[Feedback gesucht] Tool erstellt PC-Kühlung inkl. Komponenten & Kosten

Würdet ihr ein Planungstool für Wasserkühlungen nutzen?

  • Ja, klingt genau nach dem, was ich brauche

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  • Brauch ich nicht, aber ich bin trotzdem neugierig

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PCForge

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Moin zusammen,


meine letzte Wasserkühlungs-Planung endete mit 27 offenen Tabs, einer Excel-Tabelle und einem 360er-Radiator, der nicht ins Gehäuse passte. 😅

Deshalb baue ich gerade ein kleines, kostenloses Tool: System und ein paar Wünsche eingeben (Gehäuse, CPU/GPU, Budget, Lautstärke etc.) und eine passende Kühlung samt Kostenübersicht bekommen.
Noch in Arbeit, aber die Grundfunktionen laufen schon.

Wäre so etwas was für euch, und was müsste es unbedingt können?

Bei genug Interesse poste ich den Link, dann könnt ihr es selbst testen und zerpflücken. Auch ein knallhartes "brauch ich nicht" ist willkommen.

Danke euch! 🙂
 
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Wie ist dein Plan das zu pflegen? Setzt du dich da jeden Monat hin und trägst ein welche Komponenten neu erhältlich sind und welche nicht mehr erhältlich sind? Greift dein Tool einfach auf geizhals zu und flaggt inkompatible Komponenten? Macht die Wunschliste auf geizhals das nicht eh schon, bzw. zig andere Hardwarekonfiguratoren? Was macht dein Tool dann besser?

PCForge schrieb:
360er-Radiator, der nicht ins Gehäuse passte
Hättest du die Liste damals hier in die Kaufberatung gepostet wären gleich 10 Hanseln angrannt die dir das unter die Nase gerieben hätten, dass das nicht passt. Aber wenn jemand gar nicht auf die Idee kommt die eigene Konfiguration im Forum prüfen zu lassen, wie sollte der auf die Idee kommen, ein Tool zu nutzen um das überprüfen zu lassen?
 
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Faire Frage, ehrlich gesagt der Punkt, über den ich mir selbst am meisten Gedanken mache.

Zur Pflege: keine manuelle Komponentenliste, sondern die Kühlleistung wird aus der Wärmeabfuhr des Systems berechnet, unabhängig von einer festen Produktdatenbank. Verfügbarkeit/Specs bleiben trotzdem ein Problem, wie hier im Thread schon angesprochen.

Zum Unterschied zu Wunschliste/Konfiguratoren: Die prüfen im Kern nur physische Kompatibilität, also ob Sockel, Formfaktor, Anschlüsse zueinander passen. Was sie nicht beantworten, ist die eigentliche Auslegungsfrage: Reicht die Kühlleistung überhaupt für die Wärmelast von CPU/GPU, oder ist die Konfiguration über- bzw. unterdimensioniert?
Genau da will ich ansetzen: nicht "baut das zusammen", sondern "kühlt das ausreichend, und wie viel Puffer/Overkill steckt drin". Ob das am Ende einen echten Mehrwert bringt oder ich mir da selbst was vormache, wird sich zeigen, genau deshalb sammle ich hier ja Feedback.
 
wie willst du die ‚Wärmelast‘ berechnen? Ich baue dir auch einen PC wo ein 7800X3D plus 9070XT mit einem 120mm Radiator gekühlt wird, oder mit 2x 360mm oder MoRa. Der Unterschied wird halt die Lautstärke sein. Und da hat jeder andere Anforderungen
 
Ich hatte auch gedacht dass du eig. die reine Kompatibilität checken willst. Mal abgesehen davon dass ein 360er-Radiator je nach dicke ggf. auch nur die Kühlleistung eines 240er hat (du also praktisch in Volumen rechnen musst), Lautstärke je nach Lüftermodell auch massive Unterschiede haben, die Wärmelast der Komponenten je nach UV/OC variieren. Da gibt es so viele Variablen die in deine Rechnung einfließen müssen, damit bei dir hinter ein Ergebnis herauskommt, das nicht massiv schlechter ist, als wenn der Nutzer einfach ChatGPT fragt.

Wer sich nen Custom-Loop baut, wird CPU/GPU fast nie @stock betreiben (außer er macht das nur für's aussehen) und dann ist deine ganze Rechnung schon im Eimer, weil plötzlich absolut alles an Komponenten in Frage kommt. Ich betreibe ne CPU die regulär ~250 Watt ziehen dürfte gedeckelt und undervoltet mit 170 Watt, meine GPU die regulär ~330 Watt ziehen dürfte läuft unter 300 Watt.

Hinzu kommt dann eine Chiplotterie die gerade wenn CPU und GPU zusammen in einem Loop laufen so hart ins Gewicht fällt, dass du schnell mal insgesamt 50 Watt mehr oder weniger an Abwärme hast mit nominell gleichen Komponenten.

Deine Rechnung ist am Ende also nur ein extrem grober Richtwert, der nur sehr wenig aussagt - v.A. wenn du subjektive Angaben vom Nutzer (wie z.B. Lautstärkeempfinden) interpretieren und in eine Rechnung umwandeln willst (außer du willst, dass der sein Ziel direkt in dB angibt und das ist praktisch unmöglich ihm auszurechnen). Wie willst du das Ziel des Nutzers (Lautstärke, Leistung, etc. erfassen?)

