nurmalsoamrande schrieb:
1. sata und e-sata-stecker sind NICHT kompatibel... ein sata-stacker hat eine kleine aussparung an der seite, der e-sata nicht.
Da er eSATA Ports an der Front seines Gehäuses hat, sind entsprechende eSATA-Buchsen vorhanden.
nurmalsoamrande schrieb:
2. ein e-sata-anschluss liefert eine höhere spannung als ein sata-port, damit ist dia maximale kabellänge vom port auf dem mainboard bis zum endgerät auf 1 meter halbiert (statt 2 meter kabellänge wie beim e-sata port).
Intel beispielsweise unterstützt ab der ICH8 Southbridge offiziell eSATA und somit auch die eSATA Spannungstoleranzen. Bei den meisten aktuellen Mainboards kann man die internen SATA-Ports im BIOS auch als extern konfigurieren. Allerdings muss man auch bei den Bracket- und Front-Panel-Lösungen die Länge des internen Kabels berücksichtigen. Also die 2 Meter nach der eSATA Spezifikation sind dann vom externen Anschluss bis zum Endgerät sicherlich nicht drin (vorausgesetzt, der internen SATA-Controller unterstützt die eSATA-Spannungstoleranzen überhaupt. Ansonsten ist, wie du richtig geschrieben hast, noch weniger möglich).
nurmalsoamrande schrieb:
3. es ist durchaus möglich dass der sata-port selbst bei kürzestem kabe nicht ausreichend spannung liefert um deine externe festplatte mit strom zu versorgen.
Die eSATA Schnittstelle kann die angeschlossenen Laufwerke nicht mit Strom versorgen. Das ist eine reine Datenleitung. eSATA Laufwerke benötigen immer ein externes Netzteil (eSATA ist nicht eSATAp

)
nurmalsoamrande schrieb:
4. warum nimmst du nicht usb3 ? usb3 ist zwar langsamer als sata3, aber 500 mb/s sind eigentlich auch bei einer ssd ausreichend...
Die theoretischen 500 MB/s der USB3.0 Schnittstelle werden in der Praxis nie erreicht werden können. Auch wenn USB3.0 durch die effizientere Kodierung einen geringeren Overhead als USB2.0 haben sollte, ändert das nichts daran, dass die aktuellen Wandler-Chips und USB3.0 Controller über diese Schnittstelle momentan nicht mehr als zwischen 170 und (ich glaube) 220 MB/s zulassen. Über SATA sind im 6Gb/s Modus (an einem nativen SATA 6Gb/s Controller) hingegen etwas mehr als 500 MB/s in der Praxis möglich.
@odi5
Auch bei eSATA ist ein Chip im externen Gehäuse zwischengeschaltet, der wohl die jeweiligen Übertragungsmodi unterstützen muss. So komme ich beispielsweise mit einem älteren Sharkoon Quick Port Pro und einer Crucial M4 bzw. Samsung 470 über eSATA nur auf die Übertragungsleistung, die im SATA 1.5Gb/s Modus maximal möglich wäre. Es hängt also auch vom externen Gehäuse ab.
Erzähl doch mal mehr über dein System (die genaue Modellbezeichnung des Mainboards wäre hilfreich), das externe Gehäuse und die SSD, die du einzusetzen gedenkst.