Bei vielen Mainboards ist soviel Elektronik verbaut, dass Du die Lüfter vollautomatisch - in Abhängig der Temperaturen von CPU und Mainboard - steuern kannst.
Die Noctua Lüfter müssen via Spannung kontrolliert werden und deshalb schaust Du bitte im Handbuch, Abteilung BIOS nach, ob Du den Lüfteranschluss für die CPU via Spannung steuern kannst.
Wenn das funktioniert musst Du lediglich die beiden Lüfter - mit einem Y-Adapter - auf zwei Anschlusspfosten auf dem Mainboard verbinden. Wenn die Lüfter ein Tachosignal weiterleiten, wird der dritte Pin eines der Lüfter am Mainboard an den Anschluss #3 gesetzt. Der vierte Anschluss bleibt frei.
Auch wieder in der Abhängigkeit der Mainbaord-Ausstattung ist, ob Du die Gehäuselüfter über eventuell regelbare Anschlüsse wie SYS_FANx oder CHA_FANx steuern kannst.
Einmal musst Du klären, ob ein oder mehrere Anschlüsse temperaturabhängig und via Spannung geregelt werden können und im zweiten Schritt kommt es darauf an - ob Du womöglich bei nur einem regelbaren Anschluss - alle drei Gehäuselüfter anschließen kannst, ohne den Anschluss zu überlasten.
Wenn es grundsätzlich funktioniert, kommt es auf die Lüfter selbst und natürlich auch auf die Steuerung des Motherboards an, in welchem Umfang sich die Lüfter regeln lassen.
Wenn es mit dem Anschluss für die CPU-Lüfter klappt, bist Du schon mal gut dabei, weil sich die Lüfter eben nicht immer und unabhängig mit derselben unpassenden Drehzahl laufen, sondern orientiert an den Anforderungen vor sich hin werkeln.
Bei den Gehäuselüftern kannst Du auch einen Kompromiss eingehen und die Lüfter fix auf einer niedrigeren Drehzahl laufen lassen.
Bevor ich hier weiter gehe, solltest Du die Möglichkeiten prüfen.
Christine A.
EDIT:
Setzt man Lüftersteuerungen ein, wird die maximale Drehzahl der Lüfter meist nicht mehr erreicht, weil die Steuerungen von Sycthe, Lamptron, ... keine 12 Volt durchsteuern. Häufig kommen nur mehr 11 oder 10,5, 11,2 ... oder irgendwas bei den Lüftern an und - schon fast selbstverständlich - kommt bei jedem Kanal eine andere minimale und maximale Spannung an