Festplattenfehler WD1600BEVS-07RSTO C* H* S* falsch

alterhase

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Hallo CB`ler,
habe hier eine Festplatte von WD, bei der der Besitzer selbst Datenrettung mit Testdisk durchführen wollte. Seitdem kann man mit der Festplatte leider "sehr wenig anfangen". Ich habe nun mal selbst mit Testdisk gesucht, woran es liegen könnte. Dabei ist mir aufgefallen, das die angegebene Kapazität - LBA-Wert falsch ist! Nun zu meiner Frage:
Woher bekomme ich die korekten Werte der Festplattengeometrie für die angegebene Festplatte. Auf der Herstellerseite finde ich leider nichts. Kann mir jemand von Euch sagen wie die Einstellungen für Zylinder, Köpfe und Sektoren lautet? Mit der Einstellung einer ähnlichen Festplatte läuft die Platte jedenfalls nicht C: 20673, H: 240, S: 63 /512.
Vielleicht hat ja wer von Euch diese Festplatte (WD1600BEVS-07RSTO ) und könnte mir die Werte liefern! Vielleich läuft Sie dann ja wieder zur weiteren Analyse und Datenrettung.
Danke schonmal im Voraus!

Gruß AH
 
hmm das mit den zylindern und köpfen sollte die festplate selbstständig übermitteln, ist die festplatte in einem laptop verbaut oder in einem externen gehäuse?
 
Die ist zwar alt, aber die sollte schon über LBAs adressiert werden und nicht über CHS. Das ist aber wohl eher ein Thema für das Datenrettungsforum.
 
wolbe182 schrieb:
hmm das mit den zylindern und köpfen sollte die festplate selbstständig übermitteln, ist die festplatte in einem laptop verbaut oder in einem externen gehäuse?
Warum sollte eine HDD das selber ermitteln, zwar hat eine HDD eine eigene Firmware, aber dort ist nur hinterlegt mit welchen Parametern einen HDD angfesprochen werden "will" ? Macht das nicht eher das BIOS/UEFI von einem Motherboard ? Der Ansatz mit in oder extern ist gut ! :jumpin:
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht das nicht eher das BIOS/UEFI von einem Motherboard ?
Und woher soll ein Boardbios von allen Herstellern/Platten die Daten herbekommen, wenn sie nicht in der Firmware der Platte vorhanden sind, denkst Du wirklich die sind im Boardbios abgespeichert?
 
Erstmal danke für die Antworten,
Die Festplatte stammt aus einem Laptop, ist aber zur Zeit extern zur Fehleranalyse an USB angeschlossen.
Da die Festplatte falsche - viel zu große Speicherkapazität im TB Bereich anzeigt, wäre es ja mal ein Versuch, manuell die werte C H S über Ein tool zu verändern, nur dazu werden die Orginalwerte benötigt. Vielleicht hat die ja wer?
Gruß AH
 
Festplatten werden schon lange nicht mehr per CHS angesprochen. Für das BIOS wird ein pseudo-CHS-Wert genutzt, der bei Festplatten über 8,4 GB immer gleich ist. Anders sieht es wohl auf Software-Ebene aus. Der MBR und/oder das Dateisystem nutzt wohl noch das CHS-System für die Verwaltung. Aber da kenne ich mich nicht allzu gut aus. Dieses Problem hat jedenfalls nichts mit der Hardware oder dem BIOS zu tun. Auf der Webseite des Festplattenherstellers brauchst du auch nicht zu suchen. Dort wirst du allenfalls die logische (Pseudo-CHS)Geometrie finden, die ab Platten mit mehr als 8,4 GB so aussieht: 16.383 Zylinder, 16 Köpfe, 63 Sektoren (die du aber für die Lösung deines Problems NICHT nutzen kannst).

Wenn keine noch zu rettenden Daten auf der Platte wären, würde ich sie mal unter Windows mit dem Diskpart clean Befehl reseten und neu initialisieren. Da das aber alle Daten löscht, solltest du besser hier im Datenrettuns-Unterforum nachfragen, und dich an Leute wenden, die sich in diesem Bereich auskennen, wie z.B. Fiona.

