Epson V 330: Lassen sich Bewerbungfsfotos gut einscannen?

FohlenBoy

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Hallo zusammen,

ich möchte neue Bewerbungsfotos von mir machen lassen und viele Anbieter verlangen dafür gesalzene Preise, weil man nicht nur entwickelte ausgedruckte Fotos, sondern auch eine CD mit Bildern erhält.

Ein lokaler Anbieter offeriert aber, dass man lediglich vier entwickelte Bilder erhält. Nur wer möchte bekommt mit einem Aufpreis noch eine Bilder CD.
Theoretisch lassen sich aber mehr als 33% sparen.

Könnte man sich die CD sparen, in dem man dann einfach das entwickelte Foto selbst eingscannt?
Somit läge es doch digital vor.
Wir haben einen Epson V330 Photo.

Wenn das geht; muss ich irgendwelche Einstellungen vornehmen, um die Qualität zu optimieren?

Vielen Dank
 
Also ich hab für richtige Fotos (4 Stk) sowie 2 Fotos auf CD (sogar jeweils 2x, bearbeitet und unbearbeitet) im Endeffekt 55 EUR gezahlt, fand ich i.O. dafür würd ich nicht anfangen mit nem Scanner spielen ;)
 
Lass es dir lieber mitgeben, die Qualitaet ist tausendmal besser als jeder Scan. Am besten gehst du einfach hin und nimmst einen USB Stick mit. Dann sagste: Bilder hier drauf, nicht drucken, nicht brennen. Hab ich auch so gemacht. Da sparste das meiste mit.
 
Also selbst bei der höchsten Auflösung wird das selbst eingescannte Foto schlechter als wenn die das direkt auf CD brennen?
Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, dass die soo eine viel bessere Technik nutzen.

@ SB1888
55€?
Oh meine Güte, hier in der 55 000 Einwohnerstadt liegt der teuerste bei 25€ für die selben Leistungen.
 
Das Originalfoto in digitaler Form ist immer qualitativ hochwertiger als ein eingescanntes Bild. Analoge Kopiertechniken, man kennt sie vielleicht noch von Audio- und Videokassetten, sind immer verlustbehaftet.
 
Habe für 4 Bewerbungsfotos ausgedruckt, bearbeitet beim Fotografen 16€ bezahlt, wieso ist das überall so teuer?
 
Selbst 25€ sind viel, habe letztes Jahr für 4 Bilder inkl. digitale 16€ bezahlt.

Ich persönlich kann dir aber sagen: Einscannen reicht locker, selbst mit unserem alten Epson Perfection 1670 sind die Bilder vollkommen ok. Natürlich kommt es darauf an, wie du sie drucken willst, wenn der Ausdruck bescheiden wird, ist es egal, wie gut das Foto war ;)
 
castol schrieb:
Habe für 4 Bewerbungsfotos ausgedruckt, bearbeitet beim Fotografen 16€ bezahlt, wieso ist das überall so teuer?

Da wo ich jetzt hingehe, wären es 12,50€ ohne und 17,99€ mit CD.

Kausalat schrieb:
Das Originalfoto in digitaler Form ist immer qualitativ hochwertiger als ein eingescanntes Bild. Analoge Kopiertechniken, man kennt sie vielleicht noch von Audio- und Videokassetten, sind immer verlustbehaftet.

Aber sind die Originafotos dann nicht megabyte-technisch sehr groß?
Bewerbungen sollten inklusive Zeugnisse nicht mehr als 4-5MB haben und meine Zeugnisse umfassen 4MB. Würde das Foto natürlich in den Lebenslauf einbauen und dann als PDF abspeichern.

Also selbst beim V330 (einem Photoscanner) und 300-500 DPI wird das Foto qualitativ nicht hochwertig genug?

Wie gesagt, es geht nicht darum, dass die Fotos als solche von denen entwickelt werden oder nicht, sondern nur um die Frage, ob ich diese dann selbst einscanne :)
 
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Wie meine Vorredner schon sagten lass die Bilder machen in einen Shop und Fertig.

