Entscheidung zwieschen D3100 & K-r + Zubehör!

sketromi

Captain
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Habe mir jetzt durchs Netz durchgelesen und es werden meistens die Nikon D3100 und Pentax K-r empfohlen für Einsteiger.
Habe mir diese Kameras im Geschäft angesehen und gefühlt, beide liegen gut in der Hand wodurch ich keinen Favoriten in der Preisklasse habe, eine SONY NEX 5N sieht zwar sehr schön aus und laut Berichten auch nicht schlecht sein soll, aber da liegen mit die großen doch besser in der Hand!

Ich habe selbst eine Lumix TZ10 seit 2 jahren und Anfangs habe ich auch mit den vielen Einstellungen rumgespielt und dann doch die Automatik benutzt da es mir irgendwie zu umständlich war jedes mal micht durch Menü zu suchen, trotzdem habe ich mir 2 einstellungen einprogramiert (Drehrad) wo ich dann zwieschen Situationen wechseln kann aber mit selbst ausgewälten Einstellungen.

Jetzt möchte ich doch etwas größeres, aber nicht teueres für den Anfang.
Nach dem ich gelesen habe, dass Einsteiger Bodys eigentlich alle gute Bilder machen können und man sich aufs Gefühl verlassen soll, habe ich halt diese 2 ausgesucht.

Was ich noch nicht entscheiden kann ist, welche(s) Objektiv ich am besten für meine Vorhaben nehmen soll, oder ob auch ein Kit Objektiv reicht!? (Aber mit Bildstabilisator, haben beide im Gehäuse glaube ich?).

Ich möchte für den Anfang meine Kinder (Zuhause und draußen) fotografieren und ab und zu Auto (auch Nachts mit LED Beleuchtung) oder Geburtstage mit vielen Leuten und je nach dem mit schwachem Licht!

Was könnte ich mir für den Anfang noch anschaffen?

Danke im Voraus!

1. Basisinfo

Hat keine Cam
hat DSLR/s angetestet (Pentax K-r, Nikon D3100, Canon 600D)
gefallen hat Alle
bezeichnet sich als Amateur
fotografiert ambitioniert bzw. will ambitioniert fotografieren
Der TO möchte die Bilder am Computer auch bearbeiten
weiß noch nicht, welches das Zielmedium ist (oder es könnte von Allem Etwas sein)
Der TO ist noch nicht festgelegt, ob Schwerpunkt innen oder außen

2. Preisvorstellung

Der TO möchte insgesamt 600 Euro ausgeben.
Es dürfen auch Gebrauchtempfehlungen ausgesprochen werden

3. Ausrichtung/Vorlieben

Hauptbereiche

landschaft
menschen_portrait
menschen_gruppen
pflanzen_blumen
makro
nacht
produkt_werbung

Nicht auszuschließen

architektur
parties
tiere_wildlife
haustiere
astro
industrie_technik
sport_action
studio_stillleben

Das ist mir wichtig

Lichtstärke
leichte Bedienung
schöne Portraitbilder
 
Also alle 3 Kameras sind gut für den Einstieg geeignet. Mit einem Kit Objektiv hast du auch schon einen soliden Grundstein. Wenn für dich schon klar ist das du dich eher in schlechten Lichtverhältnissen bewegen wirst solltest du dich nach einem lichtstarken Objektiv umsehen, beim Stardard Zoom (Brennweite ähnlich dem Kit Objektiv) ab 2,8 oder eine Festbrennweite ab 1,8.
Wichtig für deine Entscheidung ist auch ein Blick auf den Zubehörmarkt. Für Canon und Nikon ist Zubehör fast immer verfügbar, wie es mit Pentax aussieht kann ich jetzt nicht sagen. Ich stand vor der Wahl Canon oder Nikon, daher meine Aussage.
Pentax und Sony verbauen den Bildstabilisator im Kamerabody, bei Canon und Nikon wird der Bildstabilisator im Objektiv verbaut. Die Nikon D3100 hat einen Guide Modus, der soll quasi ein Assistent sein der nach deinen Vorgaben die richtigen Einstellungen wählt. Zur Pentax fällt mir jetzt nur ein das die Kamera zur Not auch mit AA Batterien betrieben werden kann.

