chillipepper schrieb:
Auf Schenker bin ich aufmerksam geworden, weil man hier Wert auf geringe DPC-Latenzen zu legen scheint.
Das ist gerade für Recording wichtig, um auch bei kleinen ASIO-Buffersizes ohne Audio-Loss arbeiten zu können. Aber auch fürs Gaming ist es nicht uninteressant.
Das ist richtig. Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel:
chillipepper schrieb:
Ich würde mir ungern einen teuren Laptop zulegen, der nicht auch direkt über einen eingebauten nVidia Grafikchip und genügend Video RAM verfügt. Sonst liefert mir das Gerät in solchen Anwendungsszenarien nicht genügend Performance.
Verständlich.
Jedoch: Ultrabooks, die auf eine dGPU verzichten, haben eine Reihe wesentlicher, systemischer Vorteile:
- Sie tragen weniger Gewicht mit sich herum, sowohl dank fehlender dGPU als auch entsprechend schlankerem Kühlsystem.
- Sie brauchen weniger potente Netzteile, die somit ebenfalls kleiner und leichter sind.
- Sie bieten stabile und nutzbare 3D-Performance im Akkubetrieb und ermöglichen dies auch über längere, tatsächlich praxistaugliche Zeiträume.
- Es gibt keine Leistungseinbußen bei der Nutzung von 100-Watt-USB-C-Netzteilen. Dadurch lassen sich auch die Laufzeiten mittels Nutzung Laptop-tauglicher Power Banks in High-Performance-Szenarien noch weiter verlängern.
- Es gibt kein Risiko, Akkulaufzeit im Office- oder Web-Betrieb zu verlieren, nur weil eine beliebige Software oder ein Treiberfehler die dGPU permanent wachhält (siehe FAQ-Artikel).
Das Ziel sollte daher sein, dass sich die Software-Unterstützung für die in modernen CPUs verbauten NPUs und iGPUs verbessert.
| NPU | iGPU |
| Intel | Intel AI Boost | Intel Arc |
| AMD | AMD Ryzen AI | AMD Radeon |
In deinem Beispiel mit Steinberg wäre z. B. die Frage, ob außer CUDA auch andere Schnittstellen zur Hardware-Beschleundigung dieser Inferencing-Aufgaben unterstützt werden. Intel bietet OpenVINO, AMD bietet ROCm.
Falls es für den Audio-Betrieb jedoch wirklich ein Laptop mit NVIDIA-Grafik sein muss, würden wir eines der Systeme empfehlen, welches in
dieser Liste mit "Somewhat positively reviewed" aufgeführt wird.
Stahlseele schrieb:
Ist also immer 8GB oder 16GB fest verlötet?
Die konkrete Menge des ins Board integrierten Arbeitsspeichers (Channel 1) hängt von der SKU an und kann sich im Laufe der Lebenszeit des Produktes ändern. Derzeit sind sowohl 8 als auch 16 GB geplant, wobei die 16 GB-Variante derzeit wegen steigender RAM-Preise neu zur Debatte steht. Eine Variante mit 32 GB ist
nicht geplant, da der Platz für DRAM ICs begrenzt ist und man für höhere Kapazitäten DRAM ICs mit höherer Speicherdichte pro Modul bräuchte.
Die primäre Aufrüstoption ist somit der SO-DIMM-Slot (Channel 2). Die maximal unterstützte RAM-Konfiguration werden wir zum Verkaufsstart bekanntgeben. Falls wir Varianten mit verschiedenen BGA-Größen anbieten sollten, werden wir die BGA-Kapazität im Konfigurator und im Datenblatt einzeln aufführen, damit es da nicht zu Missverständnissen kommt.
VG,
Tom