Frage: Immobilien Kredit (Zins)

Holt schrieb:
Ob eine BSV wirklich ein gutes Langfristinvestiment ist? Da solltest Du Dir nochmal Alternativen wie eine Aktienanlage, z.B. in Form eine ETFs, Gedanken machen.
Intensiv damit beschäftigt eher weniger, in bAV / Zusatzvorsorge (ETF's) zahle ich. (reicht das nicht?, man will ja auch was vom/zum Leben haben :D)
An (weitere) ETF's Denk ich dran wenn die Immobilie abbezahlt ist.
nicht falsch verstehen, die BSV soll nur für die Immobilie sein.
Danach kann man sich darüber dann gedanken machen (oder lieber jetzt?).

Holt schrieb:
Solltest Du Dich aber dennoch dafür entscheiden, achte auch darauf ob die eine Restschuldversicherung aufgeschwatzt werden soll:
danke für den Hinweis, das hör ich grad zum ersten mal.
Mir wurde nur die Risiko-LV mit angeboten, die ich "brauche"

ThomasK_7 schrieb:
Das auf die Peaks Einkommensteuer zu bezahlen ist, hast Du aber hoffentlich nicht vergessen?
habe Netto angegeben.
Das pervers was der Staat in den Monaten von mir bekommt.....:utpulsegun::utbiorifle::utrocket::utminigun::utripper::utenforcer:
Meine bank wollte es auch nicht verstehen wie die spreizung von bis zu faktor 2,5 zustande kommt.
Bank: machen sie Überstunden? oO .... schön wäre es dann würde ich nur zum schlafen heim fahren.

ThomasK_7 schrieb:
Du kannst Deine finanziellen Überschüsse nur wo anders parken, was aktuell in Festverzinslichen keinen Sinn macht. Schulden künstlich hoch zu halten, macht in den wenigsten Fällen Sinn.
nur wo? und wie gesagt Monatlich geht nicht.
Ich werd das Thema, warum Schulden künstlich hoch halten mal ansprechen, schauen was kommt.

Ich bedank mich schonmal bei euch, da ist noch Redebedarf für die Finanzierung (ich/Bank).
 
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ThomasK_7 schrieb:
Schulden künstlich hoch zu halten, macht in den wenigsten Fällen Sinn.
Im Prinzip ja, aber wie gesagt scheint ein Bekannter vom mir da eine interessante Ausnahme gefunden zu haben.
parats schrieb:
Zum Interesse: Welche Bank?
Das kann ich Dir leider nicht sagen, ich denke aber CoBa und Deutsche.
parats schrieb:
Der Trick hört sich gut an.
Ja das fand ich auch. Er fragte mich auch, ob er etwas übersehen hätte, aber außer eben dem Ausfallrisiko, also vor allem dem Insolvenzrisiko des Gläubigers, fiel mir auch nichts ein und laut seiner Aussage war auch die Mitarbeiterin der Bank echt überrascht, denn die meisten wollen wie ThomasK_7 es sieht, nur die minimale Verschuldung. Er war übrigens einer der ganz wenigen, die mich vor etwas über 10 Jahren nicht für verrückt erklärt haben, weil ich damals wie wild Aktien gekauft habe, er hatte damals aber nicht den Mut dazu und erkennt heute neidlos an, dass ich es damals richtig gemacht habe. Er war aber immer mehr ein Fan von Anleihen und nachdem es dann immer weniger Zinsen gab, hat er sich eben eine Immobilie gekauft.
Sasi Black schrieb:
Mir wurde nur die Risiko-LV mit angeboten, die ich "brauche"
Für wen? Hast Du Frau oder Kinder die es abzusichern gilt? Wenn nicht, ist das reine Abzocke, die Bank hat doch die Immobilie als Sicherheit. Vergiss den ganzen Quatsch mit den Produkten von Banken und Versicherungen, man sollte bei einer Bank nur zwei, drei Produkte haben, ein Wertpapierdepot,ein Girokonto und ggf. eine Kreditkarte, wenn man öfter auf Reisen ist. Den ganzen Rest der tollen Finanzprodukte den die anbieten, lässt man besser links liegen, denn davon profitieren nur die Anbieter, nicht aber die Kunden. Bei Versicherungen gilt, dass man nur die Risiken absichert die man selbst nicht tragen kann, also sobald Du etwas auf der hohen Kante hast, vergiss die ganzen Versicherungen, von Arbeitsunfähigkeit (da muss man schon mehr auf der hohen Kante haben) über Brillen- bis Zahnzusatzversicherungen. Das Motto muss sein, sein Vermögen selbst aufzubauen und es nicht anderen zu überlassen am eigenen Geld kräftig zu verdienen.