Ich hoffe mal das ich ein wenig helfen konnte, Nikon und Pentax kenne ich bestenfalls nur vom anfassen im Media Markt.

MfG ZiviSeal
 
Prinzipiell ist es am Anfang relativ egal, welche Kameramarke. Die geben sich technisch relativ wenig. Für das knappe Budget sehe ich einige Vorteile bei Pentax. Die K-r ist von Preis-Leistung her top, der Stabi im Gehäuse erlaubt später einige interessante und günstige Linsen. Dafür ist der Gebrauchtmarkt nicht so groß, weil Pentax nicht so weit verbreitet ist.

Das Kitobjektiv bei Pentax ist leider etwas mäßig. Wenn ich mir dazu die gedachten Anwendungen anschaue, wird wahrscheinlich bald der Wunsch nach besseren Objektiven kommen, z.B. das 17-50 von Tamron oder ein Makro mit 60-90 mm Brennweite. Für Portraits drinnen wäre ein Aufsteckblitz auch noch interessant. Von dem her würde ich bei der Kamera nicht soviel Geld hineinstecken bzw. auch damit rechnen, dass noch weitere Kosten dazukommen werden. Aber wenn du gerne fotografierst und auch mit der Kamera herum experimentieren willst, dann ist eine DSLR ihr Geld definitiv wert.
 
Meiner Erfahrung nach sind die Kit 18-55er alle gleich gut bzw. schlecht, da nehmen sich die Hersteller mittlerweile nichts mehr. Als Alternative ist das Tamron 17-50 natürlich bei allen Herstellern eine Überlegung wert, allerdings wird dich beim Motiv Auto+Nacht nur ein Stativ glücklich machen.
Die Pentax K-r ist momentan ein echtes Schnäppchen, vermutlich auch weil der Nachfolger in den Startlöchern steht (der wird dann aber wahrscheinlich erstmal bei mindestens 750€ (nur Body) liegen). Zum Einstieg kann man das Pentax 18-55 auch einigermaßen für Makro gebrauchen, weshalb ich da erstmal keinen Bedarf sehe.
Wenn dir dass dann wirklich Spaß macht kann man immernoch nachkaufen.
 
Ich danke euch ersteinmal für die Antworten und Vorschläge!

So wie es aussieht werde ich mir die Pentax K-r holen mit dem Kitobjektiv 18-55mm da der Preis vom nacktem Body und dem Kit nicht so weit auseinander liegt.
Eigentlich hätte ich gerne einen 18-200mm um den gesammten Bereich abzudecken z.B
Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3 XR Di II LD ASL und später dann eine Festbrennweite für schlechter beleuchtete fotografien ohne den Blitz benutzen zu müssen,
aber angeblich sollen die Objektive in diesem großen Brennweitenbereich schlechter sein als 18-55mm z.B, oder irre ich mich?

Festbrennweite ist mir ersteinmal zu teuer. Würde aber schon gerne sehen oder ausprobieren wie besser die Fotos damit werden! Später kann ich es ja immer noch nachkaufen.

Wie ist es eigentlich mit Adaptern für Objektive von anderen Marken, welche Nachteile hat man außer Bildstabilisierung? Pentax hat ja eh eine im Gehäuse eingebaut!

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Superzooms gehen so halbwegs, wenn man auf F8 abblendet und das Bild danach durch ein Programm durchjagt, das die Verzeichnungen beseitigt ;) Aber ich habe an meiner K-r mit Kit die Brennweiten weit über 55mm bis jetzt auch nicht so recht vermisst. Kommt halt drauf an, was man so alles fotografiert.

Festbrennweite geht später auch noch, von Pentax gibts momentan nur das 35er 2.4 recht günstig, und bei dem erschließt sich bei mir der Sinn nicht so recht ;) Aber es kommen demnächst das 40er 2.8 Super-Pancake und ein 50er 1.8 raus. Aber fotografier erst mal mit dem Kit, und da, wo dir dann was fehlt, kannst du gezielt nachkaufen.

