* CCFL: Ein herkömmliches LC-Display nutzt eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung. Nimmt man einen LCD-TV auseinander, so sehen die Röhren, die sich hinter dem Panel befinden, ähnlich wie die Röhren einer Sonnenbank aus. Dadurch, dass diese CCFL-Röhren hinter dem Panel montiert werden, ist es nicht möglicht, CCFL-LCDs von der Bautiefe her extrem gering zu halten. Es ist aber ebenfalls nicht möglich, die Hintergrundbeleuchtung individuell oder sequentiell zu steuern.
* Edge LED: Wie der Name schon sagt, befinden sich bei Edge LED-TVs die für die Hintergrundbeleuchtung zuständigen LEDs im Rahmen. Es ist nicht mehr notwendig, Platz benötigende Bauelemente hinter dem Panel anzuordnen. Dadurch ist die Bautiefe bei Edge LED-TVs ausgesprochen gering. Wer also auf ein enorm edles Design Wert legt, sollte genauer hinhören. Die extrem flachen Screens lassen sich wirkungsvoll an der Wand aufhängen. Mit einem Problem aber haben Edge LED-TVs zu kämpfen. Zwar verteilt ein ausgeklügeltes Leitersystem das licht hinter dem Panel, aber trotzdem ist die Bildschirmausleuchtung nicht so gleichmäßig wie bei einem CCFL-LCD.
* Direct oder Full-LED: Bei diesem System zur Hintergrundbeleuchtung befinden sich hinter dem Panel ganzflächig LEDs, die in Blöcken oder Bereichen - sogenannten Clustern - angeordnet sind. Prinzipiell ist es möglich, sehr viele einzelne LEDs zu verteilen, wie viele beim jeweiligen Gerät im Einsatz sind, hängt vom konstruktiven Aufwand, den der jeweilige Hersteller betreibt, ab. Ebenso ist es vom jeweiligen Anbieter abhängig, wie fein das Local Dimming steuerbar ist, das heißt, wie viele einzelne LEDs zu einem Cluster zusammen gefasst sind. Übrigens: Full-LED heißt nicht zwangsläufig, dass auch Local Dimming möglich ist. Da im Falle eienr Full-LED-Hintergrundbeleuchtung die Beleuchtungsmodule auch hinter dem Panel montiert werden, ist hier ebenso wie bei CCFL-Panels keine extremst flache Bauweise möglich.