News Frisches Kapital: Fab-Startup Rapidus bekommt Geld von 32 Firmen und Japan

Volker

Ost 1
Teammitglied
Registriert
Juni 2001
Beiträge
19.814
Japan führt eine neue Finanzierungsrunde für das Fab-Startup Rapidus an. Diesmal machen immerhin einige Unternehmen mit, wenngleich umgerechnet 900 Millionen Euro durch 32 zum Teil echte Branchenriesen vergleichsweise überschaubar bleiben. Und so bleibt der Staat der wichtigste Geldgeber und die Sicherheit für das Projekt.

Zur News: Frisches Kapital: Fab-Startup Rapidus bekommt Geld von 32 Firmen und Japan
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: schneeland und herrStreusalz
Diese Firma bzw. das Start-Up (kann man bei diesen Summen überhaupt noch von Start-Ups reden?) braucht eigentlich nur einen großen Kunden um entweder Erfolg zu haben oder zu verschwinden. Vielleicht wird auch versucht den Erfolg zu erzwingen in dem auf Biegen und Brechen immer mehr Mittel drauf geschmissen werden bis der Prozess irgendwann richtig läuft. Bei dem ganzen AI-Hype bräuchten die wohl nur einen Kunden für Beschleuniger/ASICs wo das ganze funktioniert und schon werden sie zur ernsten Alternative, da TSMC ja aktuell ausgebucht ist bzw. astronomische Preise verlangen kann.
Ansonsten können sie ja auch mit einem zusätzlich extra gegründeten Sub-Unternehmen in die "einfachere" DRAM-Fertigung einsteigen, ich habe gehört da kann man aktuell ganz gut verdienen und seine Kapazitäten auslasten.
 
DRAM-Herstellung sehe ich nicht...

Aber Vielleicht irgend ein High-End-SSD-Controller mit PCIe 6.0 für Server-SSDs für zukünftige AI-Server...

Toshiba macht doch SSDs, ist eine Japanische Firma und die Controller werden vom Joint Venture Kioxia gemacht. Die könnten doch so ein Controller für Next-Gen-SSD bei Rapidus machen. Wenn es gelingt, haben die einen super sparsamen SSD-Controller, dank 2nm-Technologie...

Kioxia Corporation wird ja auch in der Aufführung der investierten Unternehmen mitaufgelistet...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: thelittledevil und Nighteye
@Convert
Damit macht man kaum Geld. Zum einen gibt's da nicht so viel Stückzahl und zum anderen gibt da auch keiner viel Geld für einen high-end Prozess aus. Man ist erst gerade mal auf 7 nm umgestiegen. Da werden die auch für PCIe 6.0 bleiben. Aber ich verstehe was du meinst. Beteiligte Firmen müssen dort fertigen um eben Fortschritte zu machen. Ist eben ne andere Form von Finanzierung.

Das Problem ist ja auch nicht, dass es keine potentiellen Kunden gibt, sondern dass man unattraktiv ist. Die haben das gleiche Problem wie Intel. Die Qualität der Fertigung ist ungewiss und die ganzen Abläufe sind nicht eingespielt. Den Support von vorne bis hinten, den es bei TSMC gibt, den hat Rapidus eben nicht.
Kunden gibt es reichlich, die nur einen 1b Prozess benötigen und nicht das beste vom besten. Smartphone SoC unterhalb der high-end SoC, anspruchsvolle Netzwerktechnik, diverse CPU Chiplets, ... Aber es ist eben schwer Kunden zu gewinnen. Rapidus wird noch mehrere Jahre Milliarden Verluste machen. Das war von vorne herein klar.
Ich weiß auch nicht ob deren Ansatz zu ambitioniert ist. Im high-end Bereich dürfen Kunden sich keinen Fehltritt erlauben, da macht keiner Experimente. Man hätte erstmal mit 5 nm anfangen sollen.
 
Zurück
Oben