Frage zu Ramteiler AMD cpu's (sockel am2/939)

j.locke

Lieutenant
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Hab bei einem freund etwas komisches beobachet:

befindet sich das sys im idle läuft der ram mit 200 mhz (also ddr400), unter last taktet sich die cpu hoch und der ram läuft dann neu mit 266 mhz (also ddr533).

Ist das normal? Sollte der ram nicht konstant auf ddr533 laufen, unabhängig von cpu takt? Sein sys ist non oc +3800 x2 cpu.
Mich interessiert die frage, weil ich auch schon versucht hab mein sys zu ocen, und als ich einen tieferen ram teiler einstellte, um eben den ram nicht mit zu übertakten hab ich was ähnliches beobachetet bei mir..also ram frequenz schwankte plötzlich!:freak:
 
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Niemand eine ahnung?:)
 
Ich kann dir nur soviel dazu sagen, dass ich das noch nie gesehen habe ;)
Welche Speicher hat er eingebaut? DDR400 ist meines erachtens das höchst einstellbare im BIOS. DDR1-533er RAMs gibt es zwar, diese gab es damals aber auch äußerst selten und waren teuer.
Würde gerne mal wissen, welches Board er benutzt - habe bisher noch keine Boards gesehen die DDR-533er RAM "direkt" nutzen. Bei Overclocking sind die Speicher natürlich ein Vorteil ...
 
Ah sorry, da hab ich mich falsch ausgedrückt..er benutzt ein AM2 sockel board, ddr2 ist ja dort standard! Es ist ein dell pc, soviel ich weiss haben die 'eigene' mb, oder?
 
Also der Dell PC hat DDR2-533er RAM und im Idle gehn die runter auf DDR2-400?
Also generell, das wechseln zwischen den Ramfrequenzen konnte ich noch nicht beobachten. Bei den DELL eigenen Mainboards kann das vll. möglich sein - vll. mal im BIOS nach so ner Funktion schauen?

Du hast ein K8N, ich ebenfalls aber ne andre Revision ... also bei MSI gibts so ne Funktion nicht. Das Cool'n Quiet dürfte (wenn du es an hast) ebenfalls die RAM nicht umschalten - ich bin überfragt :(
 
Naja bleibt erst mal die Frage ob Dinge wie Cool'n'Quiet aktiviert sind...

Beim Athlon 64 auf Sockel 939 sollte es dennoch zu keinen Schwankungen kommen. Wie es beim AM2 ist, weiß ich nicht. Ein Grund für die Schwankungen könnte sein, dass der Athlon 64 den Speicher ja nur alle X-Takte (x entspricht dem Speicherteiler) anspricht. Taktet die CPU nun runter durch Cool'n'Quiet sinken die Anfragen pro Sekunde, weil der Speicherteiler gleich bleibt... ob sich deshalb auch der Takt ändert - ka... vielleicht ist es ja auch nur ein Auslesefehler eines Programms (welchen den RAM-Takt anhand CPU-Takt und Speicherteiler ermitteln versucht).
 
Also ich hab mal bei mir schnell das sys oc, um euch zu zeigen was ich meine! Im screenshot 'idle' sieht man, dass der ram takt bei 183 mhz liegt (also ddr366), wenn die cpu durch c'n'q auf 5*219 = 1095mhz heruntertaktet.
Beim screenshot 'last' liegt der ram takt bei 201.3 mhz (also ddr400), cpu läuft auf 219*11=2409mhz.

Im bios hab ich den ram-teiler auf 2/1.83 gestellt, damit komme ich trotz oc auf einen ram-takt von 200 (also ddr400). Darauf bezieht sich nun eben meine frage, sollte das nicht konstant auf ddr400 laufen mit diesem ram-teiler?!
 

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Du hast Cool'n Quiet an ... auch wenn ich das bisher nicht wusste, scheint das die RAM ebenfalls mit dem Prozessortakt herunterzustellen. Um das ganze jetzt einfach zu beweisen, stellst du das mal im BIOS aus, bootest neu und testest idle&last. Dann weißte ja obs das ist oder doch noch etwas anderes

edit:
-> Normalerweise bleibt die Einstellung die du im BIOS tätigst konstant .. ja
 
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Drachton schrieb:
Du hast Cool'n Quiet an ... auch wenn ich das bisher nicht wusste, scheint das die RAM ebenfalls mit dem Prozessortakt herunterzustellen. Um das ganze jetzt einfach zu beweisen, stellst du das mal im BIOS aus, bootest neu und testest idle&last. Dann weißte ja obs das ist oder doch noch etwas anderes

Ja es ist def. so, denn ohne c'n'q bleibt auch der ram-takt konstant auf ddr400! Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass bei einem cpu speed von 219*5=1095mhz ein ram-teiler von 5.475 notwendig wäre, um den ram bei 200mzh zu betreiben..so wie's aussieht gibts also nur ganze teiler, dass heisst es wird einer von 6 benutzt (5 geht nicht, da der ram sonst zu schnell laufen würde)!

