Expert, Dreist?

BluESTORM^^

Ensign
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Hab mir heute die Sennheiser 130 bei Expert bei uns in der Stadt geholt zu einen Preis von 150 eu geholt, grad seh ich bei einen freund das ich sie im Internet für 79 bestellen hätte können, was meint ihr dazu ? Ich find das schon dreist kann man sich denn heutzutage nicht mehr in einen Elektronik laden kaufen gehn ohne das die Preise dort maßlos überteuert sind?

Bin schüler hab halt auch nicht soviel geld, finde das schon frech ich mein wenns 20 eu teurer gewesen wäre ok aber so?

Bin am überlegen das Ding morgen wieder wegzuschaffen, was meint ihr zu den ganzen?
 
Ja umtauschen und aus dem I-net bestellen.

Die Preise sind nomal so hoch, rechne doch mal was du bei denen bekommst was die Onlineshops meistens nicht haben:

-Beratung
-Geschäfte
-Service das du es hinbringst und sie es vor Ort reparieren

usw.

Ich kaufe nur noch sehr selten was bei Elektronikmärkten und klapper dafür einge male das Intet ab und finde das gewünschte Produnkt dann auch.günstig.
 
Uiuiui ja ziemilch dreist finde ich das. Aber wie kuehnel91 schon sagte, die haben auch Vorteile, auch wenn ICH nicht dazu bereit bin den Preis dafür zu zahlen!
 
Was ist daran dreist?

Sollen sie dich auch noch auf das Internet verweisen: kaufen sie dort, ist günstiger als bei uns? :freak:

Wir leben in einer Marktwirtschaft, das sollte inzwischen doch klar sein.
 
Nix ungewöhnliches.

Habe heute einen Kopfhörer AKG K530 für 119€ in Saturn gesehen, jedoch ist der im I-Net für gerade mal 45€ zu bekommen.

Oh man... wenn ich manchmal (zufällig) Verkaufsgespräche in Elektromärkten mitbekomme, wo ahnungslose Kunden von Verkäufern übers Ohr gehauen werden und dabei technischen Blödsinn erzählt bekommen, würde ich gerne mal dazwischen gehen. (So eine Situation habt ihr vieleicht auch schon mal erlebt...)

Also sin Sachen Beratung ist der Aufpreis sicher nicht gerechtfertigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
tbs schrieb:
Wir leben in einer Marktwirtschaft, das sollte inzwischen doch klar sein.

Das ist durchaus richtig und ja, im Einzelhandel bekommt man im Idealfall noch Beratung und kann sich die Produkte ausführlich ansehen und ein Aufschlag ist da durchaus berechtigt. Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Fernseher bin und mir der nette Verkäufer im Hifi-Laden verschiedene Modelle zeigt, die Einstellungen erklärt, ich auch mal meine Xbox oder meinen Blu-Ray player anstecken darf um zu sehen wie das Bild damit aussieht, etc. und ich weiss dass ich dort bei Problemen jederzeit anrufen kann darf das Teil auch gerne 150-200 Euro mehr kosten.

Aber: bei Preisaufschlägen im Bereich von 100% fragt man sich als Kunde natürlich auch, ob es das wirklich wert ist und auf lange Sicht schädigen sich die Geschäfte damit selbst. Wenn ich nicht mehr spontan Elektronik einkaufen kann, ohne mich dabei ständig zu fragen, ob ich das gleiche Teil nicht in einem Onlineshop für die Hälfte bekomme, hat der Händler irgendwas falsch gemacht - denn irgendwann geht keiner mehr in den Laden und kauft dort etwas, sondern sieht es sich vielleicht nur noch an. Ingesamt also nicht nur dreist sondern aus wirtschaftlicher Sicht auch noch ganz schön dumm. Ich würde das Ding an Stelle von BluESTORM^^ auch zurückgeben.
 
