Handelsübliche Onboardchips sind für den Endanwender ausreichend. Günstige Adapter bis 50€ bieten etwa von Intel besseren Treibersupport und höhere Transferraten.
Bei Serverkarten hingegen stehen andere Dinge im Vordergrund. Neben der Unterstützung verschiedenster Betriebssysteme wie Solaris, Novell NetWare, FreeBSD, Windows oder Unix bieten diese Adapter die Unterstützung von Remoteprotokollen, Flusskontrolle, Lastenausgleich, höhere Fehlertoleranz und geforderte Zertifizierungen. Meist sind die Adapter aufgrund eigener Prozessoren und Speicher deutlich belastbarer.
Wer einen hochwertigen Server betreibt, möchte auch nicht auf gut Glück eine Realtek-Karte verbauen, von der er hofft, dass sie keine Probleme verursacht. Deshalb werden von Herstellern wir HP Karten empfohlen, die dann auch entsprechend mehr kosten. Dafür werden sie 100%ig unterstützt.
Allgemein kann man sich Serverkomponenten in etwa so vorstellen. Während der Heim-PC oftmals einem Rennwagen gleicht, der auf Höchstleistung getrimmt ist, sind Server die LKWs. Arbeitstiere, gebaut für konstante Dauerlast, die sie ohne Murren ableisten. Häng einen Anhänger an den Rennwagen und er kriecht. Dem LKW macht das hingegen nichts aus.