Ist das bei intel auch so? Ich mein be drr2 gibts ja praktisch nur 'ungerade' geschwindigkeiten die gebrochene teiler benötigen würden, um diesen auf einer konstanten geschwindigkeit laufen zu lassen!:(
Oder ist das ein auslesefehler? Everest zeigt aber das selbe..
 
j.locke schrieb:
Ja es ist def. so, denn ohne c'n'q bleibt auch der ram-takt konstant auf ddr400! Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass bei einem cpu speed von 219*5=1095mhz ein ram-teiler von 5.475 notwendig wäre, um den ram bei 200mzh zu betreiben..so wie's aussieht gibts also nur ganze teiler, dass heisst es wird einer von 6 benutzt (5 geht nicht, da der ram sonst zu schnell laufen würde)!

--> Genau so ist es. Du hast dir selbst die Lösung gegeben

Das dürfte für dich interessant sein
http://home.arcor.de/xxmartin/Calculator/

Hier das ganze für die C2Ds
http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=369499
 
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Es geht hier um den Athlon 64 und da interessiert es überhaupt nicht was bei Intel ist, denn bei Intel sitzt der Speichercontroller (noch) nicht in der CPU.

Ich hab bereits oben im Grunde die Erklärung für genau dieses Verhalten gegeben. Der Athlon 64 kann eben alle X Takte auf den Speicher zugreifen (wobei wie gesagt X = Speicherteiler). Wenn bei CnQ eben die CPU langsamer taktet ändert sich der Wert nicht, ob nun aber der Speicher real niedriger getaktet wurde oder eben ausschließlich die Abfrage-Rate des Prozessors reduziert wird, ist ja auch egal...
 
Frage mich ob es keine möglichkeit gibt die ram frequenz unabhängig vom cpu-takt zu fixieren..finde diese eigenschaft etwas komisch und 'störend'..deshalb interessiert es mich wie das bei intel läuft!
Danke für die hilfe drachton..diesen rechner kenne ich z.t. schon..
Also gemäss deinen ausführungen 1668mib würde das heissen, das dadurch keine performance einbusse entsteht, richtig?
 
Die Frage ist doch: Ändert sich der RAM-Takt wirklich, oder behauptet das dein Programm nur?
Wobei andererseits: Die Abfrage-Rate sinkt bei CnQ auf jeden Fall, da ich nicht davon ausgehe, dass die CPU bei niedrigerem Takt die Wartezyklen zum Speicherzugriff reduziert.

Von der reinen Logik her dürfte es allerdings keine nennenswerte Leistungseinbußen geben. Wenn Leistung benötigt wird, dann ist die CPU ja trotz CnQ auf vollem Takt - und damit auch der Speicherzugriff. Die Leistungsunterschiede sollten sich meiner Meinung nach in den Bereichen bewegen, die man als Messungenauigket bezeichnet...

Bei Intel ist ja noch die Northbridge (bzw der Memory Controller Hub) auf dem Mainboard für den Speichertakt zuständig. Dieser wird dann in einem einstellbaren Verhältnis zum FSB(*) getaktet. Da sich der FSB ja im Betrieb nicht ändert, bleibt damit der Speicherzugriff unabhängig vom CPU-Takt immer gleich schnell.
Dennoch ist die Lösung die AMD gewählt hat die grundsätzlich performantere.

Insgesamt finde ich den Ansatz von AMD sehr gut, der Speicher wird immer abhängig von der CPU getaktet und damit hat die CPU immer synchronen Zugriff auf den Arbeitsspeicher - schade nur, dass man Übertaktern (aber auch Fälschern!) das Leben schwer macht und es nicht erlaubt, den "Speicher-Teiler" selbst zu wählen, und dabei meine ich nicht einen aus 5 oder so (man kann ja über die Einstellung DDR400/DDR333/DDR266 etc durchaus Einfluss auf die Wahl des Speicherteilers nehmen, aber der Athlon 64 geht bei der Wahl eben vom Standardreferenztakt aus, beim Takten des RAMs allerdings vom real anliegenden Referenztakt).