PCForge schrieb:
Zur Pflege: keine manuelle Komponentenliste
Also holst du dir die Komponenten-Liste dann irgendwie automatisch über irgendeine api - Bei GPUs kannste den Verbrauch meist als Wärmelast hernehmen, aber bei den meisten CPUs bekommst du da nur ne TDP geliefert die nichts darüber aussagt, wie viel Wärmelast unter Last tatsächlich entsteht. Also müsstest du da schon auf irgendeine Datenbank zugreifen, die diese Daten führt. Wie willst du die entstehende Wärmelast ausrechnen? (soll das der Nutzer recherchieren und eingeben - mit der Gefahr, dass er einfach die TDP der CPU eingibt und dein Programm dann ggf. von einem zu niedrigen Wert ausgeht?)

Ich frag mich jetzt auch, wie deine Rechnung ungefähr aussieht, bzw. was ungefähr die Eingabe des Nutzers und die Ausgabe deines Programms sein soll?

Eingabe des nutzers: 500 Watt Abwärme - Ich will nen leises System: - Antwort: Du brauchst Radioatorvolumen XY und so viel Lüfter (wo du für die Lautstärke dann ja eig schon das genaue Modell angeben musst)

Du solltest dir auch überlegen, welche Fragen beim Nutzer dann noch offen bleiben - Der will am liebsten nen kompletten Warenkorb ausgespuckt bekommen und wenn dein Programm ihn nicht bis zum Kauf führt, kann (und wird) er sich besser an ein Forum wie dieses wenden, einen Bekannten fragen, oder die KI. Zudem verlierst du den Nutzer komplett, sobald der (z.B. die Wärmelast seines Wunschsystems) selbst recherchieren muss. Ab dem Punkt nützt ihm dein Programm nur wenig, weil er dann auch die Antworten die dein Programm liefert woanders findet.
 
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Richtig gute Punkte, und tatsächlich ziemlich genau die Fragen, an denen ich gerade arbeite. Ein paar davon hatte ich schon eingeplant, andere nehme ich so mit.

Zum ersten Punkt (gleiche Hardware, 120mm vs. 2x360mm vs. MoRa, Unterschied ist nur Lautstärke): Genau deshalb will ich keinen einzelnen "idealen" Wert ausgeben, sondern einen Dimensionierungsbereich. Aus der tatsächlichen Abwärme ergibt sich eine Spanne an Kühlfläche, innerhalb der sich der Nutzer selbst zwischen "kompakt/lauter" und "groß/leiser" einordnet. Nicht "das ist DIE Lösung", sondern "das sind die Optionen, abhängig davon, was dir wichtiger ist".

Zur Radiatordicke/FPI: Stimmt, "360mm" allein sagt wenig aus. Ich rechne mit tatsächlichen Leistungsdaten (Dicke, FPI, bekannte Kurven) statt nur der Flächenangabe, genau aus dem Grund, den du nennst.

Zu Stock vs. UV/OC: Deshalb gebe ich nicht Hersteller-TDP vor, sondern der Nutzer trägt die reale Verbrauchsangabe ein. Wer undervoltet oder übertaktet, rechnet also mit seinen eigenen Werten, nicht mit einem Pauschalwert, der eh an der Realität vorbeigeht.

Zur Chiplotterie: Da gebe ich dir recht, das kann keine Software wegrechnen. Deshalb Puffer/Sicherheitsmarge statt Punktgenauigkeit, das Ergebnis ist ein realistischer Rahmen, keine Nachkommastelle.

Zur Lautstärke: Nutzer nach dB zu fragen ist unrealistisch, da gebe ich dir recht. Stattdessen eine grobe, relative Einordnung (z. B. leise/ausgewogen/Leistung), die ich mit bekannten Lüfter- und Radiatordaten verknüpfe. Das ist bewusst eine Annäherung, kein exakter Zielwert.

Deshalb ist der Ansatz auch zweistufig gedacht: Für Anfänger soll es vor allem Sicherheit beim Konstruieren geben, also eine fundierte Orientierung statt Rätselraten, welcher Radiator überhaupt realistisch ist. Für Profis, die ihr Setup individuell gestalten wollen, kann man mit genaueren Angaben (reale Watt-Werte, UV/OC, etc.) feiner reinregeln, statt nur mit Stock-Annahmen zu arbeiten.

Kurz gesagt: Der Anspruch ist nicht "mathematisch exakt", sondern eine deutlich bessere Annäherung an die Realität als reines Bauchgefühl oder eine reine Kompatibilitätsprüfung, mit transparenten Annahmen statt einem Blackbox-Einzelwert.
 
PCForge schrieb:
der Nutzer trägt die reale Verbrauchsangabe ein
Der Nutzer, der das kann, braucht halt kein Tool um die größe der Kühlung abschätzen zu können.

Und der "Anfänger" kann dir die realen Verbrauchswerte gar nicht korrekt angeben und dann rechnet die Software ggf. mit falschen werten. Der müsste das recherchieren (und du hoffst, dass er es korrekt recherchiert) und wenn er etwas recherchieren muss kann er auch frisch die Dimension der Kühlung recherchieren. Für Anfänger wirst du nicht drum herum kommen eine Datenbank mit CPUs/GPUs zu führen aus denen er auswählen kann. Mit allem anderen wäre der Anfänger schlicht überfordert.

Wie willst du sonst prüfen, ob die Eingabe des Nutzers korrekt ist?
 
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