Hi, ich habe auf einem Rechner (debian) einen webserver und einen ts3server laufen. Der webserver war nur über LAN erreichbar. Realisiert habe ich dies mit einer firewall mittels iptables. Die POLICY habe ich auf DROP gesetzt und anschließend nur die ports für eth0 geöffnet, die ich anbieten wollte. Eine Art minimalpolitik, wenn man so will. Jetzt habe ich zusätzlich ein bridged VPN (br0 hat eine static IP und bridged eth0 -> physische Netzwerkkarte und tap0 -> virt. openVPN adapter). Da ich mich schwer tue, die Theorie des bridging gänzlich zu verstehen, wollte ich euch fragen, welche interfaces ich wofür berücksichtigen muss.
Meine Mutmaßungen:
Habe ich das im Grundprinzip richtig verstanden, oder liege ich falsch?
Meine Mutmaßungen:
- aller traffic läuft letztendlich über eth0, wenn ich für br0 und tap0 alles auf ACCEPT stelle und nur eth0 zumache, kommt nichts mehr durch?
- der traffic der VPN-clienten geht über den VPN Port durch eth0 und wird auf tap0 weiter verarbeitet, somit können VPN-Clienten den Webserver benutzen, auch wenn port 80 auf eth0 geschlossen ist, solange der VPN port offen ist und port 80 auf tap0 offen ist
- umgekehrt können VPN-Clienten den Webserver nicht errechen, wenn port 80 auf tap0 geschlossen ist, auch wenn er auf eth0 offen ist
- br0 ist das Verbindungs-interface zwischen eth0 und tap0. traffic der auf eth0 eintrifft und nicht geblockt wird trifft anschließend genauso auf br0 ein
- würde ein VPN-Client auf den webserver zugreifen, so würde der traffic über den VPN-Port auf eth0 eintreffen, anschließend über den VPN-Port auf br0 eintreffen, danach wieder auf dem VPN-Port auf tap0 eintreffen und von dort über port 80 an den webserver weitergeleitet werden
Habe ich das im Grundprinzip richtig verstanden, oder liege ich falsch?