Frage zum Mounten von Loop-Devices

Freezedevil

Lieutenant
Registriert
Mai 2011
Beiträge
651
Hi,
ich hab dieses Mal nicht wirklich ein Problem, sondern hoffe lediglich erleuchtet zu werden.
Das Senario ist, dass ich eine Partition aus einem Image mounten möchte, welches beispielsweise per dd von einem kompletten Gerät erstellt wurde. Dazu schaue ich mir zuerst die Partitionen an
Code:
$ fdisk -l test.img 

Disk test.img: 967,5 MiB, 1014497280 bytes, 1981440 sectors
Units: Sektoren of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x2c33c06a

Gerät     Boot     Start      Ende Blocks  Id System
test.img1           2048    411647 204800  83 Linux
test.img2         411648    821247 204800  83 Linux
test.img3         821248   1230847 204800  83 Linux
test.img4        1230848   1981439 375296  83 Linux
Wenn ich beispielsweise die 3. Partition mounten will mache ich das wie folgt
Code:
mount -o loop,offset=$((411648 * 512)) test.img <mountpoint>
Die Frage die mir dazu nun schon länger unter den Fingernägeln brennt ist warum es nicht nötig ist einen Endpunkt der Partition anzugeben, wenn der Startpunkt auch nicht von allein erkannt wird.
 
Einfache Antwort auf diese Frage: Normalerweise ist in images am Start des Backups jeder Partition die exakte Größe als auch der Endpunkt definiert, ergo zieht sich mount nach Angabe dieser start Koordinaten, von dort alles nötige für die Gesammte Partition ;)
 
Ich verstehe nicht warum er den Endpunkt von allein findet, den Startpunkt allerdings nicht. Der steht doch soweit ich weiß genauso in der Partitionstabelle wie der Endpunkt.
 
Für mount ist nur wichtig, wo das Dateisystem beginnt. Für den späteren Zugriff ist es aber nicht wichtig, wo die Partition aufhört sondern wo das Dateisystem "aufhört". Und das steht im Superblock von ext4 ;)
 

Ähnliche Themen

Zurück
Oben