Fractal R6 Alternative

Hennri

Cadet 2nd Year
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Mai 2019
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22
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Nachfolger für mein mittlerweile doch etwas überholtes
Cooler Master Stacker 810

Anforderungen:
Preis um 130€
Gerne ohne vorinstallierte Lüfter
Gerne ohne Fenster (PC steht unterm Schreibtisch)
Gerne ohne 5.25" Schacht.
Gerne mit USB 3.1
2-3 SSDs
1-2 HDDs für Photos und Daten
Kompatibel mit

Noctua NH-D15
Noctua NF-A14 PWM

Geplantes System:
Ryzen 7 3700X (Falls preislich nicht zu teuer) ansonsten "nur" Ryzen 7 2700X
Radeon Vega 56
1TB SSD
4TB HDD

Nach dem ich mehrere Reviews gelesen habe sind folgende Gehäuse in der engeren Auswahl:
be quiet! Dark Base 700
Leider mit Fenster

Fractal Design Define R6 USB-C

Frage: Gibt es noch eine Alternative von Lian Li oder einem anderen Anbieter hochwertiger Gehäuse?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es mit dem Silent Base 601/801? Die gäbe es auch beide ohne Fenster, dafür mit BeQuiet-Geräuschdämmung.

Warum findest du Sichtfenster denn so schlimm? Nur, weil der PC unter dem Tisch steht, muss man doch bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich den PC dann doch mal ansieht, nicht um jeden Preis auf das Fenster verzichten, oder?
 
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Das Fractal Define S würde noch passen. Das ist zwar dem R6 sehr ähnlich, hat aber keine Netzteilabdeckung und man kann einen Lüfter von unten direkt auf die Grafikkarte lüften lassen, was ich sehr praktisch finde.
 
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Ic3cube3 schrieb:
Warum findest du Sichtfenster denn so schlimm? Nur, weil der PC unter dem Tisch steht, muss man doch bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich den PC dann doch mal ansieht, nicht um jeden Preis auf das Fenster verzichten, oder?
Wüsste nicht weshalb ich mir den PC ansehen sollten solange alles läuft und wenn was nicht läuft kommt er eh offen auf den Tisch.

Aktuell tendiere ich stark zum Fractal R6. Ich habe mich noch ein bisschen über Gehäuselüfter informiert und bin jetzt am grübeln ob
NF-A14 PWM
oder
NF-A12x25 PWM
besser geeignet / leiser sind?
 
Ein PC kann, wenn man bereit ist, die nötige Zeit und die nötigen Geldmittel dafür zu investieren, auch einen eigenen optischen Wert haben. Nicht jeder möchte einen hässlichen PC haben, bei dem er froh ist, wenn das Seitenpanel so wenig von der optischen Schande im Inneren zur Schau stellt, wie nur irgendwie möglich ist.

Ich denke, dass das auch gut mit Autos vergleichbar ist. Klar, man kann mit einem VW Up auch auf die Arbeit fahren, mit einem Porsche macht es aber einfach mehr Spaß. Dazu trägt die Optik des Porsche eben mehr als nur unwesentlich bei.

Ebenfalls ein gutes Beispiel sind Kultprodukte wie SMEG-Kühlschränke, Küchenmaschinen von Kitchen Aid oder Toaster von Dualit. Natürlich kühlen solche Produkt nicht kälter, rühren nicht besser und toasten nicht knusprige. Trotzdem gibt es Menschen, die ein ästhetisches Bewusstsein haben, dass bei Alltagsgegenständen nicht aufhört.

Oder besser ausgedrückt: Warum sollte ich mir einen hässlichen PC mit noch hässlicheren Innereien auf (oder unter) den Tisch stellen, wenn ich auch einen schönen PC an die selbe Stelle packen könnte?

Für viele Enthusiasten ist der PC nicht nur ein Gerät, dass aus Einsen und Nullen bunte Bildchen auf den Monitor bringt, sondern ein Hobby, dass sich nicht in der reinen Funktionalität erschöpft. Mir läuft es zum Beispiel eiskalt den Rücken runter, wenn Leute Netzteile mit bunten Kabeln verwenden, diese dann auch noch schlampig verlegen und beim Einbau der restlichen Komponenten nicht den geringsten Wert auf Symmetrie und Ordnung legen.

Klar, mit einem geschlossenen Panel kann man das gut verstecken. Dieses Argument zieht aber auch beim alten beige-braunen DDR-Toaster, der ein karges Dasein im Küchenschrank fristet, weil er zu hässlich für die Außenwelt ist.

Deshalb sage ich mir: Mein PC ist mir wichtig, ich arbeite gerne und viel damit. Warum sollte ich mir also keine Mühe machen, die Optik meines PC auch im Inneren so zu gestalten, dass ich den PC als Ganzes (inkl. den inneren Bauteilen) offen zur Schau stellen kann, ohne mich dafür zu schämen (oder meine Monk-Neurosen auszulösen)?