(*) den es bei AMD ja nicht mehr gibt, am ehesten lässt sich der Referenztakt damit vergleichen, aber der FSB ist ein Bus und kein Takt, der Referenztakt ist eben nur ein Takt, wenn dann könnte man die "Wichtigkeit" des FSB-Takts mit dem Referenztakt vergleichen
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlerteufel)
1668mib schrieb:
Die Frage ist doch: Ändert sich der RAM-Takt wirklich, oder behauptet das dein Programm nur?
Ich denke schon, dass sich was ändert, cpu-z und cpuid (everest) zeigen nämlich das gleiche an!

1668mib schrieb:
Von der reinen Logik her dürfte es allerdings keine nennenswerte Leistungseinbußen geben. Wenn Leistung benötigt wird, dann ist die CPU ja trotz CnQ auf vollem Takt - und damit auch der Speicherzugriff. Die Leistungsunterschiede sollten sich meiner Meinung nach in den Bereichen bewegen, die man als Messungenauigket bezeichnet...
Ich glaube ebenfalls, dass sich das nicht auf die performance auswirkt! Aber irgendwie empfinde ich das ganze trotzdem als störend, vorallem dass bei meinem kollegen halt der ramspeed auch wenn alles auf standardeinstellungen gelassen wird durch c'n'q heruntergetaktet wird, obwohl der am2 sockel ja auf ddr2 ausgelegt ist! Ausserdem hab ich noch diesen thread gefunden: https://www.computerbase.de/forum/threads/kingstonvalueram-samsung.363618/
Scheint also normal zu sein, dass die amd cpu's für manche ram-speeds einfach keinen geeigneten teiler haben und dieser dadurch auf die 'nächst bessere' aber langsamere variante heruntergebrochen wird im c'n'q modus!
1668mib schrieb:
Bei Intel ist ja noch die Northbridge (bzw der Memory Controller Hub) auf dem Mainboard für den Speichertakt zuständig. Dieser wird dann in einem einstellbaren Verhältnis zum FSB(*) getaktet. Da sich der FSB ja im Betrieb nicht ändert, bleibt damit der Speicherzugriff unabhängig vom CPU-Takt immer gleich schnell.
Dennoch ist die Lösung die AMD gewählt hat die grundsätzlich performantere.
Denke ich auch, trotzdem schön das der ramspeed dort gleich vom fsb abgeleitet wird und somit stabil bleibt trotz EIST.
Insgesamt finde ich den Ansatz von AMD sehr gut, der Speicher wird immer abhängig von der CPU getaktet und damit hat die CPU immer synchronen Zugriff auf den Arbeitsspeicher - schade nur, dass man Übertaktern (aber auch Fälschern!) das Leben schwer macht und es nicht erlaubt, den "Speicher-Teiler" selbst zu wählen
Gut wäre es doch einen dynamischen und wenn nötig gebrochenen teiler zu haben, welcher den ram-speed konstant hält..

Ich finde es seltsam das man von dieser 'eigenschaft' nichts findet im internet..
 
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Ich frag mich dennoch was dich denn so daran stört, dass dein Speicher im idle langsamer angesprochen wird?

Dass der Athon 64 keine passenden Teiler für manche Frequenzen hat, ist doch logisch. Bei PC400-RAM bei Sockel 754/939 war's perfekt (im unübertakteten Zustand), da war Speicherteiler = CPU-Multiplikator.
Aber wenn der Referenztakt und der Speichertakt verschieden sind, ist es nicht mehr so leicht einen geeigneten Teiler zu finden. Ist auch nicht weiter schlimm, weil der Athlon 64 eben den Speicher immer synchron zum eigenen Takt hat, und das ist nun mal das Optimum.
Dies erreicht er eben über die ganzzahligen Teiler, weil es halt schwer ist nur alle 7,5 Takte als Beispiel den Speicher abzufragen...

Und wie gesagt: Was mit den Speicherzugriffen im idle passiert, ist doch eh schnuppe...

Zudem frage ich mich: Woher weißt du genau, wie CPU-Z und Everest auf den Speichertakt kommen? Ich hab schon andere Programme falsche Taktraten anzeigen gesehen weil sie es einfach nicht besser "wussten". Die Frage ist halt wirklich: Ändert der Athlon 64 dymanisch den Speichertakt? Keine Ahnung.
Was ich mit großer Sicherheit unterschreiben würde ist, dass sich bei Drosselung des CPU-Takts die Abfragerate zum Speicher ebenfalls reduziert, da wie gesagt sehr wahrscheinlich die selbe Zahl an Wartezyklen beibehalten wird, wie bei vollem Takt.
 
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