Windows Server 2012 R2 Erfahrungsbericht/Tipps für zuverlässiges Drucker-Mapping

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mw197

Gast
Hallo,

ich würde gerne mal nachfragen, wie andere Unternehmen die Druckerverteilung an ihren Windows-Arbeitsstationen machen.

Wir machen das so, dass ein PowerShell-Script während der Anmeldung abläuft und die Drucker entsprechend vom Printserver verbindet (Windows 7 Clients und Server 2008 Printserver). Das heißt, bei jeder Anmeldung werden vorhandene Drucker heraus gelöscht und neu verbunden. So können wir sehr flexibel jeden Drucker über ein Webinterface jedem Client zuweisen. Nach einer Neuanmeldung steht der Drucker dann zur Verfügung.

Da wir aber sporadisch immer mal wieder Probleme damit haben, interessieren mich mal andere Lösungswege.
Ich weiß dass es die Möglichkeit per GPO gibt aber da wir so viele Drucker und Clients haben, müssten wir über 500 Gruppenrichtlinien erstellen. Das wäre nicht anständig verwaltbar.

Vielleicht hat jemand ein paar Infos für mich.
Danke im Voraus!
 
Dito; Drucker über GPPs mappen ist the way to go. Die Sicherheitsfilterung von GPPs kann äußerst präzise zielgerichtet (Sicherheitsgruppen, IP-Bereiche, MAC(!)-Adressen/Computer...) konfiguriert werden - das bekommst du mit einem Script niemals in einer verträglichen Zeit hin und die Übersicht leidet hier auch. Von irgendwelchen gewachsenen Mammut-VBS-Relikten aus den späten 90ern zu schweigen.

Selbes gilt btw für Netzlaufwerke.

Von wievielen Clients & Druckern reden wir eigentlich? Woher kommt die Zahl für 500 GPOs?
 
Danke euch!

Also es ist so, dass wir dieses System vor vielen Jahren so übernommen haben und jetzt bei der Umstellung auf Windows 7 merken, dass es da immer wieder Probleme gibt. Mal häufen sich an verschiedenen Punkten im Haus die Fehler, mal ist für eine oder zwei Wochen Ruhe und alles läuft und dann geht es wieder los...

Wir reden hier so von ca. 1.000 Clients und 3 Printservern.
Das mit dem Script lief eigentlich sonst immer sehr sauber. Jeder konnte per Weboberfläche jedem PC einen oder mehrere Drucker zuweisen. Niemand braucht dazu extra Berechtigungen im AD was für die Hotline sehr bequem ist. Außerdem werden die entsprechenden INI-Dateien die damit generiert werden auf alle DCs verteilt etc.

Mit GPO wäre das aus meiner Sicht sehr umständlich. Ich müsste doch für fast jeden PC einen GPO anlegen, indem ich die Drucker definiere. Bei uns gibt es halt nicht einen Großdrucker für jede Abteilung, sondern teilweise mehrere Drucker für einen PC.
 
mw197 schrieb:
Mit GPO wäre das aus meiner Sicht sehr umständlich. Ich müsste doch für fast jeden PC einen GPO anlegen, indem ich die Drucker definiere. Bei uns gibt es halt nicht einen Großdrucker für jede Abteilung, sondern teilweise mehrere Drucker für einen PC.
Nein, eben nicht.

Du definierst ein GPO mit allen möglichen Druckern. Jedem der enthaltenen Drucker-Mappings kannst du dann Benutzer oder Gruppen (und verschiedene andere Regeln, wie von @t-6 genannt) zuweisen.
Nur Clients die die Regeln erfüllen erhalten auch das Mapping.
Schreibrechte für dieses eine GPO kannst du bei Bedarf auch an die Hotline-Benutzer delegieren.
 
Jup, GPO ist auch inoffiziell mittlerweile Best Practise, allerdings muss ich gestehen, bin ich auch eher Fan, bzw. fühle ich mich etwas flexibler mit den hier aufgeführten Skripten http://www.gruppenrichtlinien.de/downloads/
 
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