PS: Der V33 Unterscheidet sich vom V330 im Deckel sitzt ein Einsatz für Dias und mehr nicht.
 
...worauf ich übrigens mehr achten würde, als auf den Preis und wie ich am besten 2,50 sparen kann, wäre, dass ich einen guten Fotografen für die Bewerbungsfotos habe, der schöne Portraits machen kann.
Ein richtig gutes Foto wirkt einfach schöner und kommt positiver und kompetenter rüber - so ist der Mensch nun mal, die Optik ist wichtig.
Es gibt genug schlechte Profifotografen, und gerade, wenn man unbedingt die letzten 2 Euro sparen will, gerät man eher an einen solchen...
 
Ich denke, Du kannst auch gefahrlos ein eingescanntes nehmen. Hängt natürlich davon ab, wie groß der Abzug ist, den Du bekommst. Aber wenn Du zB einen 13x18 Abzug bekommst, den mit 600 dpi einscannst und dann in einer Standardgröße auf eine DIN A4 Seite einbaust, hast Du (mal abgesehen davon, dass Dein Scanner es Dir versauen kann, zB die Farben) eigentlich keinen Qualitätsverlust bei der Online-Bewerbung. Und auch beim Ausdruck (Abziehen beim Fotodrucker oder Ausdruck des Bewerbungsdeckblattes) wirst Du nicht sehen, dass es ein eingescanntes Bild ist.

Anders wäre es, wenn Du einen großformatigen Ausdruck haben wolltest. Aber auf Bewerbungen ist das Foto ja in der Regel etwa im Bereich bis max. 5x12 cm oder so. Wenn Du es modern (Foto rechts oben auf dem Lebenslauf) machst, ist es noch weniger ein Thema. Also ich finde es eine Sauerei, dass die Fotografen mit diesem Digitalthema noch immer mehr Geld machen wollen. Die sollen für ihre Fotografierleistung, Studio etc. ihr Geld verlangen, danach sind die Daten aber Deine.

Meinem Vorredner stimme ich übrigens zu, die Qualität ist ohnehin nicht so wichtig wie das Foto selbst, also Ausdruck, Komposition, Beleuchtung etc.

P.S.: Ich habe mir damals meine Bewerbungsfotos mit meiner 4 MP Kamera selbst gemacht. Knapp 1000 Fotos im Dauerfeuermodus und 2 Stunden Bildbearbeitung. Finde ich immer noch gut.
 
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mschrak schrieb:
Ich denke, Du kannst auch gefahrlos ein eingescanntes nehmen. Hängt natürlich davon ab, wie groß der Abzug ist, den Du bekommst. Aber wenn Du zB einen 13x18 Abzug bekommst, den mit 600 dpi einscannst und dann in einer Standardgröße auf eine DIN A4 Seite einbaust, hast Du (mal abgesehen davon, dass Dein Scanner es Dir versauen kann, zB die Farben) eigentlich keinen Qualitätsverlust bei der Online-Bewerbung. Und auch beim Ausdruck (Abziehen beim Fotodrucker oder Ausdruck des Bewerbungsdeckblattes) wirst Du nicht sehen, dass es ein eingescanntes Bild ist.

Ja, es geht mir nur um einb verkleinertes Foto für den Lebenslauf.

Das ist ein sehr bekanntes Fotogeschäft hier in der Stadt, ein Familienbetrieb und da hört man im Grunde nichts schlechtes.

Also dann im Scanner den professionellen Modus einstellen, die DPI Zahl auf 600 und dann wird das Foto einfach in Word hineinkopiert, als PDF gespeichert und die entsprechende Datei wird dann auch nicht so groß ausfallen?
 
Auf jeden Fall reicht die Qualität aus um ein Bild digital zu verschicken... ob der Scan Qualität schluckt spielt doch überhaupt keine Rolle bei den Masstäben... davon abgesehen wird niemand mit der Lupe die Qualität des Fotos beurteilen sondern dessen Inhalt... also vergiss die Posts über etheReal und hör auf mschrak und seinen Vorredner.
 