Als ob es erst seit heute Preis-Suchmaschinen gibt. Auch als Schüler (oder gerade als Schüler, jung und dynamisch) sollte man doch solche grundlegenden Dinge wissen. Jede zweite Fernsehwerbung zwischen Jamba und Tampons ist mit Preissuchmaschinen gespickt. ;)

Und ansonsten ist es nun mal so, das jeder Händler seine Preise machen kann und wenn du den UVP des Herstellers bezahlst (das ist wohl der Preis), dann bist du selber schuld. Maßlos überteuert ist das nicht, nur weil andere vielleicht grad ne Schnäppchenaktion machen (der andere ist vielleicht maßlos billig ;)). Schau doch mal in andere Internetshops, was der dort kostet, evtl ist der Durschschnitt ja auch bei deinem Preis.

starbuckzero schrieb:
...Aber: bei Preisaufschlägen im Bereich von 100% fragt man sich als Kunde natürlich auch....

Man sollte sich fragen, ob es ein Preisaufschlag ist oder ob der andere Händler den Preis gesenkt hat. Da liegt ein deutlicher Unterschied drin. Lokale Händler nennen meist die UVP des Herstellers, können aber nicht immer auf Preisabschläge anderer Händler reagieren und Preisabsprachen gehen schon gar nicht. Das sollte man sich fragen.

starbuckzero schrieb:
...ob ich das gleiche Teil nicht in einem Onlineshop für die Hälfte bekomme, hat der Händler irgendwas falsch gemacht - denn irgendwann geht keiner mehr in den Laden und kauft dort etwas, ...

Stimmt schon, aber wie schnell soll ein Händler auf Preise im Internet reagieren? Jeden Tag das gesamte Sortiment in Preissuchmaschinen eingeben und die eigenen Preise anpassen?


starbuckzero schrieb:
... Ingesamt also nicht nur dreist sondern aus wirtschaftlicher Sicht auch noch ganz schön dumm. Ich würde das Ding an Stelle von BluESTORM^^ auch zurückgeben.

Dreist ist das nicht, weil die Preise nicht mal eben spontan gesenkt werden können oder oftmals noch Kosten decken müssen, die andere Händler, die rein im Internet vertreten sind, nicht haben - Stichwort: Deckungsbeitrag. Aus wirtschaftlicher Weise bestimmt nicht dumm, sondern nur ein riesen Problem für den Händler. Darum wurden bis September 2008 mehr Internetshops erföffnet als in 2006 und 2007: http://www.heise.de/newsticker/Studie-Immer-mehr-Haendler-eroeffnen-Online-Shops--/meldung/119475
Welcher lokale Händler soll da noch mithalten?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fu Manchu schrieb:
Dreist ist das nicht, weil die Preise nicht mal eben spontan gesenkt werden können oder oftmals noch Kosten decken müssen, die andere Händler, die rein im Internet vertreten sind, nicht haben - Stichwort: Deckungsbeitrag.

Ich habe nicht gesagt, dass der Händler mit dem niedrigsten Geizhals-Preis konkurrieren muss. Nur darf das Produkt im Laden nicht doppelt soviel kosten, wie beim durchschnittlichen Onlineshop, gegen einen Aufschlag von 15-20% sagt doch auch keiner was.

Preisaufschlag hier oder Preisabschlag da ist mir als Kunde auch erstmal vollkommen egal, am Ende zahle ich in diesem Fall im Laden fast das Doppelte und sorry, das kann es einfach nicht sein, ich finde es dreist und ich würde in dem Laden garantiert nie wieder irgendwas kaufen.

Und ja, ich erwarte von einem Händler, dass er die Preise der Konkurrenz (auch im Internet) kennt und darauf zumindest mittelfristig reagiert, anstatt darauf zu spekulieren, dass schon genug Leute die UVP / den Listenpreis zahlen.

Welcher lokale Händler soll da noch mithalten?

