News Fokus auf Nachhaltigkeit: Schenker Element 16 macht Aufrüsten und Reparieren leicht

CDLABSRadonP... schrieb:
Bei Apple ging es früher los und das jahrelang sogar mit gleichzeitig schnarchlahmen RAM.
Stimmt, Apple hat damit begonnen Geräte so zu Verkleben um ein Aufrüsten als auch eine Reparation fast unmöglich zu machen, noch ein Grund mehr solche Hardware nicht zu kaufen. Die anderen Hersteller haben dann mit so einer Unsitte nachgezogen.

Ich erinnere mich gerade an mein erstes Notebook da war weder CPU noch der RAM Verlötet an DDR war damals noch nicht zu denken. Ich hätte damals also CPU und RAM jederzeit Tauschen können.
 
chillipepper schrieb:
Auf Schenker bin ich aufmerksam geworden, weil man hier Wert auf geringe DPC-Latenzen zu legen scheint.
Das ist gerade für Recording wichtig, um auch bei kleinen ASIO-Buffersizes ohne Audio-Loss arbeiten zu können. Aber auch fürs Gaming ist es nicht uninteressant.

Das ist richtig. Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel:
chillipepper schrieb:
Ich würde mir ungern einen teuren Laptop zulegen, der nicht auch direkt über einen eingebauten nVidia Grafikchip und genügend Video RAM verfügt. Sonst liefert mir das Gerät in solchen Anwendungsszenarien nicht genügend Performance.

Verständlich.

Jedoch: Ultrabooks, die auf eine dGPU verzichten, haben eine Reihe wesentlicher, systemischer Vorteile:
  • Sie tragen weniger Gewicht mit sich herum, sowohl dank fehlender dGPU als auch entsprechend schlankerem Kühlsystem.
  • Sie brauchen weniger potente Netzteile, die somit ebenfalls kleiner und leichter sind.
  • Sie bieten stabile und nutzbare 3D-Performance im Akkubetrieb und ermöglichen dies auch über längere, tatsächlich praxistaugliche Zeiträume.
  • Es gibt keine Leistungseinbußen bei der Nutzung von 100-Watt-USB-C-Netzteilen. Dadurch lassen sich auch die Laufzeiten mittels Nutzung Laptop-tauglicher Power Banks in High-Performance-Szenarien noch weiter verlängern.
  • Es gibt kein Risiko, Akkulaufzeit im Office- oder Web-Betrieb zu verlieren, nur weil eine beliebige Software oder ein Treiberfehler die dGPU permanent wachhält (siehe FAQ-Artikel).
Das Ziel sollte daher sein, dass sich die Software-Unterstützung für die in modernen CPUs verbauten NPUs und iGPUs verbessert.

NPUiGPU
IntelIntel AI BoostIntel Arc
AMDAMD Ryzen AIAMD Radeon

In deinem Beispiel mit Steinberg wäre z. B. die Frage, ob außer CUDA auch andere Schnittstellen zur Hardware-Beschleundigung dieser Inferencing-Aufgaben unterstützt werden. Intel bietet OpenVINO, AMD bietet ROCm.

Falls es für den Audio-Betrieb jedoch wirklich ein Laptop mit NVIDIA-Grafik sein muss, würden wir eines der Systeme empfehlen, welches in dieser Liste mit "Somewhat positively reviewed" aufgeführt wird.

Stahlseele schrieb:
Ist also immer 8GB oder 16GB fest verlötet?

Die konkrete Menge des ins Board integrierten Arbeitsspeichers (Channel 1) hängt von der SKU an und kann sich im Laufe der Lebenszeit des Produktes ändern. Derzeit sind sowohl 8 als auch 16 GB geplant, wobei die 16 GB-Variante derzeit wegen steigender RAM-Preise neu zur Debatte steht. Eine Variante mit 32 GB ist nicht geplant, da der Platz für DRAM ICs begrenzt ist und man für höhere Kapazitäten DRAM ICs mit höherer Speicherdichte pro Modul bräuchte.

Die primäre Aufrüstoption ist somit der SO-DIMM-Slot (Channel 2). Die maximal unterstützte RAM-Konfiguration werden wir zum Verkaufsstart bekanntgeben. Falls wir Varianten mit verschiedenen BGA-Größen anbieten sollten, werden wir die BGA-Kapazität im Konfigurator und im Datenblatt einzeln aufführen, damit es da nicht zu Missverständnissen kommt.

VG,
Tom
 
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Eine Ergänzung noch:
the_IT_Guy schrieb:
Mir reicht ja schon, wenn endlich der Akku wieder Wechselbar wäre und nicht verklebt, wie bei 90% aller aktuellen Notebooks.
Wir haben dazu jetzt einen neuen FAQ-Artikel:
Teaser: die Akkus in unseren Laptops sind grundsätzlich intern verschraubt und lassen sich somit leicht tauschen. Das gilt historisch für alle XMG-Laptops und die meisten SCHENKER-Laptops (Ausnahmen siehe Artikel).

VG,
Tom
 
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@XMG Support
Sehr gut!
Aber ich möchte es konkretisieren. Meine Anwendungsfälle sind 80% am Strom 20% Mobil
Ich würde gerne den Akku heraus nehmen wollen um ihn zu schonen und nicht dauerhaft 100% laden.
Früher(tm) Ging das.
 
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Ich bin grundsätzlich dafür den Punkt Nachhaltigkeit bei Hardware auf die Agenda zu setzen. Leichtere Reparierbarkeit ist dabei in jedem Fall erstrebenswert, siehe z.B. auch die Fairphone-Modelle.

Womit ich eher ein Problem habe ist die Aufrüstbarkeit. Zum Einen sind das meist proprietäre Module, die entweder schwer oder gar nicht zu bekommen sind. je handlicher ein Gerät ist, desto schwieriger ist es Standards zu setzen.
Zum Anderen wird damit oft ein angeblicher Bedarf geweckt, der zu eigentlich unnötigen Aufrüstungen führt und die Schublade mit nicht genutzten, alten Modulen füllt. Der Gebrauchtmarkt für ältere Hauptplatinen eines solchen Laptops wird eher klein sein.
Tausche ich aber das gesamte Gerät aus, wenn der Leistungsbedarf steigt, steht einer weiteren Verwendung des vollständigen älteren Gerätes nichts im Weg. Das ist im Zweifel nachhaltiger.
 
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