Erste Spiegelreflex und erster Camcorder

Der Sensor der E-PL5 ist rauschärmer als der des Vorgängers, n allerdings ist die E-PL3 immer noch eine sehr gute Kamera und für das gesparte Geld könntest du dir z.B. ein 45mm f/1.8 von Olympus dazu kaufen.
 
puttyfly schrieb:
- ich sehe bei den meisten Kameras wird nur ein Objektiv z.B. 14-42mm angeboten. Da ist mir noch etwas unverständlich. Ich habe in Megaminds Link gelesen, dass man 50mm als das normale "Betrachterblickfeld" sehen soll.
Für welche praktischen Zwecke nutzt man dieses Objektiv. Am Anfang hatte ich gedacht, 14-42 wäre für nähere Objekte und für Objekte welche weiter entfernt würde man ein Teleobjekt nutzen. Beim Durchstöbern der Objektive hat sich das allerdings auch als falsch herausgestellt. Ich habe gerade gesehen, meine Ixus leistet 4,3-21,5mm.
- Braucht man einen Sucher, respektiv wofür braucht man einen Sucher? Als Kompaktkamerauser erschließt sich das mir nicht gerade. Und was ist ein elektronischer Sucher? Ich dachte, da schaut man einfach nur durch?

Die 50mm sind ein Erbe aus Analogzeiten. Es ist so, dass auf 35mm-Film ("Kleinbild") eine 50mm-Brennweite einen Bildwinkel hat, der recht nahe an dem des Auges ist. Bei Digitalkameras ist es so, dass sich der Bildwinkel im Zusammenspiel aus Sensorgröße und Brennweite ergibt. Je kleiner der Sensor, desto kleiner sind die Brennweiten für gleichen Bildwinkel.

Für FourThirds-Sensoren beträgt der sog. Cropfaktor 2. Sprich bei 25mm Brennweite ist der Bildausschnitt genau derselbe wie bei 50mm an Kleinbild. Mit einem 14-42 hast du also ein Objektiv, das in Kleinbild einer Brennweite von 28 bis 84 entspricht und damit vom gemäßigten Weitwinkel bis zum leichten Tele geht, also ein klassisches "Standardzoom". Zum Vergleich: Die IXUS 125 hat eine kleinbild-äquivalente Brennweite von 24-120mm.

Beim Sucher sehe ich die persönlich folgende Vorteile: Bei hellem Sonnenlicht wird das Display auf der Rückseite überstrahlt, der Sucher jedoch nicht. Die Kamerahalterung mit Auge am Sucher ist stabiler und damit unempfindlicher gegen Verwackelung. Außerdem finde ich das Komponieren von Bildern über den Sucher leichter als über das Display.

Zum elektrischen Sucher: Hier hast du im Sucher ein kleines Display, während der klassische optische Sucher eben nur aus Linsen und Spiegeln besteht. Hat beides seine eigenen Vor/Nachteile. Für kompakte Bauweise ist jedoch der elektronische Sucher besser geeignet.
 
@puttyfly, dann lies die Links noch mal durch, dieses mal aufmerksam! ;) Sowohl der Zusammenhang zum Cropfaktor, als auch die Infos zu den elektronischen Suchern sind dort erklärt.

Wenn Dich das noch immer nicht weiterbringt, will ich gerne versuchen die Unklarheiten zu beseitigen. Per Skype oder ICQ z.B.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Megamind,
ich werde am Dienstag vom entfernten Verwandten "Nachhilfe" bekommen, werde mir die Threads davor und danach nochmals durchlesen, allerdings ist es nicht so einfach, wenn man in die Matiere einsteigt.

Schon mal vielen Dank vorab für das Angebot.:-)
 
Hast Du ein iPad/iPhone? Die App "Fotoguide" ist eine sehr gut Einstiegshilfe.
 
Zurück
Oben