festplattengröße 465gb statt 500gb

puzica

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Hallo,
ich lese hier schon seit einiger Zeit mit und habe nun selbst ein Problem mit dem Notebook meiner Mutter.
Nach mißglücker Partitionierung mit Paragon Partitionsmanger 10 ( Absturz des selben)
wird die Festplatte in Win 7 nur noch mit 465 gb statt 500 gb angezeigt.
Ich habe mir das Tool Testdisk 6.12 heruntergeladen und gestartet.
Nach dem Start zeigte es mir das folgende Bild:



Habe jetzt die Analyse gestartet, die sofort mit 28% begonnen hat.


Vieleicht könnt ihr mir erklären, wie ich die restlichen GB der Festplatte zurück bekommen.

Herzlichen Dank
puzica
 
da ist kein fehler...500GB sind 465GiB(ja da steht ein i zwischen G und B ;))

Wer kennt das nicht? Man kauft ne Festplatte mit 500 GB (gigabyte), schließt die zuhause an und Windows sagt 465 GB. Da fehlen ganze 35 GB... Fehlen die überhaupt??? Ganz klar: NEIN!! Nur wie kommt dieser Unterschied zustande???

Die Reihenfolge ist so: Kilo - Mega - Giga - Tera - Peta.....

Das Kilo ist definiert mit 1000fach, also 1000 mal "irgendwas" ist ein Kilo "irgendwas". 1000 Äpfel = 1 Kilo Äpfel. 1 Kilogramm sind 1000 gramm (kg - g).
So rechnen auch die Festplattenhersteller.

Windows hingegen sagt, dass ein KB (kiloByte) 1024 Byte hat. Das sind unsere Fehlenden 35 GB. Beide meinen allerdings den gleichen Platz.

Gerechnet sieht das dann so aus:

1 GigaByte = 1000 MegaByte = 1000² KiloByte = 1000³ Byte = 1.000.000.000 Byte
1 GiBiByte = 1024 MeBiByte = 1024² KiBiByte = 1024³ Byte = 1.073.741.824 Byte

1.000.000.000 / 1.073.741.824 = 0,931322574615478515625
0,931322574615478515625 * 500 GigaByte = 465,6612873077392578125 ~ 465 GiBiByte
(dank an sh4dow_blade für die rechnung)

Zitat von http://www.emule-board.de/software-allgemein-f86/31307-gibyte-gbyte-unterschied.html
 
Herzlichen Dank für die schnelle Antwort
war ja ganz schön peinlich

puzica
 
Ist das bei den SSD Platten eigentlich auch so, oder Rechnen die es jetzt endlich mal richtig um?
 
Festplattenhersteller sind bestrebt, die Kapazität optisch in wenig aufzupolieren, deshalb hat sich leider auf diese alberne dezimale Rechenweise durchgesetzt, obwohl die Daten nach wie vor binär adressiert werden. Und wenn man ein Normierungsgremium richtig bezirzt, wird auch eine etablierte Größenbezeichnung (KB z.B. stand z.B. jahrzehntelang für Kilobyte, also 1024 Byte, bzw. 2^10 * 8 Bit) hintenrum in Kiwibyte, oder wie das heißt, umbenannt. Nicht umsonst unterscheidet man kleine (dezimale) und große (binär basierte) Größenvorsätze, z. kg / KB (Kilobyte) oder Kb (Kilobit).

Für Leute, die sowas machen, habe ich keinerlei Verständnis!!! (Solches Gesindel hat man früher zusammen mit Tanzbären und bärtigen Jungfrauen auf Jahrmärkten ausgestellt...)

Warum? Nun, etablierte Größen im Nachhinein zu ändern ist feige, ideenlos und albern. Und alle Arten von elektronischen Speichermedien werden nach wie vor binär adressiert, ob Festplatte, RAM, oder FLASH-Speichner. Immerhin ist es noch verbreitet, nur den nutzbaren Speicher anzugeben - bin mal gespannt, wann ein Hersteller auch noch die z.B. 64 Firmwarespuren dazuzählt... Bei Monitoren hat es sich ja immerhin zum Guten gewandt, nachdem bei Röhren noch die Außendiagonale angegeben wurde. Leider scheint es sich auch bei übertragenen Datenmengen (kBaud usw.) eingebürgert zu haben, dezimale Einheiten zu verwenden. Einfalt oder Vorsatz?

Ähem - zur Frage: FLASH-Speichermedien werden nach meinen bescheidenen Kenntnissen noch in "richtigen" Mega- und Gigabytes angegeben.

Gruß

Thomas
http://tk-datenrettung.de
 
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