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Erdbeben und Tsunami in Japan
- Ersteller Tudeski
- Erstellt am
Kasmopaya
Banned
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- Mai 2007
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Am Anfang hätte man einfach mehr Strom gebraucht, zu der Zeit als keiner der Brennstäbe frei lag, oder zu heiß war. Die Batterien waren viel zu schnell aufgebraucht und zu klein dimensioniert. Zu der Zeit hätte man noch was reißen können, jetzt mit mehreren Kernschmelzen im Gange und bestätigen Zerstörungen von 70-50% des Brennmaterials hat die Sache seinen Lauf genommen. Jetzt kann man nur noch hoffen das die Schutzhüllen nicht komplett versagen und halten, wie beim Wunder von Three Mile Island, wo sich durch Glück und Zufall unten eine Keramikschicht gebildet hat und das ganze dann um 100 Grad gerade noch kühl genug war, um sich nicht durchzufressen. Ansonsten wäre das Damals kein Stufe 5 Vorfall, sondern ein Stufe 7 geworden. Japan steht kurz vor Stufe 7...
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Hier mal ein interessantes Video von einem japanischen Künstler, bzgl. nuklearer Atomwaffentests:
PUSH HERE
Das leitet mich auch zu der Frage, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, das Areal von Fukushima I gezielt durch einen Nuklearschlag zu vernichten, damit durch die Hitze der Großteil des radioaktiven Materials höher aufsteigt und sich mehr verteilt und keine sich langsam ausbreitende Wolke bildet.
Wahrscheinlich eine unrealistische Schnapsidee, aber immerhin eine Idee.
PUSH HERE
Das leitet mich auch zu der Frage, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, das Areal von Fukushima I gezielt durch einen Nuklearschlag zu vernichten, damit durch die Hitze der Großteil des radioaktiven Materials höher aufsteigt und sich mehr verteilt und keine sich langsam ausbreitende Wolke bildet.
Wahrscheinlich eine unrealistische Schnapsidee, aber immerhin eine Idee.
B
Blueeye_x
Gast
Es gibt wieder ein bischen Hoffnung.Eine provisorische Stromleitung zum Kraftwerk ist fast fertig...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,751396,00.html
MfG Blueeye_x
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,751396,00.html
MfG Blueeye_x
Ralle :-)
Ensign
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- Jan. 2005
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- 193
Die Frage ist was bringt diese provisorische Leitung wenn die Kernschmelze schon im vollen Gange ist und schon Strahlung entweicht? Das einzige was noch Machbar ist ist evtl eine Eindämmung des Ganzen... Ich bin gespannt was die nächsten Stunden bringen... Ich hoffe nur gutes!
Gruß
Ralle
Gruß
Ralle
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- Dez. 2001
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rightguard
Lt. Junior Grade
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- Feb. 2011
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- 424
Vileicht mit Keramik platten ( wie beim space shuttle ) anbringen? Das würde die enorme hitze doch abhalten.
dann weiter nach einer lösung suchen, etwa net?
dann weiter nach einer lösung suchen, etwa net?
Hatte ich Dir schon gesagt, das Tunnel graben wie in Tschernobyl ist dort nicht mehr möglich und Hitzeschutzkacheln - wo sollen die herkommen? Wie sollen die verlegt werden? Wie willst Du die UNTER den Reaktor bringen?
Feuerferkel
Banned
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- Juli 2008
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- 2.611
Ostfriese schrieb:Das leitet mich auch zu der Frage, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, das Areal von Fukushima I gezielt durch einen Nuklearschlag zu vernichten, damit durch die Hitze der Großteil des radioaktiven Materials höher aufsteigt und sich mehr verteilt und keine sich langsam ausbreitende Wolke bildet.
Wahrscheinlich eine unrealistische Schnapsidee, aber immerhin eine Idee.![]()
Auf solche "Ideen" kommen sonst nur die Russen. Die hatten damals bei der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 auch den "Tip" gegeben das Bohrloch mit einer gezielten atomaren Detonation zu verschließen...
Haudrauff
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.788
rightguard schrieb:Vileicht mit Keramik platten ( wie beim space shuttle ) anbringen?