Dateigröße eines Fotos kannst Du vorher durch Auflösungseinstellung (Pixel) und Kompressionsrate sowie durch das verwendete Format bestimmen. Ein Bewerbungsfoto hätte bei mir so 1000 x 1500 Auflösung, wäre mit 90 % komprimiert (100 % = beste, 0 % = Schlechteste) und wäre ein Jpeg. Da kommst Du auf eine Dateigröße im Kilobyte - Bereich, die keinem pdf schadet. Mehr Probleme bekommst Du da bei eingescannten Zeugnissen und so.
 
Wenn Zugriff auf ein richtiges Acrobat besteht, einfach mal die Texterkennung drüberlaufen lassen - das spart schon einiges (z.B. hab ich mal gut 140 Seiten gescannt in ein PDF gepackt - 200MB so, nach OCR noch 70). Damit sollte sich das gut in den Griff bekommen lassen
 
mschrak schrieb:
Dateigröße eines Fotos kannst Du vorher durch Auflösungseinstellung (Pixel) und Kompressionsrate sowie durch das verwendete Format bestimmen. Ein Bewerbungsfoto hätte bei mir so 1000 x 1500 Auflösung, wäre mit 90 % komprimiert (100 % = beste, 0 % = Schlechteste) und wäre ein Jpeg. Da kommst Du auf eine Dateigröße im Kilobyte - Bereich, die keinem pdf schadet. Mehr Probleme bekommst Du da bei eingescannten Zeugnissen und so.

Ich fasse also zusammen:
* für ein normales kleines im Lebenslauf reicht ein Abzug des Bewerbungsfotos und der Scanner aus
* ich gehe in den Professionellen Modus und stelle die Auflösung auf 1000 * 1500 ein, damit entfällt die Einstellung über die DPI Zahl, weil die sich doch aus der Auflösung ergibt oder?
* auf 90% komprimieren, welche Einstellung ist das?
* Scannen, kopieren, in Word Lebenslauf einfügen und als PDF speichern

Zu dem angedachten Fotogeschäft:
* die gehören zu einem hiesigen Computer Fachhändler, sind aber von dem räumlich separat getrennt, allerdings gehe ich mal davon aus, dass die das entsprechende Equipment haben
* es gibt wohl verschiedene Hintergründe (je nach Anzugfarbe) und daraufhin wird das Foto erstellt, natürlich gibt es mehrere Versuche
* die Entwicklung erfolgt wohl sofort
* auf USB Stick ziehen geht zwar, allerdings würde das auch die 5€ kosten und das man auf die Entwicklungen zugunsten 2-3 Digitalfotos auf der CD bzw. USB Stick verzichtet ginge aus kostenrechnerischen Gründen wohl nicht

Vielen Dank
 
FohlenBoy schrieb:
* auf USB Stick ziehen geht zwar, allerdings würde das auch die 5€ kosten

Wenn du mal nachrechnest, wie viel wertvolle Zeit du jetzt schon in diese Überlegungen reingesteckt hast...

Ausserdem geht es doch im Bewerbungen, also einen zukünftigen Job. Sollte vielleicht 5 Euro wert sein?
 
@TE: Habe Dir eine PN geschrieben. Ausserdem folgender Hinweis: Die dpi-Zahl musst Du immer im Zusammenhang mit dem Eingabe- oder Ausgabemedium sehen. dpi (dots per inch) heisst nichts anderes als Auflösung. Bei 100 dpi bekommst Du aus einem squareinch (2,54 cm mal 2,54 cm) dann beim Scannen ein Bild mit 100 mal 100 pixel. Bei 1200 dpi dementsprechend ein Ergebnis mit 1200 mal 1200 pixeln.

Das kann Dir beim Scannen aber noch egal sein, weil Du die Auflösung hinterher noch per Bildbearbeitung reduzieren kannst.

