Excel: Prozentrechnung in alle richtungen?

c.orpID

Lt. Junior Grade
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Komischer Threadtitel ich weis ;)

Heyho Community erstmal,

ich sitze hier auf der Arbeit und mein Chef knallt mir einen Zettel hin mit einer groben Skizze einer Provisionsberechnung in Excel.
Mein Problem daran ist, er besteht fest darauf, das Brutto, Netto UND Rabatt... wie soll ich es ausdrücken... "dynamische Felder" sind.
Sprich: Schreibe ich etwas in Brutto und Netto soll Rabatt errechnet werden
Schreibe ich etwas in Rabatt und Netto soll Brutto errechnet werden

Simpelste Mathematik also.
Nur wie sage ich Excel das? Die Formeln sollen von Hausauf in jeder der Zellen enthalten sein so das mein Chef nurnoch das eintippen muss was er möchte und Excel macht den rest.

Wichtig ist noch, das alles in einer Zeile bleibt, also so in der Art: Brutto (A1), Netto (B1), Rabatt (C1)
Versuche ich es auf die herkömmliche Art, die formeln einfach in die Zellen zu schreiben spuckt mir Excel (logischerweise) eine Fehlermeldung aus da ich ihm ja "Befehle" eine Rechnung mit 2 Formeln zu berechnen die auf keiner festen Zahl basieren.

Kann man da evtl. was mit versteckten Spalten/Zeilen/Zellen drehen?

Ich weis ich drück mich grad mehr als kompliziert aus... aber ich verstehs selbst nicht so ganz ;)
 
ich denk ich hab verstanden was du machen musst, aber ich glaube das geht mit einem "ding" net, musst für jedes denk ich ne eigene rechnung machen, außer man kann da noch was mit VBA machen
ich würd deinen chef davon überzeugen das es besser ist wenn alles ein eigenes tabellenblatt hat
 
Na wenigstens einer der genau so kompliziert denkt wie ich ;)

An VBA hab ich auch schon gedacht... aber ich bezweifle das sich mein Chef das aufschwatzen lässt, der ist eher von der alten Schule.

Aber wenn es wirklich nicht geht, muss ich ihn wohl zu einer von beiden Lösungen überreden.
Danke schonmal! :)
 
Wie der-h schon sagt: Geht nicht. Nur mit VBA zu lösen oder 3 Rechnungen mit 3 Eingabefeldern machen und er muß sich aussuchen wo er was reinschreibt:

Brutto und Netto -> Provision
Brutto und Provision -> Netto
Netto und Provision -> Brutto
 
Hi,

keine Ahnung ob das Funktioniert. Wie wäre es mit der IF THEN ELSE Funktion? Drei Eingabefelder und wenn er auf den "Bitte Berechnen" Button drückt, kommt das Ergebnis.

Gruß m@c hero
 
@m@c hero

habe etwas ähnliches versucht, leider wird dann #WERT! ausgegeben
 
Zuletzt bearbeitet:
Option A: Du trennst die Eingabefelder von der Ausgabeumgebung. Allerdings ist die Lösung für den Endanwender wohl etwas unschöner bzw. nicht ganz so praktikabel.

Option B: Ansonsten kann auch ich nur auf VBA verweisen. Ein 0815-Skript wie dieses sollte meiner Ansicht nach absolut kein Problem sein. Auch "blutige Anfänger" können durch das kurze Studieren einer der zahlreichen Anleitungen im www recht rasch eine vernünftige Lösung programmieren.
 
A wäre wohl umständlicher als es per Hand auf Papier zu rechnen :)

und von VBA hält mein Chef leider nichts, lieber will er 3 zeilen von denen er dann die 2 nicht verwendeten ausblendet.

Jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem:

Folgende Formel soll errechnet werden:

Brutto-(2*Zahlungsziel(in %)+2*Rabatt(in %))/100=x*Provision

= (z.B.)