Das hätte man vor dem Beben und Tsunamie machen können, indem man das halbe Kraftwerk abreist und dann solche Kacheln anbringt.
Übrigens taugen die Kacheln des Spacheshuttels nur bis 1600°
Ostfriese schrieb:Das leitet mich auch zu der Frage, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, das Areal von Fukushima I gezielt durch einen Nuklearschlag zu vernichten,
So eine Bombe würde nur unkontrolliert das vorhandene Material in alle Rcihtungen verteilen, auch nach Tokio. Das Material höher aufsteigt und sich besser verteilen kann, wie bei dem Brand in Tschernobyl, gilt es unbedingt zu verhindern.
V
VD
Gast
Gefahr für Deutschland kann man nahezu ausschließen, dazu ist es viel zu weit weg.
ca. 9000 km.
Bei Tschernobyl war die Entfernung weniger als 2000km und selbst da waren die Folgen für Deutschland gering, wenn überhaupt messbar.
Also mach dir keine Sorgen.
Btw:
17.03.2011 11:48 Uhr
Kühlung mit Wasserwerfern offenbar wieder wegen hoher Radioaktivität eingestellt
Die Kühlung der Reaktoren des AKW Fukushima I mit Wasserwerfern ist eingestellt worden, wie der öffentlich-rechtliche japanische Fernsehsender NHK berichtet. Grund dafür sei demnach die hohe Radioaktivität.
ca. 9000 km.
Bei Tschernobyl war die Entfernung weniger als 2000km und selbst da waren die Folgen für Deutschland gering, wenn überhaupt messbar.
Also mach dir keine Sorgen.
Btw:
17.03.2011 11:48 Uhr
Kühlung mit Wasserwerfern offenbar wieder wegen hoher Radioaktivität eingestellt
Die Kühlung der Reaktoren des AKW Fukushima I mit Wasserwerfern ist eingestellt worden, wie der öffentlich-rechtliche japanische Fernsehsender NHK berichtet. Grund dafür sei demnach die hohe Radioaktivität.
- Registriert
- Dez. 2001
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- 3.210
Die Folgen und damit Gefahren dieser Katastrophe sind unabsehbar.
Wenn auch direkt keine radioaktiven Partikel nach Deutschland kommen, so wird wohl der wirtschaftliche Schaden durch Erdbeben, Tsunami, Verstrahlung und evtl. noch folgendem Vulkanausbruch einen katalysatorischen Effekt auf den Beginn einer neuen globalen Wirtschaftskrise mit sich bringen.
Eine Krise, die wir dieses Mal kaum so "unbeschadet" wie beim letzten Mal überstehen werden. (Bzw. die eigentliche Krise ist sowieso noch nicht vorbei, sondern wurde nur aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verbannt.)
Japan ist eine bedeutende Wirtschaftsmacht gegen die z.B. Spanien wie ein Dritte-Welt-Land wirkt.
Außerdem ist es -je nach Schwere der Verseuchung- möglich, dass große Teile Japans zur einer Art Sperrzone erklärt werden müssen.
Das ist natürlich reine Spekulation, aber realistisch ist es dennoch.
Auch die Erdbeben haben ja nicht aufgehört, da sie ja sowieso in der Region quasi permanent sind:
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/quakes_big.php
Und -so dämlich es klingt- es gibt noch viele weitere AKWs in Japan.
Entfernungen spielen meiner Ansicht nach in der heutigen Zeit oft keine große Rolle mehr, da alles -zumindest wirtschaftlich- miteinander verwoben ist und Wirtschaft leider unser oberstes Heiligtum darstellt...
Vielleicht haben wir dieses Mal aber ja auch noch Glück gehabt. Wer weiß das schon?
Wenn auch direkt keine radioaktiven Partikel nach Deutschland kommen, so wird wohl der wirtschaftliche Schaden durch Erdbeben, Tsunami, Verstrahlung und evtl. noch folgendem Vulkanausbruch einen katalysatorischen Effekt auf den Beginn einer neuen globalen Wirtschaftskrise mit sich bringen.
Eine Krise, die wir dieses Mal kaum so "unbeschadet" wie beim letzten Mal überstehen werden. (Bzw. die eigentliche Krise ist sowieso noch nicht vorbei, sondern wurde nur aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verbannt.)