Zum Glück hat mich jemand rechtzeitig aufgeklärt, auch wenn ich damals weit älter war als Du heute, so haben ich dann doch Ende 2008 bis Mitte 2009 alles in Aktien gesteckt und fast all den Mist aufgelöst den ich vorher hatte, jetzt fehlt nur noch in letzter Konsequenz auch noch auf die Gebäudeversicherung zu verzichten, denn die paar Hunderttausend Versicherungssummer sind inzwischen Kleingeld für mich und kein existenzielles Risiko mehr.
 
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LV, ok, da hast recht.
Dann schaue ich das ich sie komplett weg blocke.

alles ein nicht leichtes Thema, ich befürchte das ich mündlich zu schnell zugesagt habe.
dann werd ich es mal widerrufen. Und so schnell wie möglich bei einer anderen Bank mir was vorrechnen lassen.

hoffe nur das der Verkäufer sich nicht hingehalten fühlt...
 
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Soll er halt, es gibt genug Banken wo man einen Kredit bekommt, das sollte weniger das Problem sein. Das Wichtige ist, dass du eine Entscheidung triffst die für dich Sinn ergibt und hinter der du auch stehst. Lieber länger warten und sich alles nochmal durchrechnen/vergleichen also einfach schnell einem Angebot zusagen.
 
Nun ja, 100% Finanzierungen mit 15 Jahren Endfälligkeitsdarlehen sind jetzt doch nicht so häufig anzutreffen.
 
Sasi Black schrieb:
ich befürchte das ich mündlich zu schnell zugesagt habe.
dann werd ich es mal widerrufen. Und so schnell wie möglich bei einer anderen Bank mir was vorrechnen lassen.
Wem hast Du zugesagt, der Bank? Ich würde erstmal die Angebote der anderen Banken einholen und dann absagen.
Sasi Black schrieb:
hoffe nur das der Verkäufer sich nicht hingehalten fühlt...
Welchen Verkäufer? Den in der Bank? Der kann warten, wenn Du den Verkäufer der Immobilie meinst, dann wäre es etwas anderes, da musst Du aufpassen das Du nicht am Ende mit Finanzierung aber ohne die Immobilie dastehst.
 
ich hab gestern mal alles bei Check 24 rein gehackt.
da sieht alles rosig aus (warum ich das vermeiden wollte, lockangebote)

Gehe ich dann wiederrum auf die Homepage der Bank (die gute konditionen angibt) sieht es wieder anders aus mit dem rechner.
bei einem Annuitätendarlehen 2.5% komme ich auch auf fast das selbe ergebnis ~2050 abbezahlt (ohne Sondertilgung) kleinere rate (um paar €), das nimmt sich nicht viel (überschaubar, was ich drauf zahle, zu anfang)

bei einer Tilgung, muss ich hinten raus (+10/15, Zinsbindung) mehr zahlen (wobei hier niemand sagen kann, was der Zins macht)...

