Eraser Verfahren, Wahrscheinlichkeitswiederhertsellung

KlausM81

Lt. Commander
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Hallo, ich veräußere ein paar HDD`s. Es wird immer empfholen mit einem Eraser die Platte zu löschen. Habe jetzt das German VSITR genutzt, mit 7Passes.
Mich würd aber mal interessieren, in wie weit man Daten wiederherstellen kann, bzgl. Wahrscheinlichkeit an einen Privatuser.
Ist es wirklich zwignend erforderlich, den Rechner, das 35Pass Verfahren anzuwenden? Ich selbst hab schon bei einer formatierten Platte Probleme Files wiederherzustellen. Welches Verfahren ist denn völlig aussreichend für den Privatverkauf? Reicht 1 Pass evt. aus?
 
1x löschen reicht völlig, die noch immer herumgeisternden x fach löschen Tipps basieren auf Laborversuchen mit der Wiederherstellung von gelöschten einzelnen Bits unter völlig irrealen Bedingungen. Dazu gabs auch Artikel in der Ct , dazu müßtest du einmal eine Recherche machen.
 
Das führt immer wieder zu lustigen Diskussionen, weil es Leute gibt die meinen man könnte trotzdem "irgendwie" (es wird nie erklärt wie!) wieder an die Daten einer einmalig komplett überschriebenen Festplatte kommen.

Einmal überschreiben reicht. Alles andere ist unnötig und bringt nicht mehr Sicherheit.
Ich verwende dazu Active Kill Disk Free http://www.killdisk.com/ .
Läuft unter Windows und ist recht einfach anzuwenden.
 
@KlausM81
Wenn du Windows Vista oder 7 als Betriebssystem einsetzt, reicht auch das Vollformat (kein Schnellformat!) aus um die Daten sicher zu löschen. Im Gegensatz zu Windows XP (und früheren Versionen) überschreibt Windows, ab Vista, die Daten tatsächlich und liest die Sektoren nicht nur zur Defekterkennung ein.
 
Danke für die Infos....ich arbeite nicht für die NSA oder sonstige Behörden und habe im Grunde keine TopSecretFiles auf dem Rechner. Denke für den Privatverkauf reicht die 1 Pass Methode völlig aus. Zum. spar ich mir damit ein wenig Zeit, bzw. dem Rechner der bei einer 7 Pass Methode 250GB locker 2Std rumwerkelt. Nochmals danke für eure infos.
 
Hey vielen Dank.

Sektor für Sektor beherrscht doch jede Methode, oder nicht? Zum. unter Eareser wenn ich das richtig verstanden habe..bzw. sollte dann eigentlich in jeder Methode verankert sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso nicht einmal mit Nullen und dann einmal Pseudorandom? Schon kann es niemand mehr wiederherstellen.....
 
Nein, ich bin nur der Meinung, dass das Nullen auch zu einer evtl. 0,1 führt und das man diese in Labor doch noch auslesen könnte.

Wer aber nullt und dann Pseudo-Random überschreibt, da sollte, selbst wenn man auslesen kann wo was gewesen WÄRE, zu 100% nichts mehr wiederherstellen.

Und auch um mich selbst zu beruhigen.
 
Wunderbar. Danke für eure Hilfe und Zeit.
 
Onkelhitman schrieb:
Nein, ich bin nur der Meinung, dass das Nullen auch zu einer evtl. 0,1 führt und das man diese in Labor doch noch auslesen könnte.
Zitat c't: "Das Ergebnis: Ob uralte 1-GByte-Platte oder (zum Zeitpunkt der Studie) aktuelles Laufwerk, nach einmaligem Überschreiben der Daten ist die Wahrscheinlichkeit, noch etwas rekonstruieren zu können, praktisch null. Na ja, nicht ganz: Wenn es um ein einziges Bit geht, von dem man ganz genau weiß, wo es steht, dann kann man es (in einem der genannten Beispiele) mit 56 Prozent Wahrscheinlichkeit korrekt rekonstruieren. Für ein Byte müsste man dann aber schon 8 Mal richtig liegen, was nur noch mit 0,97 Prozent Wahrscheinlichkeit klappt. Tja, und bei größeren Datenmengen jenseits von einem Byte ..."

Ergo: Das erneute Überschreiben mit "Pseudo-Random" nach einer Nullung wäre reinste Zeitverschwendung.
 
Siehe hier zu den hochsensiblen Daten

Viel besser finde ich die Erklärung hier:
Zu den Nullen

Sollte in etwa wiederspiegeln was ich meine. Wenn ich also mit Nullen überschreibe bleibt noch was übrig. Theoretisch wäre also besser mit komplett 1 zu überschreiben und DANN Random. Da ich das jetzt auch mit dem Link selber begriffen habe werden meine nächsten Platten per 1 und dann Random geschreddert.
 
Das passiert jedesmal bei dem Thema, man kann drauf wetten das jemand kommt und hartnäckig am mehrfachen Löschen festhält. :D
Nur zu! Möge jeder so oft überschreiben wie er mag.
Hauptsache es geschieht einmal richtig. :)
 
@Onkelhitman
Lies dir doch bitte den Artikel der c't durch.

Mal ganz davon abgesehen. Wer, der von Privatpersonen gebrauchte Festplatte kauft, geht zu "Unternehmen mit sehr feinen Leseköpfen" und lässt äußerst aufwändig und somit teuer die Daten rekonstruieren (mit offenem Ausgang)? Wer?

Wenn ich also mit Nullen überschreibe bleibt noch was übrig.

Aber genau dieser Umstand der Möglichkeit des Auslesens der Restmagnetisierung im Randbereich wurde untersucht. Für einzelne Bits mag das möglich sein, wobei die Chance hierbei schon fast mit wildem herum raten vergleichbar ist. Bei Abermillionen oder gar Milliarden einzelner Bits, die richtig geraten werden müssen, ist die Wahrscheinlichkeit etwas brauchbares wiederherstellen zu können mikroskopisch klein.

Lies dir den c't Artikel durch!
 
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