1000-(2*I3+2*E3)/100*10

Leider kommt da bei mir dann 999,96 € raus... der Angestellte freut sich dann natürlich über die hohe Provision

Ich hätte mich mal mehr mti Excel beschäftigen sollen in meiner Ausbildung
 
Hallo c.orpID,
Brutto-(2*Zahlungsziel(in %)+2*Rabatt(in %))/100=x*Provision

= (z.B.)

1000-(2*I3+2*E3)/100*10
Fragen:
  • Was (=welche Zahl) steht in I3?
  • Was steht in E3, wie ist das formatiert?
  • Und was soll das Ergebnis sein?
Ich denke, wir können dir dann eher helfen. So ist das nur ein Ratespiel, wie denn was gemeint ist ...
 
Na gut dann hol ich weiter aus ;)

Was (=welche Zahl) steht in I3?

2% (formatiert als % Zelle)

Was steht in E3, wie ist das formatiert?

20% (formatiert als % Zelle)

Und was soll das Ergebnis sein?

Ich erläuter es mal an einer vollen beispiels Rechnung:

1000 - ( 2 * 2% + 2 * 20% ) / 100 = 5,6 * 10 = 56

**edit**

ooook... ich hab da was, die Formel sieht nun so aus:

=(A3-(2*K3*1000))*B1/100*B2

Ausgeschrieben währe das:

=(1000-(2*22%*1000))*0,8/100*10

Ergebnis ist dann 44,80€, so wie es sein soll... aber eben nur, wenn ich nach den 22% ein *1000 setze sonst geht garnicht... wo ist da der Sinn?! O_o
Wär froh wenn mich da jemand aufklären könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, es scheint alles klar zu sein.

Ich bin auch auf meinem Weg zum Ziel gelangt und ich drösele mal den Rechenweg auf:
Gegeben sind vier Werte:
  • Umsatz (1000)
  • Skonto (2%)
  • Rabatt (20%)
  • Provisionssatz (8%)
Die Berechnung ist nun diese: (Umsatz - (2*Skonto + 2*Rabatt))*Provisionssatz
In etwas kürzerer Schreibweise: (Umsatz - (2*(Skonto+Rabatt))*Provisionssatz

Skonto und Rabatt sind zwar %-Zahlen, aber die beziehen sich immer auf den Umsatz. Also musst du Skonto so berechnen: Umsatz*Skotosatz, sprich 1000 (!)* 2%, gleiches gilt für den Rabatt. In der Kurzform würde das dann so aussehen:
(Umsatz-(2*(2% vom Umsatz + 20% vom Umsatz))*Provisionssatz.

Wäre der Umsatz 2537,50 € dann hättest du eben nicht mit 1000 sondern mit 2537,5 multipliziert, um zum korrekten Ergebnis zu kommen.

Alle Klarheiten beseitigt? Wenn nein, dann schau dir einmal die angehängte Datei an. Ich habe dort ganz bewusst Bereichsnamen verwendet, damit ist die Formel deutlicher ist. (Außerdem liebe ich Bereichsnamen, damit ist manches einfacher.) Und ich habe die eigentliche Provision auch als %-Satz geschrieben, damit der Schwanz daran auch weg fällt.
 

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Also deine Lösung ist aufjedenfall eleganter ;)
Danke

Nun wär es nur noch schön zu wissen, wie ich diese 3 Rechenwege in einer Zeile unterbringen kann.
In Excel alleine sicher nicht und von VBA hab ich keine Ahnung :)

Wär das ein größrer aufwand, so das es sich garnicht lohnen würde sich da rein zu steigern das zu lernen? Ich gehe schwer davon aus, das ich es danach niemehr brauchen werde :D
 
wenn man sich mit programmierung beschäftigt ist das bei vba kein Problem. Wenn du aber 100%ig sicher bist das du es nicht mehr brauchen wirst musst du abschätzen, ob die rund 2-3h einarbeitungszeit(wenn man wirklich noch nie was mit programmierung am hut hatte) lohnen.
 
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