofflampen sehr häufig sind.

- Immerhin liegt der Recycling-Anteil von ESL bei über 60%. Mich ärgert da eher, dass man mit einer ESL jedesmal eine komplette Vorschaltelektronik entsorgt.
- Es gibt durchaus ESL, die so schnell so hell sind, dass man nach dem Einschalten nicht über die eigenen Füße stolpert. Nur in der Küche habe ich noch eine Philips-ESL der allerersten Generation aus den späten 80ern im Einsatz, die sich im kalten Zustand nach dem Einschalten sichtbar quält. Dafür wird sie nach dem Warmlaufen immer noch ausgesprochen hell.
- Auf die Unterstützung der Heizung ausgerechnet durch Glühlampen kann man gut verzichten, weil die Kilowattstunde elektrisch ca. 3-fach teuerer ist als mit Gas. Wenn schon elektrisch heizen, dann mit Wärmepumpe.
- Wir werden alle sterben. Diese Betrachtungen sind grenzwertig, siehe auch den nächsten Punkt.
- Es gibt ESL mit wärmerem Licht. Dafür gibt es Kennziffern wie z.B. die 827.
- ESL haben unterschiedliche Wirkungsgrade, die auch über die Lebensdauer mehr oder weniger stark abnehmen. Ökotest und Warentest sind darauf eingegangen und man muss natürlich nicht die Looser kaufen.
- Gleiches gilt für die Schaltfestigkeit. Allerdings sollte man generell ESL möglichst selten unter 5min am Stück einschalten.

- Für den Outdoor-Einsatz halte ich viele ESL wegen unzureichend abgedichteter integrierter Elektronik für weniger geeignet.
- Die Gesetzgebung der EU zur ESL ist stark verbesserungsfähig, d.h. spätestens im Vorratskeller hat eine konventionelle Glühlampe unter dem Strich die überlegene Ökobilanz.
- Der Gesetzgeber hätte sich das Leben einfacher machen können, indem man z.B. Mindestwirkungsgrade vorgeschrieben und es der Industrie überlassen hätte, wie sie den erreicht. Das würde ganz nebenbei den Verbraucher sowohl vor minderwertigen ESL als auch antik konstruierten Glühlampen schützen. Schließlich ist der Wirkungrad von Glühlampen durch den Wolfram-Halogen-Kreisprozess und durch IR-undurchlässige Beschichtung des Kolbens in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert worden.
 
Vor ein paar Wochen habe ich mir eine sog. "Sofort-Start" - ESL gekauft - einfach mal zu Testzwecken. Diese Lampe soll bereits nach der ersten Sekunde 80% ihrer max. Helligkeit erreichen. Hat wunderbar geklappt - allerdings nur ganze zwei Mal. Bereits beim dritten einschalten war sie anfangs gerade so hell wie eine Kerze - also wesentlich dunkler als eine "normale" ESL, die erst nach einer Weile ihre volle Helligkeit erreichen würde. Nach mehreren Minuten erreicht sie jetzt ihre "End-Helligkeit", aber "Sofort-Start" is´nich!

@ Lars_SHG
... Habe vor einigen Jahren angefangen die normalen Glühbirnen durch Energiesparlampen jeglicher Art auszutauschen ...
Habe bzgl. der Haltbarkeit genau die gleichen Erfahrungen gemacht.

@ Interlink, Deine Anmerkung:
Wenn eine Energiesparlampe nicht mal warm werden kann, sondern vorher aus und binnen Minuten wieder ein geschaltet wird, bekommt ihr das überhaupt nicht.
finde ich sehr interessant - interessant, weil sie mir, so Adhoc, nicht einleuchtet.
Bitte, nicht falsch verstehen, ich möchte Dich absolut nicht kritisieren, noch Deine Aussage in Abrede stellen - ich möchte nur den Sachverhalt verstehen; und da klemmts bei mir im Moment.

Viele Grüße
 
Im Wikipedia-Artikel zu ESL gibt es einen Abschnitt zum Thema Lebensdauer. So "altert" eine sofortzündende ESL bei jedem Einschaltvorgang um bis zu 5 Stunden und ist schlimmstenfalls nach um 3000 Schaltzyklen hinüber.
Lampen mit Vorheizung sind diesbezüglich unempfindlicher, d.h. vertragen bestenfalls 500000 Schaltzyklen (nach Hersteller-Angaben).

Im Wikipedia-Artikel werden Tests genannt, die insbesondere die relative Unbrauchbarkeit von ESL bei betont kurzen Schaltzyklen belegen (0,5min ein, 4,5 min aus).

Manche hochwertigen ESL mit Vorheizung können sich beim Startvorgang auf die aktuelle Temperatur einstellen und eignen sich so auch für den Einsatz im Außenbereich. Siehe auch Probleme durch Hitze oder Kälte.
 
Interlink schrieb:
Manche hochwertigen ESL mit Vorheizung können sich beim Startvorgang auf die aktuelle Temperatur einstellen und eignen sich so auch für den Einsatz im Außenbereich.
Aber bei einen richtig kalten Winter kanns auch passieren, dass sie 10 Sekunden braucht bis sie richtig leuchtet. Und da hätte man mit einer normalen Glühlampe schon längst licht.
(Aber zum Glück gibt es keine Winter mehr seit es den imaginären Klimawandel gibt)
 
Hi,
also bis jetzt musste ich nur eine Energiesparlampe wechseln und das war eine Unterbauleuchte, habe überall im Haushalt seit gut 7 Jahren nur noch Energiesparlampen. Vielleicht liegt es bei dir an der Spannung oder an der Lampe selbst(Fassung, Gestell), hast du versucht ne neue zu kaufen ?
 
Lichtschalter mit Glimmlämpchen ( zum besseren auffinden des Schalters im Dunkeln ) sind meiner Erfahrung nach auch ein ESL - Killer. Falls du da solche Schalter hast, wäre das evtl auch eine mögliche Ursache.
 
Ich nutze seit 4 Jahren die ESL von Ikea und bin damit eigentlich recht zufrieden.

Ob im Dauereinsatz als Schreibtischlampe (4-6 Std. am Stück) für kurze Beleuchtungszeiten wie im Flur (mehrmals täglich für nur kurze Zeit eingeschaltet), sie halten alle brav durch.

Ok, die 7W ESL in "Glühbirnenform" brauchen 1-2 Minuten bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht haben, während die 11W Spiralteile schon nach ein paar Sekunden voll da sind.

Ausfälle habe ich bisher erst einen Halben. Einen Halben deshalb weil eine Lampe nach ca. 2 Stunden anfängt zu blinken/flackern. Kurz aus und wieder an, dann leuchtet sie wieder für 2 Stunden :D
 
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