Komplett andere Marken, d.h. andere Bajonette, würd ich bleiben lassen. Ist allein von den elektronischen Verbindungen her ein Riesen-Gschieß. Aber natürlich kannst du auch Tamron- oder Sigma-Objektive mit K-Bajonett problemlos dranschrauben. Mit Bildstabilisierung muss man dann unter Umständen aufpassen, es macht sich nämlich nicht gut, wenn Objektiv- und Gehäuse-Stabi an sind. Ist aber auch kein großer Aufwand, einen von beiden auszuschaltgen.
 
Die K-R kann ich dir auch empfehlen. Das preis Leistungsverhältnis stimmt einfach.
Das Kit ist gar nicht soooo schlecht wie hier alle behaupten. Sogar bei Offenblende kann es durchaus mal brauchbar sein, habe genug Fotos mit dem Objektiv gemacht umd das behaupten zu können.

Die Suppenzooms (u.a Tamron 18-200mm) ist wirklich nicht so der Brüller, es kommt aber immer auf die Ansprüche an. Abgeblendet ist es als Immerdrauf ganz ok, allerdings solltest du bedenken das du sicher mal in die Situation kommen wirst, wo du dir mehr Lichtstärke wünschst.


Mit Objektiven von Fremdherstellern habe ich persönlich weder an meiner alten EOS40D noch an meinen Pentax Bodys Probleme feststellen können. (K100d, K10d, K20d, K7)
Aktuell hab ich das Tamron 70-200mm 2.8 und das ist bereits bei Offenblende rattenscharf.

Mit Pentax generell machst du nichts falsch, außer dir kommts drauf an was andere über dich Sagen.
Pentax ist leider immernoch in einer Niesche und wird von den "großen" immernoch belächelt. Ich persönlich hatte schonmal einen Ausflug zu Canon und Nikon gemacht, dabei viel Geld verbraten und letztendlich bin ich wieder zu Pentax gewandert.

Gruß
 
Ich würde mich im DSLR-Forum nach einer gebrauchten Nikon D90 oder D3100 umschauen und dazu noch ein passendes Objektiv das von Weitwinkel leicht in den Telebereich geht. Damit dürftest du dann eine ganze Zeit auskommen.
Zum Thema Bildbearbeitung: Wenn es schnell und unkompliziert gehen soll kann ich dir Adobe Lightroom empfehlen.

Ich bin froh, dass ich mich damals gegen Pentax entschieden habe wenn ich die Bilder der K-5 meines Kollegen mit meiner D7000 vergleiche, dass ist aber meine subjektive Meinung...


Hier mal ein paar interessante Angebote:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1046164

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1036706

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1036560

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1015939

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=996773
 
Zuletzt bearbeitet:
@CaTFaN!
Ich will hier keinen Glaubenskrieg Pentax vs. Nikon anzetteln, und Ich behaupte auch nicht das die D90 oder die D7000 nix taugt, aber deine Aussage kann ich so nicht stehen lassen.

Diverse Tests und Erfahrungen von Usern (beide Kameras gibts ja ausreichend lange) sagen was anderes, die K5 kann in Sachen Bildqualität, locker mit der 7D mithalten. Von der D7000 ganz zu schweigen.
Das Rauschverhalten der K5 ist bei Iso 1600 vergleichbar mit dem der D700 bei 3200.

Ich vermute eher das der Fehler hinter der Kamera lag.
 
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gebrauchte D90 mit 18-105mm 3.5-5.6

für portrai AF 50mm 1.8
makro, günstig: Nikkor 40mm 2.8 oder tamron 90mm
besser nikkor 105mm 2.8

noch schneller und unkompliziertes als lightroom -> photo shop elements
 
@F!o

Ich sagte ja auch, dass es meine Meinung ist. Mit Glaubenskrieg hat das also nichts zu tun ;)
Für mich ist die D7000 im direkten Vergleich zur K-5 der Testsieger, ich habe die beiden Modelle vor ca. 5 Monaten selbst intensiv unter die Lupe genommen weil ich mir eine der beiden kaufen wollte. Wenn die K-5 in diversen Tests besser abschneidet dann hab ich wohl laut Tests ein schlechtes Geschäft gemacht...


