schumischumi
Lt. Commander
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- Dez. 2011
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Hi
ich wollte mich hier mit euch austauschen wie ihr lokale LLMs nutzt und würd gern voneinander lernen.
Vor allem welches tooling und workflows ihr nutzt.
Ich würd da einfach mal mit meinen Erfahrungen und den Problemen auf die ich gestoßen bin starten.
Das Kernproblem für mich ist, dass ich im Endeffekt unendlich Tokens habe, allerdings sehr begrenzte Tokens in einer Session (context window durch VRAM/RAM) begrenzt.
D.h. ich kann ein Projekt in einer Session starte und evtl sogar die Änderung die ich machen möchte implementieren. Wenn ich aber eine neue Session auf der selben Codebase aufmache um z.B. Nachzubessern oder ein neues Feature hinzuzufügen, muss das LLM erstmal einen großen Teil meines context windows dazu verwenden um wieder auf Stand zu kommen.
Ich würds mal am Beispiel des dungeon game promt hier erläutern https://github.com/lukesdevlab/youtube/blob/main/prompts/dungeon-game.txt
Verwendet habe ich gemma 4 12b qat in lmstudio mit pi und opencode mit 16gb vram und 32gb ram. context wurde auf vollen vram gemaxt.
Nach der initialen Erstellung war meine Folgeaufgabe (simplifiziert): erstelle eine Treppe über die man in das nächste dungeon level kommt. die Treppe soll eine neue dungeon Generierung triggern
Ich hab mich dann dem Problem genähert wie ich es ohne LLM machen würde:
Cleaner Code/Structure:
Planning:
Spec based Entwicklung:
Mein Grundgedanke war:
Wie bei menschen würde ich die Aufgaben in kleinere Teile aufteilen (Epics, Stories, Tasks) die unabhängig voneinander implementiert werden können. Wenn die einzelne Aufgabe klein genug ist sollte das context window kein Problem sein.
Das was ich unterschätzt habe, ist das der menschliche Entwickler über die Dauer die Codebase (zu einem gewissen Grad) ins Langzeitgedächnis legt und dadurch nie vom Anfang starten muss.
Da sehe ich auch noch das größte Potential:
Bevor ich dort weiter mache würd ich mich aber gern mit euch austauschen.
Wie geht ihr mit diesem Problem um?
Wie sieht euer Workflow aus?
Nutzt ihr Plugins/Skills die das Problem komplett lösen?
ich wollte mich hier mit euch austauschen wie ihr lokale LLMs nutzt und würd gern voneinander lernen.
Vor allem welches tooling und workflows ihr nutzt.
Ich würd da einfach mal mit meinen Erfahrungen und den Problemen auf die ich gestoßen bin starten.
Das Kernproblem für mich ist, dass ich im Endeffekt unendlich Tokens habe, allerdings sehr begrenzte Tokens in einer Session (context window durch VRAM/RAM) begrenzt.
D.h. ich kann ein Projekt in einer Session starte und evtl sogar die Änderung die ich machen möchte implementieren. Wenn ich aber eine neue Session auf der selben Codebase aufmache um z.B. Nachzubessern oder ein neues Feature hinzuzufügen, muss das LLM erstmal einen großen Teil meines context windows dazu verwenden um wieder auf Stand zu kommen.
Ich würds mal am Beispiel des dungeon game promt hier erläutern https://github.com/lukesdevlab/youtube/blob/main/prompts/dungeon-game.txt
Verwendet habe ich gemma 4 12b qat in lmstudio mit pi und opencode mit 16gb vram und 32gb ram. context wurde auf vollen vram gemaxt.
Nach der initialen Erstellung war meine Folgeaufgabe (simplifiziert): erstelle eine Treppe über die man in das nächste dungeon level kommt. die Treppe soll eine neue dungeon Generierung triggern
Ich hab mich dann dem Problem genähert wie ich es ohne LLM machen würde:
Cleaner Code/Structure:
- Ich hab nicht alles in eine HTML schreiben lassen, sondern in mehrere einzelne die auch durch den Namen identifizierbar waren
- die Hoffnung war dass das LLM beim erweitern nur noch weniger Dateien lesen und editieren muss.
Planning:
- Session 1: Bevor implementiert wird, erstelle ein PLAN.md mit Aufgaben die implementiert werden müssen
- Session 2: Implementieren punkt 1 aus PLAN.md
- Session 3: Implementiere Punkt 2 aus PLAN.md usw
Spec based Entwicklung:
- Annahme: Wenn es durch meine Plannung schlechte wurde, habe ich wahrscheinlich schlecht geplant. Durch spezifikationen muss es darduch besser werden
- In der Arbeit hatte ich mit openspec (claude bzw. copilot als backend) ganz gute Ergebnisse bekommen, aber lokal ist das LLM hart überfordert und kann die Plannung nichtmal richtig abschließen
- Dann hab ich ein kleineres Framework probiert mit open-gsd (getting shit done), leider Ähnlich. Die Plannung überfordert das Model
- auch https://github.com/PatrickSys/workspine war leider nicht viel besser
Mein Grundgedanke war:
Wie bei menschen würde ich die Aufgaben in kleinere Teile aufteilen (Epics, Stories, Tasks) die unabhängig voneinander implementiert werden können. Wenn die einzelne Aufgabe klein genug ist sollte das context window kein Problem sein.
Das was ich unterschätzt habe, ist das der menschliche Entwickler über die Dauer die Codebase (zu einem gewissen Grad) ins Langzeitgedächnis legt und dadurch nie vom Anfang starten muss.
Da sehe ich auch noch das größte Potential:
- code leichter verstehbar machen, durch indexierung
- persistierung des codebasewissens durch vector oder graphdb
Bevor ich dort weiter mache würd ich mich aber gern mit euch austauschen.
Wie geht ihr mit diesem Problem um?
Wie sieht euer Workflow aus?
Nutzt ihr Plugins/Skills die das Problem komplett lösen?