gaunt
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2007
- Beiträge
- 2.016
Hi
vielleicht kennt sich ja einer damit aus...
Ich will meine Fassade teilweise dämmen. Allerdings weniger um den absoluten Energieverbrauch zu senken sondern eher wegen Schimmelschutz und einem angenehmeren Wohnklima. Förderungen kommen für mich nicht in Frage, da ich den Umbau selbst machen werde und somit nicht an die Forderungen der KFW gebunden bin.
Jetzt gibts aber ne Menge Vorgaben bei denen ich einfach nichtmehr druchblicke. Jede Seite schreibt was anderes und die Energieberater beraten nicht sondern suplen nur ihr standard Programm ab: "15cm Styropor... bla bla... das macht man heute so... weniger bringt nix... wenn schon denn schon..." Ich will und brauche keine 15cm (und schon garkein Styropor!!!). Die kriege ich baulich garnicht unter, mal abgesehen davon dass es sich nicht rentiert. Firmen brauchst du garnicht erst zu fragen. Es ist immer das System das Beste was sie selber verkaufen, und selbst montieren geht natürlich garnicht... Im Baumarkt sind sie schon froh wenn sie wissen wo das Zeugs liegt, davon das es Vorgaben gibt haben die bestenfalls mal gehört. Welche Behörde man da fragen könnte? Keinen blassen Schimmer.
Gefordert wird (soweit ich weiß) ein U Wert von 0,24. Aktuell habe ich 1,6, mit 5cm Steinwolle käme ich auf 0,48, also ~ 1/3. Um auf die geforderten 0,24 zu kommen, den Wert also nochmal zu halbieren müsste ich die Dämmstoffdicke also verdreifachen. Teuer, sieht scheiße aus und bekomme ich auch nicht ohne riesigen Zusatzaufwand (Dachverbreiterung...) unter und es lohnt sich einfach nicht.
Bin ich also wirklich verpflichtet die volle Packung drauf zu nageln? Wenn ja, gibt es Schlupflöcher oder greift diese Regel bei mir ggf. nicht da ich nur einen Teil dämme und keine Förderung in Anspruch nehmen will? Kontrolliert wird sowas ja scheinbar garnicht, was kann aber passieren wenn doch? Die dünnen Platten werden ja zu Hauf angeboten. Wenn die eh niemals verbaut werden dürften, warum haben die Händler die dann auf Lager?
Sollte ich Augenscheinlich erstmal verpflichtet sein auf 15cm zu gehen, gibt es vielleicht Möglichkeiten das legal zu umgehen? Z.B. weil die notwendigen Nebengewerke die Kosten für die Dämmung um das vierfache übersteigen würden. Eine Amortisierung würde ich somit vermutlich nichtmehr erleben.
Wäre cool wenn hier einer Objektiv weiß was muss und was nicht...
PS: Kommt mir bitte nicht mit google. Links werden genug (genaugenommen viel zu viele) geliefert, dass weiß ich selber. Nur sind der größte Teil der Seiten nicht sonderlich objektiv oder der Informationsgehalt tendiert gegen null. Im Prinzip gibts immer nur das 15cm Mantra. Liest man mal durchs Impressum u.ä. stellt man schnell fest das i.d.R. die Seiten an Hersteller, Händler oder andere Branchenverbände gebunden sind.
@Mods
Zur Abgrenzung zum Heimwerker Thread: Es geht um rechtliche Anforderungen einer Dämmung unabhängig ob heim gewerkt oder beauftragt! Nicht um das Werken an sich.
vielleicht kennt sich ja einer damit aus...
Ich will meine Fassade teilweise dämmen. Allerdings weniger um den absoluten Energieverbrauch zu senken sondern eher wegen Schimmelschutz und einem angenehmeren Wohnklima. Förderungen kommen für mich nicht in Frage, da ich den Umbau selbst machen werde und somit nicht an die Forderungen der KFW gebunden bin.
Jetzt gibts aber ne Menge Vorgaben bei denen ich einfach nichtmehr druchblicke. Jede Seite schreibt was anderes und die Energieberater beraten nicht sondern suplen nur ihr standard Programm ab: "15cm Styropor... bla bla... das macht man heute so... weniger bringt nix... wenn schon denn schon..." Ich will und brauche keine 15cm (und schon garkein Styropor!!!). Die kriege ich baulich garnicht unter, mal abgesehen davon dass es sich nicht rentiert. Firmen brauchst du garnicht erst zu fragen. Es ist immer das System das Beste was sie selber verkaufen, und selbst montieren geht natürlich garnicht... Im Baumarkt sind sie schon froh wenn sie wissen wo das Zeugs liegt, davon das es Vorgaben gibt haben die bestenfalls mal gehört. Welche Behörde man da fragen könnte? Keinen blassen Schimmer.
Gefordert wird (soweit ich weiß) ein U Wert von 0,24. Aktuell habe ich 1,6, mit 5cm Steinwolle käme ich auf 0,48, also ~ 1/3. Um auf die geforderten 0,24 zu kommen, den Wert also nochmal zu halbieren müsste ich die Dämmstoffdicke also verdreifachen. Teuer, sieht scheiße aus und bekomme ich auch nicht ohne riesigen Zusatzaufwand (Dachverbreiterung...) unter und es lohnt sich einfach nicht.
Bin ich also wirklich verpflichtet die volle Packung drauf zu nageln? Wenn ja, gibt es Schlupflöcher oder greift diese Regel bei mir ggf. nicht da ich nur einen Teil dämme und keine Förderung in Anspruch nehmen will? Kontrolliert wird sowas ja scheinbar garnicht, was kann aber passieren wenn doch? Die dünnen Platten werden ja zu Hauf angeboten. Wenn die eh niemals verbaut werden dürften, warum haben die Händler die dann auf Lager?
Sollte ich Augenscheinlich erstmal verpflichtet sein auf 15cm zu gehen, gibt es vielleicht Möglichkeiten das legal zu umgehen? Z.B. weil die notwendigen Nebengewerke die Kosten für die Dämmung um das vierfache übersteigen würden. Eine Amortisierung würde ich somit vermutlich nichtmehr erleben.
Wäre cool wenn hier einer Objektiv weiß was muss und was nicht...
PS: Kommt mir bitte nicht mit google. Links werden genug (genaugenommen viel zu viele) geliefert, dass weiß ich selber. Nur sind der größte Teil der Seiten nicht sonderlich objektiv oder der Informationsgehalt tendiert gegen null. Im Prinzip gibts immer nur das 15cm Mantra. Liest man mal durchs Impressum u.ä. stellt man schnell fest das i.d.R. die Seiten an Hersteller, Händler oder andere Branchenverbände gebunden sind.
@Mods
Zur Abgrenzung zum Heimwerker Thread: Es geht um rechtliche Anforderungen einer Dämmung unabhängig ob heim gewerkt oder beauftragt! Nicht um das Werken an sich.