Nichtsdestotrotz kann sich der TE gerne nach einer Pentax umsehen, hier geht es ja auch gar nicht um die D7000 und um die K-5 ;)

Ich habe den TE mal ein paar mehr oder weniger gute Angebote rausgesucht, da kann er einfach mal reinschauen.
 
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Du hast kein schlechtes Geschäft gemacht. Die D7000 ist eine gute Kamera, und worauf ich hinaus will ist einfach die Tatsache das Die K5 in Sachen Bildqualität locker mithalten kann.
Letztlich entscheidet nicht alleine die Bildqualität welche Kamera man kauft, da gehört viel mehr dazu.

Haptik, Bedienung, Größe, Gewicht, Verfügbare Objektive usw.
 
Die Ferfügbarkeit und Preis der Objektive sagen mir jetzt ob ich doch die D3100 anschauen sollte!

Mfg
 
Wenn du dich für die D3100 entscheidest schau mal ob das Kit mit 18-105mm in dein Budget passt. Dies ist ein hervorragendes Immerdrauf. Mit einem hervorragenden Kompromiss zwischen Abbildungsleistung, Brennweite und Preis meiner Meinung nach.
Persönlich wäre mir nur ein 18-55mm zu kurz am Ende.
 
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CaTFaN! schrieb:
Ich bin froh, dass ich mich damals gegen Pentax entschieden habe wenn ich die Bilder der K-5 meines Kollegen mit meiner D7000 vergleiche, dass ist aber meine subjektive Meinung...

Ich stand damals auch vor der Entscheidung 60D, D7000 oder K-5. 60D fiel wegen der gräßlichen Haptik raus. Meinem Empfingen nach hat jedoch die K-5 in den Testbildern bei dpreview gegenüber der D7000 klar die Nasespitze vorn. Jedoch lies mich die Problematik der Perlenkette und vor allen Dingen dass der Service nach Frankreich geht von diesem Produkt abstand nehmen, obwohl es vorne lag. Zudem sitzt Nikon vor der Haustür (15 Autominuten) und war nach einem weiteren "befingern" damit Sieger.
 
Nun, hätte ich damals gewusst, das man mich 2012 danach fragt hätte ich mir den Link gebookmarkt. Es wurde episch im dslr-forum breitgetreten (war einer der K-5 Threads oder einer mit den Perlenketten) und bejammet das, ich meine, Hamburg (?) geschlossen wird und sich in Frankreich dann wiederfindet. Was daraus geworden ist habe ich im Nachhinein verständlicherweise mit meiner Entscheidung zu Nikon nicht mehr verfolgt. Wen ich hier was verwechselt habe bitte ich um Nachsehen ;)
 
Die Ferfügbarkeit und Preis der Objektive sagen mir jetzt ob ich doch die D3100 anschauen sollte!

Anschauen solltest du dir die schon, genauso wie halt die K-r.

Aber die Anzahl der Objektive muss man relativ sehen. Klar, insgesamt gibts fürs F-Bajonett mehr Objektive als fürs K-Bajonett, aber wenn man jetzt alle abzieht, die doppelt und dreifach vorhanden sind (mit IS und ohne, DX und FX, ... ) und die mehr als 2k € kosten, läufts ungefähr aufs gleiche raus.
Und es gibt im Pentaxsystem einige Objektive, die ich bei Nikon vermissen würde, z.B. die Limited-Reihe, generell stabilisierte Festbrennweiten, abgedichtete Objetive für APS-C und das 60-250 F4^^. Klar geht das auch andersrum, es gibt bei Pentax zu einigen Objektiven von Nikon kein Äquivalent. Das muss man halt mit sich selbst ausmachen, auf was man Wert legt. Und Mitte diesen Jahres sollte mit dem billigen 50 1.8 die für Einsteiger wohl schmerzlichste Lücke im Pentax-Sortiment geschlossen werden.
 
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