Japan ist eine bedeutende Wirtschaftsmacht gegen die z.B. Spanien wie ein Dritte-Welt-Land wirkt.
Außerdem ist es -je nach Schwere der Verseuchung- möglich, dass große Teile Japans zur einer Art Sperrzone erklärt werden müssen.
Das ist natürlich reine Spekulation, aber realistisch ist es dennoch.
Auch die Erdbeben haben ja nicht aufgehört, da sie ja sowieso in der Region quasi permanent sind:
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/quakes_big.php
Und -so dämlich es klingt- es gibt noch viele weitere AKWs in Japan.
Entfernungen spielen meiner Ansicht nach in der heutigen Zeit oft keine große Rolle mehr, da alles -zumindest wirtschaftlich- miteinander verwoben ist und Wirtschaft leider unser oberstes Heiligtum darstellt...
Vielleicht haben wir dieses Mal aber ja auch noch Glück gehabt. Wer weiß das schon?
Zuletzt bearbeitet:
(Glück auf! :))
Haudrauff
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.788
Hm, mir kommt gerade der Gedanke, dass auch ein Sarkopharg wie in Tschernobly ja Erdbebensicher gebaut werden müsste. Und dann gleich 4 davon.
Hab grad gehört, dass pensionierte Nukleartechniker sich freiwillig (für Selbstmordkommados?) gemeldet haben.
Ob die auch genug pensionierte Beton- und Stahlbauer haben?
Hab grad gehört, dass pensionierte Nukleartechniker sich freiwillig (für Selbstmordkommados?) gemeldet haben.
Ob die auch genug pensionierte Beton- und Stahlbauer haben?
Natürlich sind die Folgen bis dato nicht abschätzbar, ich will auch nicht spekulieren, aber es ja nun mal Fakt, dass wenn das AKW aufgegeben werden muss, eine Menge freigesetzt wird, die Tschernobyl um ein vielfaches übersteigt.
Alle Medien reden nach wie vor von der Kernschmelze, dabei besteht doch die größte Gefähr von dem Abklingbecken im Reaktor 4, da dort weit mehr Material lagert.
Sorry für Doppelpost.
Alle Medien reden nach wie vor von der Kernschmelze, dabei besteht doch die größte Gefähr von dem Abklingbecken im Reaktor 4, da dort weit mehr Material lagert.
Sorry für Doppelpost.
Zuletzt bearbeitet:
- Registriert
- Dez. 2001
- Beiträge
- 3.210
Was die Medien berichten, das ist durchaus mit einiger Skepsis zu betrachten, weil sie einfach nur ein sehr rudimentäres Bild der Situation abliefern können.
Gerne würde ich mich mehr mit den Ereignissen dort beschäftigen, weil es mich -vor allem in geowissenschaftlicher Hinsicht- interessiert und weil ich mal Japanologie studiert habe, aber meine Mittel sind ja begrenzt und meine Zeit im Moment leider noch viel begrenzter...
Gerne würde ich mich mehr mit den Ereignissen dort beschäftigen, weil es mich -vor allem in geowissenschaftlicher Hinsicht- interessiert und weil ich mal Japanologie studiert habe, aber meine Mittel sind ja begrenzt und meine Zeit im Moment leider noch viel begrenzter...
Ich finde es sehr schade, dass aufgrund der Problematik der AKW's das leid der Leute komplett in den Hintergrund rückt.
Millionen Menschen bei Minusgraden ohne ein Dach überm Kopf, arme Schweine. Ich für meinen Teil, habe heute schon für die Menschen gespendet.
Millionen Menschen bei Minusgraden ohne ein Dach überm Kopf, arme Schweine. Ich für meinen Teil, habe heute schon für die Menschen gespendet.
Haudrauff
Admiral
- Registriert
- Okt. 2007
- Beiträge
- 8.788
McBash schrieb:Millionen Menschen bei Minusgraden ohne ein Dach überm Kopf, arme Schweine.
Ganz so dramatisch ist es auch nicht. Das höchste was ich gehört habe, ist 450.000.
Größtenteils sind aber schon alle in Nötunterkünfte untergebracht worden.