Ich glaub das liegt auch an meinem Eigenkapital was eingebracht wird (was nur Nebenkosten abdeckt), und der 116% Finanzierung.
Bei Annulität bekomme ich Ergebnisse bis 2% Zinsen, die Sparkasse vom Nachbarort will für 10 Jahre glaub was mit 1,8%.
Am Ende tut sich nicht viel, entweder am Anfang wenig Zinsen und hinten gesicherte Zinsen, dafür keine Tilgung am Anfang. (gesamt kosten bißchen höher)
Anders Anfang mehr Zinsen, mit Tilgung, hinten offen (oder zusätzlich BSV um einen Zins zu binden , was meinen Rahmen, Budget sprengt).

Mal schauen ob ich Angebote(vergleichbare) heute bekomme von Check 24 nach Boni check etc.

@Holt
Bank ist mir auch Wurst, wenn ich die sitzen lasse.

Das der Verkäufer/Makler der Immobilie abspringt, Notar wartet eig. Nur auf die Unterlagen der Bank sowie meiner Wenigkeit.
Den so wie ich es mitbekomme, wird die Maklerin min. 1Investor haben, der interessiert ist.
 
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@Sasi Black

Solange du nicht innerhalb von 10/15 Jahren eine Volltilgung hast - gehe definitiv auf eine längere Zinsbindung. Anstreben würde ich an deiner Stelle 20 Jahre. Du hast nach 10 Jahren vom Gesetz her eh ein Recht auf Sonderkündigung. (§489 BGB)

Nur 10 Jahre die Zinsen zu fixieren halte ich bei dem aktuell extrem niedrigen Zinsniveau für extrem fahrlässig. Wenn die EZB sich wieder ein kriegt und von den negativen Zinsen wieder absieht und nur auf eine "schwarze Null" geht hast du schon mindestens +0,6% Zins mehr in deiner Anschluss-Finanzierung zu tragen.
 
_killy_ schrieb:
Wenn die EZB sich wieder ein kriegt
Bei der Verschuldung der Staates, Unternehmen und Privaten, würde ich so bald keine deutlich höheren Zinsen mehr erwarten. Aber da muss jeder seine eigenen Überlegungen anstellen was wie wahrscheinlich ist und sich entsprechend positionieren. Aber wenn ein deutscher Finanzminister in Zeiten der Hochkonjunktur für eine schwarze Null, also selbst in besten Zeiten nicht einmal einen nennenswerten Abbau der Schulden, auch noch kritisiert wird, sehe ich nicht das sich an der Verschuldungsituation viel ändern wird. Hätten nun die Staaten der Eurozone diese niedrige Zinsniveau zum Schuldenabbau genutzt, so hätte ich schon Verständnis für Befürchtungen die Zinsen könnten dauerhaft wieder ansteigen, aber derzeit sehe ich das nicht. Im Gegenteil, der Ruf nach der Bargeldabschaffung wird die Negativzinsen noch leichter durchsetzbar machen und die jungen Leute machen ja schon fleißig mit und bezahlen selbst Kleinbeträge im Supermarkt bargeldlos, spätestens wenn man dann die angebliche Klimarettung damit verbindet, wird auch der Rest zu dem Mist gezwungen.
 
Nutzerkennwort schrieb:
Was @Idon meint ist, der Vertrag hat eine feste Laufzeit, z.B. 10 Jahre oder 15 Jahre. Hast du den Kredit mit Hilfe einer geigneten Sonderzahlungsvereinbahrung nicht in 10 oder 15 Jahren getilgt, so musst du - wie bereits beschrieben - eine Anschlussfinanzierung für die Restschuld abschließen oder in "bar" begleichen.

Ich würde immer einen festen Zinssatz vereinbaren, da bist du auf der sicheren Seite!
Das stimmt nicht ganz. Man steht am Tag X nicht da und die Bank kann einem die Restschuld von 100.000 in bar einfordern. Es gibt immer die Möglichkeit das Darlehen zum tagesaktuellen, flexiblen Zinssatz weiter zu finanzieren. Man sollte sich da auch nicht von der Bank unter Druck setzen lassen, wenn die anrufen und sagen "ihre Zinsbindung läuft in 3 Monaten ab, vereinbaren Sie schnell eine Anschlussfinanzierung". Es "passiert" erstmal nichts
 
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