FritzBox! 3030 - Immer wieder Disconnects

Gurk-o-vich

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Guten Abend alle miteinander,

ich habe ein sehr großes Problem mit meiner FritBox! 3030. Ich bin froh, dass ich hier gerade überhaupt posten kann ;)

Also, es hat sich Folgendermaßen abgespielt:

Vor dem 20.07.09 war alles ziemlich in Ordnung mit meinem Router. Da hatte ich noch DSL 2000 und nur ab und an mal Probleme, dass der Router plötzlich einen disconnect hatte. Beheben lies sich das durch das Ziehen und erneute Anstecken des Netzsteckers. Seit dem 20.07. habe ich DSL 16000 und ab 23.07.09 haben die Probleme begonnen: Der Router disconnectet immer wieder (erst in geregelten Abständen) und connectet dann wieder. Am 27.07. habe ich bei 1&1 angerufen, doch dort konnte man mich nach 45 Minuten telefonieren nur vertrösten - denn ich musste bis Freitag (31.07.09) warten [72-Stunden-Frist]. Versprochen wurde mir eine SMS, die leider nie ankam. Die disconnects sind schlimmer und häufiger geworden.

Ich habe momentan folgende Firmware auf dem Router: 21.04.34

Hier mal der Log, was der Router so macht:
02.08.09 00:43:04 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 84.149.53.93, DNS-Server: 217.237.148.102 und 217.237.151.115, Gateway: 217.0.116.86

02.08.09 00:42:53 Internetverbindung wurde getrennt.

02.08.09 00:42:53 PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung.

02.08.09 00:42:46 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 6979/719 kbit/s).

02.08.09 00:42:32 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).

02.08.09 00:42:13 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).

02.08.09 00:42:10 Internetverbindung wurde getrennt.

02.08.09 00:42:10 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

02.08.09 00:30:05 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 84.149.32.224, DNS-Server: 217.237.148.102 und 217.237.151.115, Gateway: 217.0.116.86

02.08.09 00:30:01 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 6979/731 kbit/s).

02.08.09 00:29:46 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).


Ich gehe ja immer noch davon aus, dass das Ding einfach kaputt ist (ich habe den seit Okt. 2005). Davon ausgehend, dass der Router vor dem Leitungswechsel schon ab und an mal Macken hatte, könnte dies sein. Aber vielleicht befindet sich ja unter euch ein Fachmann, der mir weiterhelfen könnte!

Ich danke schon mal vielmals im Voraus für die Antworten, die hoffentlich auf mich einprasseln.

PS: Einen anderen Router hatte ich auch schon angeschlossen, jedoch kann ich nicht sagen, was genau da vor sich hingeblinkt hat. Das war ein alter Tcom-Router.

Freundliche Grüße
Grurk-o-vich
 
Der alte T-Com Router wird wohl ADSL1 sein - du wurdest jetzt auf ADSL2+ geschaltet und damit kann dieser nicht mehr funktionieren. Die Disconnects, die du da bekommst, kommen von einer zu schlechten Telefon-Leitung. Je höher die DSL-Geschwindigkeit, desto besser muss die Leitung sein, damit die Verbindung stabil gehalten werden kann. Bei DSL16000 ist es im Normalfall so, dass der Router die Geschwindigkeit mit der Gegenstelle selbst aushandeln kann. Bei dir hat z.B. der Router von max. DSL16000 nur ca. DSL6000 ausgehandelt - was jedoch scheinbar immer noch zu hoch ist. Vor allem die älteren FritzBox-Modelle (dazu gehört auch die 3030) sind nicht gerade dafür bekannt, an schlechten Leitungen möglichst stabil zu laufen. Interessant wären noch die DSL-Informationen der FritzBox zu einem Zeitpunkt, zu dem du mit dem Internet verbunden bist. Diese findest du in der Weboberfläche der FritzBox unter Einstellungen -> Internet -> DSL-Informationen. Dabei sind vor allem die Registerkarten Übersicht, DSL und Spektrum interessant.
 
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Grüße!

