Ich hatte auch gedacht dass du eig. die reine Kompatibilität checken willst. Mal abgesehen davon dass ein 360er-Radiator je nach dicke ggf. auch nur die Kühlleistung eines 240er hat (du also praktisch in Volumen rechnen musst), Lautstärke je nach Lüftermodell auch massive Unterschiede haben, die Wärmelast der Komponenten je nach UV/OC variieren. Da gibt es so viele Variablen die in deine Rechnung einfließen müssen, damit bei dir hinter ein Ergebnis herauskommt, das nicht massiv schlechter ist, als wenn der Nutzer einfach ChatGPT fragt.
Wer sich nen Custom-Loop baut, wird CPU/GPU fast nie @stock betreiben (außer er macht das nur für's aussehen) und dann ist deine ganze Rechnung schon im Eimer, weil plötzlich absolut alles an Komponenten in Frage kommt. Ich betreibe ne CPU die regulär ~250 Watt ziehen dürfte gedeckelt und undervoltet mit 170 Watt, meine GPU die regulär ~330 Watt ziehen dürfte läuft unter 300 Watt.
Hinzu kommt dann eine Chiplotterie die gerade wenn CPU und GPU zusammen in einem Loop laufen so hart ins Gewicht fällt, dass du schnell mal insgesamt 50 Watt mehr oder weniger an Abwärme hast mit nominell gleichen Komponenten.
Deine Rechnung ist am Ende also nur ein extrem grober Richtwert, der nur sehr wenig aussagt - v.A. wenn du subjektive Angaben vom Nutzer (wie z.B. Lautstärkeempfinden) interpretieren und in eine Rechnung umwandeln willst (außer du willst, dass der sein Ziel direkt in dB angibt und das ist praktisch unmöglich ihm auszurechnen). Wie willst du das Ziel des Nutzers (Lautstärke, Leistung, etc. erfassen?)
PCForge schrieb:
Zur Pflege: keine manuelle Komponentenliste
Also holst du dir die Komponenten-Liste dann irgendwie automatisch über irgendeine api - Bei GPUs kannste den Verbrauch meist als Wärmelast hernehmen, aber bei den meisten CPUs bekommst du da nur ne TDP geliefert die nichts darüber aussagt, wie viel Wärmelast unter Last tatsächlich entsteht. Also müsstest du da schon auf irgendeine Datenbank zugreifen, die diese Daten führt. Wie willst du die entstehende Wärmelast ausrechnen? (soll das der Nutzer recherchieren und eingeben - mit der Gefahr, dass er einfach die TDP der CPU eingibt und dein Programm dann ggf. von einem zu niedrigen Wert ausgeht?)
Ich frag mich jetzt auch, wie deine Rechnung ungefähr aussieht, bzw. was ungefähr die Eingabe des Nutzers und die Ausgabe deines Programms sein soll?
Eingabe des nutzers: 500 Watt Abwärme - Ich will nen leises System: - Antwort: Du brauchst Radioatorvolumen XY und so viel Lüfter (wo du für die Lautstärke dann ja eig schon das genaue Modell angeben musst)
Du solltest dir auch überlegen, welche Fragen beim Nutzer dann noch offen bleiben - Der will am liebsten nen kompletten Warenkorb ausgespuckt bekommen und wenn dein Programm ihn nicht bis zum Kauf führt, kann (und wird) er sich besser an ein Forum wie dieses wenden, einen Bekannten fragen, oder die KI. Zudem verlierst du den Nutzer komplett, sobald der (z.B. die Wärmelast seines Wunschsystems) selbst recherchieren muss. Ab dem Punkt nützt ihm dein Programm nur wenig, weil er dann auch die Antworten die dein Programm liefert woanders findet.