/Edit
alterhase schrieb:
Dabei ist mir aufgefallen, das die angegebene Kapazität - LBA-Wert falsch ist!
Stimmt denn nun der LBA- oder der CHS-Wert nicht? Wenn der LBA-Wert falsch ist, warum möchtest du dann den CHS-Wert ändern? Das sind zwei verschiedene Adressierungsarten.

Versuche mal folgendes:

Öffne die Eingabeaufforderung (Konsole) und gib wmic diskdrive get TotalCylinders,TotalHeads,SectorsPerTrack,TotalSectors,Model ein.

Nun solltest du sowohl den CHS- sowie den LBA-Wert jedes deiner angeschlossenen Laufwerke sehen. Ich bin mir nur nicht ganz sicher woher wmic die Daten bezieht, ob per Identify-Device-Kommando oder durch Auslesen der Verwaltungsdaten auf der Festplatte. Wenn letzteres dürften wohl die "falschen" Werte angezeigt werden und es dir nicht weiterhelfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre auch zu klären, wie das externen Gehäuse in dem die jetzt steckt, die überhaupt adressiert. Vielleicht wäre es sinnvoller die Patte mit einem entsprechenden Adapter für 2.5" IDE Platten in einen Rechner mit IDE Anschluss zu hängen, dann hast Du wenigens Controller für die vorher gestellte Frage.
 
Madnex schrieb:
Ich bin mir nur nicht ganz sicher woher wmic die Daten bezieht, ob per Identify-Device-Kommando oder durch Auslesen der Verwaltungsdaten auf der Festplatte. Wenn letzteres dürften wohl die "falschen" Werte angezeigt werden und es dir nicht weiterhelfen.
Muss per "Identify Device"-ATA-Kommando geschehen. Denn bei meiner bisher noch nicht initialisierten 3 TB Platte werden die CHS- und LBA-Werte auch angezeigt. Auf der Platte gibt es noch keine Verwaltungsdaten zum Auslesen.
 

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Hallo Madnex,
habe mal wmic diskdrive eingegeben, die Werte sind die Gleichen, die Testdisk angibt (siehe Screenshot) schon komisch dass falsche Werte herausgegeben werden! ´Hat jemand eine Idee?
Gruß AHScreenshot.JPG
 
Hallo zusammen.

Es ist zwar jetzt schon einen halben Monat her, aber ich befasse mich grad mit gleichem Problem und bin zu folgendem Ergebnis gekommen.

Die C H S Werten dürften bei Heutigen HDD nicht mehr manuell einstellbar sein, wenn ich da richtig liege.

Aber der LBA-Wert steht auf jeder HDD auf dem Aufkleber.
Habe gerade eine 640GB Platte vor mir, welche durch wildes testen von HDD-Tools nur noch 137,x GB im Bios anzeigt.
Flux mal ein Herstelller-Tool geladen und nachgeschaut. Die LBA-Werte stimmten nicht mit denen auf dem Aufkleber überein.
Also mal eben den Wert geändert und siehe da, die HDD läuft wieder mit 640 GB.

Wenn das hier beschriebene Problem noch nicht gelöst wurde, könnte man ja, mit meinem beschriebenem Fall, eventuell dem Fehler beikommen.

MfG
atreos
 
Hallo atreos,

es wäre durchaus interessant zu erfahren, wie genau und womit du das getan hast. :)

Die 137,x GB deuten eher auf eine deaktivierte 48-bit LBA hin. Mit der 28-bit LBA ist nämlich genau diese Kapazität maximal möglich. Die CHS-Werte, die auf dem Aufkleber jeder Festplatte abgedruckt ist, sollte bei allen Festplatten mit mehr als rund 8 GB Kapazität identisch sein.
 
atreos, hast Du die vielleicht in ein altes Maxtor USB/FireWire Gehäuse gesteckt? Die manchen genau das, wenn man die per FireWire anschließt. Lässt sich auch mit HDAT2 wieder beheben.
 
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