Meine Empfehlung daher: Scann im Simpel-Modus mit maximaler Foto-Qualität. Nicht mit den Scannereinstellungen rumspielen.

Wenn Du dann das Ergebnis hast (bei neuen Scannern ist das dann ziemlich groß), dann greifst Du Dir einfach ein Bildbearbeitungstool (zB Photoscape oder XNView oder IrfanView) und machst folgende Schritte:

1. Zurechtschneiden falls gewünscht (im Fachjargon Cropping)
2. Helligkeit, Kontrast, Farbe etc. anpassen wenn gewünscht
3. Bildgröße ändern! (Dabei solltest Du das Seitenverhältnis sperren und ungefähr auf die von mir empfohlene Größe verkleinern.

Dann nur noch Speichern unter... und zwar als .jpg / JPEG und in den Speicheroptionen die Kompression auf ca. 90 % einstellen (wird ungefähr so auch voreingestellt sein).

Das wars dann. Dann kannst Du das per Drag and Drop in Dein Word ziehen und fertig.

OK?

P.S.: Die von mir genannten Programme zur Nachbearbeitung sind allesamt Freeware also kostenlos. Aus meiner Sicht sind dies die einfachsten unter den guten. Fang ja nicht mit Photoshop oder Gimp oder so an, die sind nur für Profis und recht kompliziert für Deinen Bedarf.
 
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Hallo,

ich war Donnerstag beim Fotografen und irgendwie hat es sich ergeben, dass ich doch bei einem professionellen gelandet bin und nicht in dem beschriebenen Foto/PC Laden. Jedenfalls wollte ich erst für 12,50€ vier entwickelte Fotos bekommen, aber ergab es sich, dass ich letztendlich mit 11 digitalen Motiven auf einer CD für 19,50€ nach Hause gegangen bin. Er hatte mich mit der Vorgehensweise bzw. dem Preis etwas überrumpelt, aber ich wollte jetzt bei 7€ keinen Aufstand machen (der mir aber eigentlich zugestanden hätte), weil es dafür auch 12 Motive gab und die Fotos laut zwei Personalexperten auch richtig geworden sind. Was ich nicht alles für seltsame Motiv-Einstellung einnehmen musste ;)

Ärgert mich zwar um den Zeitaufwand und die 7€, aber wenn das Ergebnis stimmt..

Danke jedenfalls
 
FohlenBoy schrieb:
Könnte man sich die CD sparen, in dem man dann einfach das entwickelte Foto selbst eingscannt?
Das wäre höchstwahrscheinlich eine Urheberrechtsverletzung und kann teuer werden wenn der Fotograf das mitbekommt.
Wenn das jeder so macht kann der Fotograf vielleicht auch bald zu machen und Du darfst deine Fotos in Zukunft selber schiessen...

Frage lieber den Urheber!

Ich kann nur sagen... ich habe von mir ein Passfoto gemacht und eingescannt wirkt es schrecklich...
*auf der Suche nach dem Originalfile* :-/

castol schrieb:
Habe für 4 Bewerbungsfotos ausgedruckt, bearbeitet beim Fotografen 16€ bezahlt, wieso ist das überall so teuer?

Das ist doch nicht teuer, es gibt Anbieter die nehmen für richtig Professionelle Bewerbungsfotos auch schonmal 200-400 Euro.

Bedenke mal das der Fotograf oder Fotodesigner davon Leben muss. Das Studio kostet Miete und sicher nicht zu knapp. Die Ausrüstung kostet meist auch richtig Asche und verschleißt oder kann im Einsatz mal kaputt gehen.. das kostet alles Geld was in den Preis für die Lizenz der Fotos welche Du ja erwirbst mit einfließt. Dazu kommt natürlich eventuell auch noch Bildbearbeitungssoftware, der PC usw usw...

Und oftmals gibt es ja nicht alle 10 Minuten einen Kunden sondern vielleicht auch mal nen Tag gar keinen.. fließt alles mit ein.
 
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