Einen PC, der so aussieht, würde ich auch verstecken wollen:
784287


Mit ein bisschen Inspiration und Zeit kann das ganze aber auch so aussehen:
784288


Einen von beiden würde ich mir gerne anschauen, bei dem anderen bin ich dankbar für jeden Millimeter Stahl zwischen dem PC und meiner Netzhaut. Aber wie gesagt: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Ic3cube3 schrieb:
Warum sollte ich mir also keine Mühe machen, die Optik meines PC auch im Inneren so zu gestalten, dass ich den PC als Ganzes (inkl. den inneren Bauteilen) offen zur Schau stellen kann, ohne mich dafür zu schämen (oder meine Monk-Neurosen auszulösen)?

Weil es den PC um keinen Prozent schneller macht. Ihm ist die Optik offenbar einfach nicht wichtig.
 
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Ic3cube3 schrieb:
Ein PC kann, wenn man bereit ist, die nötige Zeit und die nötigen Geldmittel dafür zu investieren, auch einen eigenen optischen Wert haben.
In der Zeit welche ich benötigen würde um irgendwelche RGB Leisten in den PC zu kleben spiele ich lieber mit meinem Sohn.

Ic3cube3 schrieb:
Nicht jeder möchte einen hässlichen PC haben, bei dem er froh ist, wenn das Seitenpanel so wenig von der optischen Schande im Inneren zur Schau stellt, wie nur irgendwie möglich ist.
Nur weil ich ein Seitenpanel bedeutet das noch lange nicht das ich sämtliche Kabel ordentlich verlege. Ich möchte einen leisen PC -> aufgeräumter Innenraum für besseren Airflow.

Mit 20 habe ich mir ein Mainzelmännchen als Fenster bin meinen Chieftec Gehäuse gedremelt und blaue und grüne Kaltlichtkathoden verbaut. Lüfter mit durchsichtigen Fügeln wurde mit selbst in Lüfterrahmen geklebten LEDs zum Leuchten gebracht.

Jetzt 20 Jahr später ist mir das bei einem PC welcher unter einem Schreibtisch steht einfach nicht mehr wichtig.
 
evtl bin ich auch zu dämlich, aber ich finde die Lüftersteuerung im R6 ziemlich mies.

man kann sie pwm regeln, aber die hängen dann alle an der CPU-Steuerung.

ich hab bei mir ne einfache alte Scythe Kaze Master in den 5,25 Schacht des R6 gebaut und kann damit die Gehäuselüfter komplett abschalten wenn ich z.b. serien gucke.
Beim Zocken stelle ich die dann wieder an. so ist das Gehäuse auch silent. mit der stock Lüfertsteuerung definitiv nicht.
 
Ist ja auch keine Lüftersteuerung ansich, sondern nur eine Platine die ein PWM-Signal an mehrere Lüfter schicken kann. War das erste was ich aus meinem Meshify S2 rausgeschraubt habe :evillol:
Da hier keine WaKü zum Einsatz kommt, halten sich die Lüfter allerdings sowieso in Grenzen und können ja alle direkt übers Mainboard gesteuert werden.
 
die Kaze Master fügt sich aber auch schön in die Front ein, man muss nur die drehKnöpfe entfernen da sie zu lang sind und der deckel dann nicht mehr richtig schließt. darunter sind dann gerändelte metallnubsies an denen man dann dreht um die lüfter zu regeln.
 
Verschwendet doch nicht die Zeit des TE mit Sichtfensterdiskussionen. Er will keins und gut.

Was ist mit dem Define C Meshify?
Plus: Frontal ungehinderter Airflow, kein Schacht verbaut, einfaches Design für 75€
Contra: nur Usb 3.0 frontAnschluss glaube ich.

Nach Gehäusen mit und ohne Bitumen an den Seiten ("Dämmung"), bin ich wieder für ohne Gummi am Rand. 😊
 
sicher das die Lüfter an der CPU Lüftersteuerung hängen? Man kann den Stecker doch in einen anderen 4 pin PWM Fan Stecker packen und das dann übers Bios regeln? Zumindest auf meinem Board habe ich neben dem CPU Fan noch 2 weitere 4 Pin PWM Fan Anschlüsse welche ich entweder im Bios oder halt per Software regeln kann. Ich habe zwar nur das R5 aber bei der robusten Kiste dürfte ich in den nächsten 20 Jahren auch kein anderes mehr benötigen :-D
 
Das Fractal Design Meshify S2 hat wohl USB 3.1, scheint aber für den Einbau einer Wasserkühlung optimiert zu sein. Der Airflow ist sicherlich besser als beim R6 wodurch die Lüfter langsamer drehen könnten. Da ich aber definitiv einer HDD verbauen werden könnte das R6 mit der geschlossenen Front etwas leiser sein.

Gehäuse Lüfter würde ich gerne über das Mainboard steuern.
 
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