Externe Netzkarte via OnBoard ?

pinochio

Ensign
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226
Hallo

Welche (Liestungs)-Vorteile habe ich bei Verwendung einer externen Netzkarte gegenüber der Nutzung der On-Board-Netzkarte ?

Gibt es überhaupt welche ?


( Geplantes Boad GA-G33-DS3R mit CPU Celeron S 440 , das ganze als Fileserversystem )

Gruss Pinochio
 
Mir sind keine Vorteile bekannt. Nachteile wären der zusätzliche Platzbedarf und evtl. höhere Temperaturen im Gehäuse durch zusätzliche Wärmeentwicklung und/oder Störung der Belüftung. Aktuelle Mainboards haben einen Gigabit-Netzwerkchip oder mehrere Onboard. Wenn es also im Netzwerk einen Engpass geben sollte, dann wird der bestimmt nicht durch den Onboard-Chip verursacht.
 
Danke, sehe ich auch so .. ich frage mich dann nur, wer die teueren PCIe-Karten für 150 Euro kauft mit einer GB-Schnittstelle ?! ...
 
ähm ne Karte für 150€hat ganz andere funktionen die... die ich jetzt nciht aufzählen kann... aber einen grund hat es.... ;-)
 
pinochio schrieb:
.. ich frage mich dann nur, wer die teueren PCIe-Karten für 150 Euro kauft mit einer GB-Schnittstelle ?! ...

Es soll auch Leute geben, die die Onboard-Nic's von Realtek nicht unbedingt als ultimative Lösung betrachten ... ;)
 
@Moers

Wo sind dann die Unterschiede ? Was fehlt den Leuten an der OnBoard-Lösung ? Ist die Transferrate geringer ? Was ist es ?
 
Handelsübliche Onboardchips sind für den Endanwender ausreichend. Günstige Adapter bis 50€ bieten etwa von Intel besseren Treibersupport und höhere Transferraten.

Bei Serverkarten hingegen stehen andere Dinge im Vordergrund. Neben der Unterstützung verschiedenster Betriebssysteme wie Solaris, Novell NetWare, FreeBSD, Windows oder Unix bieten diese Adapter die Unterstützung von Remoteprotokollen, Flusskontrolle, Lastenausgleich, höhere Fehlertoleranz und geforderte Zertifizierungen. Meist sind die Adapter aufgrund eigener Prozessoren und Speicher deutlich belastbarer.

Wer einen hochwertigen Server betreibt, möchte auch nicht auf gut Glück eine Realtek-Karte verbauen, von der er hofft, dass sie keine Probleme verursacht. Deshalb werden von Herstellern wir HP Karten empfohlen, die dann auch entsprechend mehr kosten. Dafür werden sie 100%ig unterstützt.

Allgemein kann man sich Serverkomponenten in etwa so vorstellen. Während der Heim-PC oftmals einem Rennwagen gleicht, der auf Höchstleistung getrimmt ist, sind Server die LKWs. Arbeitstiere, gebaut für konstante Dauerlast, die sie ohne Murren ableisten. Häng einen Anhänger an den Rennwagen und er kriecht. Dem LKW macht das hingegen nichts aus.
 
Mit PCI/PCIe Netzwerkkarten wie z.B. der Killer NIC erreicht man bei Online-Spielen etwa 5% mehr Frames, weil die Netzwerkaktivitäten separat berechnet werden, wodurch die CPU-Last sinkt. Bei der maximalen Transferraten gibt es meines Wissens keine Unterschiede.
Normalerweise wird der Netzwerk-Traffic auch nicht vom Ethernet Chip begrenzt. Aktuelle DSL-Router z.B. haben nur eine 100MBit Schnittstelle, wodurch das Potential der Onboard-Chips nicht genutzt werden kann.
 
@Moros es gibt nicht nur Router mit 100Mbit...
Mein Router : D-Link DIR-655 hat Gigabit Ports ;-)
 
Oder man verwendet einfach einen Gigabit-Switch vor dem Router, über den die PCs verbunden werden :p
 
@Moros .. insbesondere Dir und allen anderen ein Dankeschön vorn mir :) ... Meine Frage war mit dem Hintergrund wegen dem Aufbau eines kleinen privaten Fileservers ( Bilddaten), nur privater Zugriff meinerseits ... ich denke ich probiere das mal mit dem Onboard-Interface.

Was kann ich REAL erwarten ? 10 bis 15 MB/s bei einer direkten GB-Switch-Anbindung der beiden Rechner ?
 
@realityg
Da hab ich wohl das "meistens" vergessen. Es gibt natürlich auch DSL-Router mit Gigabit Ethernet, aber das ist sicherlich nicht die Mehrheit.

@Flo89
Geht natürlich auch, aber das machen wohl die wenigsten, weshalb ich darauf nicht eingegangen bin.

@pinochio
Wie genau soll denn das Netzwerk aussehen bzw. welche Router, Switches etc. sollen verwendet werden?
 
@Moros

Kein Router, ein Gigabit-Switch ( 5-Port, netgear), daran hängen beide Rechner ( Arbeitsrechner und neuer Server, beide mit OnBoard-Netz-Interface 1 GB). An dem Swithc hängt auch mein DSL-ZUgang, aber ich denke da sist sekundär. Mich interessiert die mögliche und realistische zu erwartende Übertragungsrate. Die Rechner stehen ungefähr 15m auseinander.
 
Ich nehme mal an, dass du in beiden Rechner kein RAID0 hast. Mit einer einzelnen Festplatte erreichst du ca. 65MB/s (aktuelle Modelle), das entspricht 520MBit/s. Es mag zwar sein, dass die Onboard-Lösungen nicht die vollen 1000MBit erreichen, es sind aber auf jeden Fall mehr als 520MBit/s. Selbst mit einer Raptor sollte es keine Bandbreitenunterschiede geben und bei einem RAID0 Array ist der Unterschied so gering, dass es sich nicht lohnen würde, dafür Geld auszugeben.
 
@Moros Messe ich mit Everest die Transferrate bei FIleCopy lese ich ca. 12 MB/s ... ?!
 
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