Festplatte lässt sich nicht erkenne

misterman

Ensign
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Festplatte lässt sich nicht erkennen

Guten Abend,

ich habe das Problem, dass sich eine meiner 500GB core (CnMemory) nicht mehr erkennen lässt. Diese ist über USB 2.0 angebunden (mit dem beigelegten Y-Kabel). Anbei findet ihr Screenshots von Tests mit CrystalDiskInfo. Als Referenz habe ich die zweite Festplatte getestet. Diese ist ein Jahr jünger und über USB 3.0 angebunden (auch von core/ CnMemory, andererseits eine HGST Platte).
Die "fehlerbehaftete" HDD lässt sich nicht mehr über den Explorer öffnen (getestet an mehreren PCs), es kommt jedes Mal die Meldung "Parameter fehlerhaft". Im Explorer wird "Laufwerk (x)" ohne die Leiste, die zeigt, wie befüllt die Platte ist, angezeigt. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Gruß,
misterman
 

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Zuletzt bearbeitet: (Grammatik)
was heisst nicht erkennen, du kannst nicht gucken, was drauf ist, oder sie wird überhaupt nicht angezeigt? Nicht im Gerätemanager zu sehen oder doch?

Und stell mal die Rohwerte im crystal Disk auf Dezimal.
 
Nicht erkennen bedeutet, dass Windows lediglich das Laufwerk erkennt bzw. anzeigt "Laufwerk (x)". Mehr passiert nicht, ich kann weder darauf zu greifen noch die Eigenschaften lesen. Im Dateimanager wird die Festplatte auf als TOSHIBA (Festplatten-Name) erkannt. Des Weiteren fragt Windows sporadisch (jedes 2 oder 3 Mal), ob die Festplatte formartiert werden soll (das ist bisher neu, dass diese Meldung kommt). Ist aber keine Option, da ich noch ein paar Daten darauf habe, die wichtig sind.
 

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AW: Festplatte lässt sich nicht erkennen

Ich pushe den Beitrag noch einmal, da das Problem mit der defekten Platte immer noch besteht und ich weiterhin nicht an die Daten herankommen.
 
7288 Schwebende Sektoren und schon 2280 die wiederzugewiesen wurden, wo der originale Sektor also defekt ist. Die hat es wohl hinter sich, aber einmal hat sie im Betrieb einen so heftigen Schlag bekommen, dass der G-Sensor ausgelöst hat, ob es daran lag kann man nicht sagen. Das ist wie bei einem Boxer, einen Schlag kann er wegstecken oder ein Schlag kann ich auf die Matte schicken, was von beiden passiert hängt von viele Faktoren wie Härte und Richtung ab.

Vielleicht wurde sie auch vorher schon zu rau behandelt, es gibt von HGST dieses Video über die Empfindlichkeit und korrekt Handhabung von HDDs, mit dem Empfehlung wie die Umgebung aussehen sollte auf denen mit HDDs gearbeitet wird und sie weisen darauf hin, dass die Schäden sich auch erst später bemerkbar machen können.
 
Danke für das Video. Pfleglich gehe ich mit all meinen Festplatten um, aber die defekte HGST Platte gibt so ein leise schleifen von sich, also wird diese wohl mal eingeklemmt oder gefallen/gekippt sein.
Denke auf gut deutsch ist die Platte im Eimer und es gibt keine Weg wie ich jetzt noch an die Daten rankommen könnte?
 
Also die defekte aus Post #3 ist eine Toshiba, keine HGST. Hast Du noch eine HGST mit Problemen? Denn die HGTS aus dem ersten Post zeigt keine Probleme in den S.M.A.R.T. Werten an.
 
@Holt nein ich habe mich vertan. Ich meinte natürlich die defekte Toshiba. Darauf bezog sich auch die Frage, ob ich wirklich nicht mehr an die Daten herankommen. Die Werte der HGST Platte dienten lediglich als Vergleichswerte, mit dieser Platte ist alles in Ordnung.
 
Also bei dem Zustand würde ich eine anderen Platte mir mindestens so viele Sektoren nehmen, also ggf. die HGST, die leeren oder eben eine neue HDD kaufen, dann mit Linux mit ddrescue von der defekten auf die neue/geleerte HDD klonen und danach dort ein Recovery Tool wie Testdisk, Recuva oder die kommerziellen Tools probieren, dabei aber beim Retten die Daten unbedingt auf eine dritte Platte kopieren und nicht auf dem Klone wiederherstellen lassen. Wie Du sieht ist das nicht ganz einfach und etwas Wissen, HW und Geduld braucht man auch dafür.
 
@Holt Vielen Dank für die nützlichen Informationen. Ich werde mir die Tage also noch 1-2 Platten kaufen und dann mit ddrescue und ein paar Tools eine Rettung unternehmen.
 
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