Festplattenzugriff verursacht nervendes Geräusch

Flipstar

Commander
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Jedesmal, wenn meine Festplatte beansprucht wird, also beim Laden von Spielen oder beim browsen in Ordnern, entsteht ein nerviges Geräusch, das anscheinend durch die sich drehende Festplatte und ihre Vibrationen im Gehäuse ausgelöst wird.
Mein Gehäuse ist ein Thermaltake Tsunami VA3000BWA - Black Alu Window, meine Festplatte eine SAMSUNG SP1614N (160 GB, 7200 RPM, Ultra-ATA/133).

Eigentlich ist die HD schon durch kleine Gummiteile entkoppelt, sorgt aber trotzdem für ein nervendes Geräusch.

Was kann ich dagegen tun?
 
Du besorgst dir das IBM Feature Tool, und stellst damit das Akkustik-Management (AAM) auf volle Pulle. Dann dürftest du nichts mehr hören. ;)
 
Ne, das Geräusch kommt eindeutig vom Vibrieren des Gehäuses. Wird aber nur ausgelöst, wenn die Festplatte in ihren Daten rumgruschtelt. :)
 
Bist du sicher, dass es nicht einfach nur die Geräusche des, sich bewegenden, Schreib/Lesekopfes sind?

Wie laut ist denn das Geräusch? Die SP1614N ist nämlich eine der leisesten Platten, die du überhaupt bekommen kannst. Normalerweise sollte die keine nervenden Geräusche produzieren.
 
Bin mir schon ziemlich sicher, dass es sich um das Gehäuse handelt, dass durch die Festplatte zum Vibrieren gebracht wird.
Wenn ich meine Hand auf das gehäuse lege, wird dieses Geräusch gedämpfter.

Bringen solche Dämm-Matten etwas? Ich kenn mich damit leider nicht besonders aus, welche Funktion haben die und sind sie sinnvoll?
 
Ich würde eher darauf tippen, dass durch die Vibrationen etwas im Gehäuse zum klappern gebracht wird.
Meine Samsung ist auch durch Vibrationen aufgefallen, aber seitdem ich sie entkoppelt habe, ist da gar nichts mehr.
Solche einfachen Gummis zum entkopplen taugen aber meiner Meinung nach nichts, ich dagegen benutze das hier:
z200.jpg
 
Dämmmatten bringen bei Vibrationen wenig. Da musst du solche Entkopplungsrahmen nehmen, wie sie Osmodium vorgeschlagen hat.

Da gibt es eigentlich ne recht große Auswahl.

Was bei dir natürlich noch erschwerend hinzukommt, dass ist dein Alu-Gehäuse. Die sind für gewöhnlich viel Anfälliger für Vibrationen, als normale Stahlblech-Gehäuse. Ganz einfach schon deswegen, weil sie leichter sind.
 
Warum schaltest du das geratter nicht einfach per Software ab, wie ich es oben schonmal angesprochen habe? Kostest keinen Cent. ;)
 
ausprobieren! Es funktioniert zumindest auch mit Maxtor-Platten, also ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß.
Übrigens gibt es IBM-Platten in dem Sinne nicht mehr (mit Hitachi fusioniert), deshalb gibt es das nun auf der Hitachi-HP und heißt nur noch Feature Tool.
 
Mit diesen enkopplungsrahmen schwingt die platte nur mit was die Lebenszeit verkürzt
das problem hab ich auch
Du kannst sie entweder so gut wie mörlich befestigen oda die schrauben leicht rausdrehen sodas die platte sich leicht bewegen kann
Mfg
 
Hallo!

Bei obengenannten Festplattenentkopplern ist eine aktive Kühlung dringend angeraten! Ein Abführen der Wärme über den Festplattenkäfig ist dann nicht mehr gegeben.
Eine Verkürzung der Lebenszeit durch Mitschwingen halte ich allerdings für unwahrscheinlich.

mfg

cutulhu
 
Temperaturprobleme habe ich keine mit dem Entkopplungsrahmen, da gab es keinen Unterschied zu vorher.

Weiterhin schwingt die Platte auch nicht mit, dass die also dadurch kaputt geht ist sehr unwahrscheinlich.
 
Dann wirst du dich sehr wahrscheinlich vertan haben. Die Platte gibt ihre Wärmeenergie hauptsächlich über die Seitenflächen ans Gehäuse ab. Da diese jetzt freiliegen müsste die Platte wärmer werden.
Und natürlich schwingt die Platte mit, dafür ist der Entkopplungsrahmen ja nunmal da. Ob das die Lebenszeit verkürzt glaub ich nicht, aber die Zugriffszeiten mit Sicherheit. ;)
 
Für mich hört sich das so an als ob der Festplattenkäfig nicht 100% richtig sitzt. Mach doch mal das Gehäuse auf und versuche rauszufinden woher das Vibrationsgeräusch kommt, einfach mal den HDD Käfig fest andrücken wenn der PC läuft, wenn dann das Geräusch weg ist dann hast du schonmal die Quelle.

:rolleyes:
 
cutulhu schrieb:
Eine Verkürzung der Lebenszeit durch Mitschwingen halte ich allerdings für unwahrscheinlich.

So ist es. Festplattenhersteller sehen das sogar als optimal an die Platte zu entkoppeln. Schwingungen mit einer großen Schwingungsdauer sind längst nicht so gefährlich für die Platte, wie das normale hochfrequente vibrieren der Platten, wenn sie in einem Käfig sitzen.

Allerdings kann so eine frei schwingende Einrichtung die Performance der Platte geringfügig senken, da der Schreib/Lese-Kopf öfters mal eine Spur verpasst und seine Position nachkorrigieren muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
@noxon
Hast du Belege für die Schwingdauer-Hypothese? :D
Meines wissens ist es optimal wenn die Platte fest eingebaut ist. In einem Plattenarray aber werden z.B. Schwingungen von der einen Platte über den Käfig an die anderen Platten weiter gegeben. In diesem Fall ist es optimal wenn die Platten entkoppelt sind, nicht aber wegen der Lebensdauer, sondern aufgrund besserer Zugriffszeiten.
Einzelne Platten sind optimal gelagert, wenn sie fest eingeschraubt werden. Belege dafür hab ich leider auch nicht, ich hab leider vergessen wo ich das gelesen habe.
 

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