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Erfahrungen mit PrimoCache: Review – Tool macht Windows-PCs 70-mal schneller!
Die PrimoCache-Software bringt nicht viel. Vielleicht werden Daten etwas schneller gespeichert. Mehr auch nicht. Wenn der PC zu langsam ist, liegt das am Prozessor. Die PrimoCache-Software kann man vergessen. Schade um das Geld.
Die Software macht genau das was sie soll.
Und wieso Geld? Gibts da nicht eine 30 Tage Demo-Version?
Man kann damit recht gut eine Cache Kette bauen:
RAM->SSD->HDD
Man muss halt wissen wie man damit umgeht und wann es was bringt!
In einen normalen PC einbauen und die SSD mit RAM Cachen bringt keinen großen Vorteil. Das macht Windows von sich aus.
Nutze die Software inzwischen seit >10 Jahre, und sie hat hauptsächlich zwei Anwendungsfälle. (Aus meiner Sicht)
1.: Eine HDD von den Zugriffszeiten und Bandbreite auf SSD Niveau bringen (zB 10TB HDD mit 256GB SSD (Partition reicht aus) kombinieren und so ua seine komplette Spielebibliothek beschleunigen. Vorteil: Preis, Nachteil: der erste, und nur der erste, Start eines Spiels ist träge)
2.: wenn in kurzer Zeit viele redundante Schreibvorgänge anfallen, können die durch den Schreibcache abgefangen werden und die tatsächliche Schreiblast sinkt signifikant. Vorteil: Abnutzung von SSDs verringern
3.: was ich vergessen habe, wie USB Sticks können gecached werden, ...
Das OS cached Zugriffe auf die Festplatte ganz von selbst und braucht dafür keine 3rd-Party-SW. Das sieht man sehr gut, wenn man ein Spiel zweimal hintereinander startet: Der zweite Start ist immer schneller, sogar auf einer SSD.
Seit wann kann Windows tiered caching?
Zudem cached Windows Files. PrimoCache cached blocks.
Wie steht's mit defered writes?
Wo bietet Windows non-volatile caching?
Oder das prefetching nach Systemneusrart?
Wie\wo kann ich das Verhalten des caches in Windows selbst konfigurieren?
Kann auch als RAM-Disk verwendet werden.
PrimoCache ist am ehesten mit ZFS caching zu vergleichen. Windows selbst bietet nichts desgleichen.
Und es gibt natürlich auch einen Schreibcache, der unter Windows deferred ist (und den man deswegen auch für Wechselmedien explizit ausschaltet, da sonst Datenverlust droht).
Non-Volatile ist per Definition jeder Cache für Festplatten. Wenn Du meinst, dass man den Cache-Zustand nach dem Booten wiederherstellt, halte ich dessen Sinnhaftigkeit ebenfalls für höchst fragwürdig.
Nochmal: Was bringt Dir das alles? Manchmal kann man mit zu viel Micro-Management jede Menge Aufwand in etwas reinstecken und der Gewinn ist kaum messbar oder nur in ganz speziellen Szenarien nachweisbar.
Wie im Bild-Artikel zu PrimoCache, in dem eine 70x-fach bessere Leistung versprochen wird. Natürlich. Wenn das erstmalige Laden einer mechanischen HDD mit dem Laden aus dem Cache verglichen wird, sind die 70x eher armselig.
Ich kann Grestorn's Schnellschuss schon verstehen, idR ist solche Software bestenfalls unnützes Schlangenöl.
Aber hier trifft die Kritik ausnahmsweise nicht, hatte selber in Post #15 schon die Defer-Write Funktion erwähnt, plus die weiteren von dir genannten Funktionen.
Vergesst einfach den Bild Artikel (bzw die Bild generell).
Wenn ich mit 200GB SSD-Platz eine 16TB HDD auf SSD Speed bringe, ist das ein klarer Kostenvorteil, zumal 16TB SSDs für Konsumenten gar nicht existieren. Große Kapazitäten kommen also noch dazu.
Bevor ich mir die Finger wund schreibe: du scheinst mir sowieso nicht zu glauben egal was, das ist etwas was man selbst ausprobiert haben muss.
Wenn ich mit einer zwei Terabyte SSD im System auskomme und kein anderes Laufwerk habe ist es auch hinfällig. (Wobei es ja auch dram less qlc Laufwerke gibt...)
Nutze das Tool seit mehreren Jahren. Auch in professionellen Umgebungen.
Dadurch kann man Input/Output vor allem mit niedriger Queue- Depth in der Praxis deutlich beschleunigen (deferred Write inkl. trim). Es kommt nicht selten vor, dass auf NVMEs/SSDs/HDDs/NAS- Systemen die Schreibvorgänge um 50% reduziert werden können...
Praxisbeispiel:
Zudem stellt das Tool wie oben erwähnt Storage- bzw. Caching Tiers zur Verfügung, kann einen persistenten Cache bieten, welcher nach dem Neustart wieder zur Verfügung steht und ist granular flexibel auf alle Anwendungsgebiete einstellbar.
Also nein- Die Software ist ausnahmsweise kein Schlangenöl. Wir nutzen das Tool unter Anderem auf Servern mit (zu) hoher I/O Last und Dingen wie engem Sicherungszeitfenster usw. Man kann das Ding 30 Tage testen, bevor man Geld ausgibt.
Irgendwelche synthetischen Benchmarkzahlen, die dieses Tool liefern kann, sind in der Praxis allerdings Quark.