Finanzielle Beihilfe zur Ausbildung?!

Dottogg

Lt. Junior Grade
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Ich habe da mal folgendes problem und wollte fragen ob sich jemand damit auskennt oder dasselbe schon hinter sich hat!

Also: Ich werde im september eine ausbildung in leipzig anfangen und als berliner muss ich da natürlich umziehen :rolleyes:
Nun robbt man aber als azubi geldmäßig ganz schön auf dem zahnfleisch und deswegen würde ich ganz gerne wohngeld beantragen. Aber ich lese immer öfter im internet das bei einer erstausbildung kein wohngeld gezahlt wird (warum auch immer) und das für BAB (irgendwie ne ausbildungsbeihilfe) meine eltern ja eh zuviel verdienen...
Und diesbezüglich hab ich nun wieder gehört, dass das mit dem verdienst der eltern nicht stimmen soll, weil ich ja dann nicht mehr in ihrem haushalt wohne sondern in leipzig und meinen eigenen habe...

Wäre schön wenn jemand sich da nen bisel auskennt, bin für alle tipps dankbar :D
thx im vorraus

gruß
 
Hi,

ich würde einfach mal in dem zuständiegen Landratsamt anrufen und nachfragen, da das ganze soweit ich weiß auch regionsbezogen ist. Vielleicht können die dir auch eine günstige Sozialwohnung (ich weiß hört sich graußam an, ist es aber nicht) besorgen.

Gruß

Toaster
 
Also ich kenne das auch so von damals, dass wenn die Eltern zuviel verdienen, es kein BAB gibt.
Müssen Deine Eltern wwohl in den sauren Apfel beissen und Dich unterstützen.
Zumindest war das damals so, ist aber auch schon über 10 Jahre her.
Wie Toaster schon sagte, nochmal informieren gehen, kannst auch mal zur Bürgerberatung gehen.
 
Anspruch auf Wohngeld hat jeder, ob in Ausbildung oder nicht, der zuwenig verdient. Es liegt aber an´der Größe der Wohnung ob Du Anspruch darauf hast. Eine Villa werden sie Dir nicht finanzieren. Also bleibt Dir nur eine Wohnung zu suchen, die den Ansprüchen der Wohn/Sozialbehörde als ausreichend gilt. Das ist aber wie mein Vorgänger schon geschrieben hat von Amt zu Amt unterschiedlich. Da würde ich mich schon vorher schlau machen. Evtl ist Dir der Arbeitgeber bei der Wohnungssuche behilflich. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit des 2.ten Wohnsitz, den kannst Du oder Deine Eltern dann steuerlich geltend machen. Ist halt zu empfehlen mal den Steuerberater oder beim Amt anzufragen.
 
soweit ich das weiß (meine freundin bekam berufsausbildungsbeihilfe (bab)) musst du zunächst beim arbeitsamt einen antrag auf bab stellen. das ist ein ellenlanger antrag der ähnlich dem bafög-antrag deine komplette lebens- und finanzsituation abfragt.
u.a. wird dort auch abgeklärt, ob du einen eigenen haushalt hast oder in dem deiner eltern lebst. hast du einen eigenen haushalt kannst du kosten wie miete, strom etc. als belastung angeben. vorteilhaft ist es, wenn man nachweisen kann, dass man nur wegen der ausbildungsstelle einen eigenen haushalt gründen musste (in deinem fall wäre das der fall, wenn du für deinen ausbildungsberuf in berlin keine ausbildungsstelle bekommen hättest).
wird der antrag bewilligt, bekommst du eine bestimmte errechnete summe bab monatlich, festgesetzt für ein ausbildungsjahr. für das folgende musst du den antrag neu stellen. anspruch auf wohngeld etc. besteht dann nicht mehr, da alles in die bab eingerechnet wurde.
wird der antrag abgelehnt (z.b. weil deine eltern zu "viel" verdienen) kannst du versuchen, wohngeld zu beantragen.
ich hoffe das hilft dir weiter...

edit: gleich wohngeld beantragen (um den lästigen bab-antrag zu umgehen) ist nach meinem kenntnisstand übrigens nicht möglich.
 
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