Jeder, der bereit ist mehr zu leisten als ein Online-Shop. Gute Beratung, guter Reparatur / Reklamationsservice, etc. Dafür zahlt man wie gesagt gerne einen entsprechenden Aufschlag. Dazu gehört aber auch auf die neue Geschäftslage zu reagieren. Die Onlineshops auf Dauer zu ignorieren und 1:1 weiterzumachen, weil man es schon immer so gemacht hat, funktioniert eben nicht.
 
starbuckzero schrieb:
...Nur darf das Produkt im Laden nicht doppelt soviel kosten, wie beim durchschnittlichen Onlineshop, gegen einen Aufschlag von 15-20% sagt doch auch keiner was.

Welcher durchschnittliche Onlineshop? Das muss erst noch geklärt werden, ob das der Durchschnitt ist oder evtl. ein Sonderangebot. Sennheiser 130, bei billiger.de kostet der um die 98,- bis 150 Euro. Oder welches Produkt genau ist gemeint?

Und du gehst von der falschen Sichtweise an die Sache. Es heißt nicht, das der eine Laden den doppelten Preis verlangt, sondern der andere Laden verlangt den halben Preis - vielleicht als Aktion. Auch das ist uns der Threadersteller bisher schuldig geblieben, der Laden. Wir kennen weder den Einkaufspreis noch die Kostenlage des Verkäufers. Und viele Läden müssen sich einfach an den UVP halten, um überhaupt ihre Kosten zu decken.


starbuckzero schrieb:
...Preisaufschlag hier oder Preisabschlag da ist mir als Kunde auch erstmal vollkommen egal, am Ende zahle ich in diesem Fall im Laden fast das Doppelte und sorry, das kann es einfach nicht sein, ich finde es dreist und ich würde in dem Laden garantiert nie wieder irgendwas kaufen....

Wie gesagt, vorher informieren über Suchmschinen oder die Lage des Händlers einsehen und den vollen Preis bezahlen. Und jeder ist schließlich selbst in der Lage auch mal beim Händler zu fragen, welche Preisnachlässe er einem gewährt. Einfach ins Regal greifen und den erst besten Preis bezahlen und sich dann beschweren kann es ja auch nicht sein. Und wenn du den Laden meidest und nie wieder dort kaufst und das alle so machen löst sich das Problem ja von selbst - dann gibt es bald nur noch Internetshops und keine Leute mehr, die die Preise als dreist ansehen ;).


starbuckzero schrieb:
...Und ja, ich erwarte von einem Händler, dass er die Preise der Konkurrenz (auch im Internet) kennt und darauf zumindest mittelfristig reagiert, anstatt darauf zu spekulieren, dass schon genug Leute die UVP / den Listenpreis zahlen.

Mittelfristig - bedeutet in der BWL ein Zeitraum von mehreren Monaten bis 1 Jahre :D. Du spekulierst wohl auf kurzfristig bis sofort ;). Und die Händler mit ihren Ladenmieten, den begrenzten Ausstellungsräumen (eine Internetseite ist theoretisch nicht begrenzt und spotten billig im Vergleich zur Ladenmiete), haben nun mal eine andere Kostenstruktur. Lösung wäre, auch einen Online-Shop zu eröffnen, den lokalen Laden dicht zu machen und in der Menge der Internet-Kistenschieber unterzugehen.
 
ich finde es auch nicht dreist. Das ist marktwirtschaft. Und mal ehrlcih, wer macht schon einen Schnellschuss und kauft im Laden. (zumindest die hier im Board werden das wohl schon im Web ausloten)

Ich vermute der TE hat sich im Web schonmal nach einem Ohrlauscher umgeschaut (Tests...) sollte ihm da entgangen sein wieviel sein Wunschohrlauscher im Web kostet?

Ich weis es nicht. Manchmal kaufe ich auch im Laden, jedoch recht selten und nur wenn ich meine es wirklich dringend zu brauchen. Was mir nur selten passiert, aber doch passiert. ;)
 
Expert? Achja das doch der Laden wo man 4 Jahre alte Spiele für 50 Euro im Regal verstauben lassen sieht. Crysis steht da bei uns für 59 drin(!) xD
 
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