Danke für die schnelle und produktive Antwort. Es ist schon immer verblüffend, was man für gute Antworten bekommt, wenn man mal im Forum nachfragt. Die Dame am Telefon konnte nur um den heißen Brei reden und hatte auch nicht gefragt, ob der Tcom-Router ADSL1 hat. Nein. Sie sagte sogar noch, dass meine FritzBox! für DSL 16000 ausgerichtet ist. Wenn du dir allerdings 100%ig sicher bist, dann ist es ja fantastisch.

Wegen der Informationen:
Der Empfang ist heruntergegangen, seitdem ich das letzte Mal reingeschaut habe:
Von ca 13000 kBit/s auf 6979 kBit/s.

DSL: Empf. Sende
Leitungskapazität kBit/s 6520 800
ATM-Datenrate kBit/s 6979 719
Nutz-Datenrate kBit/s 6321 652
Latenzpfad fast fast
Latenz ms 0 0
Frame Coding Rate kBit/s 16 8
FEC Coding Rate kBit/s 0 0
Trellis Coding Rate kBit/s 804 72
Aushandlung adaptive adaptive

Signal/Rauschtoleranz dB 1 6
Leitungsdämpfung dB 19 27
Status f003ce20 f0000074

Da hat sich auch einiges getan - es scheint also jemand dran gearbeitet zu haben. Aber was auch auffällig ist: die Empfangsrate hat sich deutlich verringert und seitdem läuft der Router auch wieder stabiler. Ich werde mir wohl einen anderen Router zulegen müssen. Weiß jemand, wo man sich da einen bestellen kann (außer alternate.de, da gibt's nichts gutes für einen erschwinglichen Preis).

Vielen Dank im Voraus.

MfG
Gurk-o-vich


PS: Was genau meinst du mit "schlechter Telefonleitung"?
 
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Es kommt drauf an, welchen alten T-Com Router du hattest. Ich kenn z.B. den Sinus 154 DSL Basic und der kann sicher nur ADSL1. Bei dir scheint ein großes Problem die extreme Schwankung der Leitungsqualität zu sein. Du hast bei diesem Auszug aus den DSL-Informationen eine Signal/Rauschtoleranz von 1 dB in Empfangsrichtung. Die Signal/Rauschtoleranz wird umso geringer, je höher die DSL-Geschwindigkeit vom Router ausgehandelt wird. Die meisten Router können bis ca. 3 - 5 dB die DSL-Verbindung stabil halten und handeln deshalb eine DSL-Geschwindigkeit aus, so dass die Signal/Rauschtoleranz ca. bei 7 - 8 dB liegt. Damit ist noch ein kleiner Puffer vorhanden, um kleinere Schwankungen auf der Leitung abzudecken. Sobald die Geschwindigkeit einmal ausgehandelt ist, versucht der Router diese zu halten bis die Verbindung abbricht. Man kann davon ausgehen, dass die FritzBox beim Aushandeln der Geschwindigkeit die Signal/Rauschtoleranz auf 7 dB ausgehandelt hat - von daher hat sich deine Leitung seit dem letzten Verbindungsabbruch schon wieder extrem verschlechtert.

Gurk-o-vich schrieb:
PS: Was genau meinst du mit "schlechter Telefonleitung"?
Die Telefon-Leitung vom DSLAM der T-Com bis zu deinem Router ist entweder zu lang bzw. anderweitig gestört. Dabei kann entweder die Leitung der T-Com bis zum aber auch die Verkabelung im Haus die Probleme verursachen.
 
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Ein ADSL1 Modem/Router funktioniert problemlos auf einer ADSL2 Leitung. Gerade bei einer instabilen Leitung können die sogar besser laufen als ADSL2 Modems da ja nur mit guten 6 MBit/s gesynct wird.

Im Grunde gibt deine Leitung eben nicht mehr her. Wenn 13Mbit nicht stabil laufen und die knappen 7 aber gehen würde ich mal bei der Kundenbetreuung probehalber 10Mbit einstellen lassen. Die Fritzboxen haben nicht die allerbesten Modems, allerdings sind die Dinger top - selbst die alten Modelle. Mit einem "guten" Modem holst du maximal 1,5 bis evtl. 2Mbit mehr raus im Vergleich zur Fritzbox. Praktisch aber in deinen Regionen vielleicht 0,5-1 MBit.

Eventuell kannst du auch die Fritzbox so einstellen, dass du die maximale Geschwindigkeit vorgibst. Dann kann der Provider entdrosseln und du stellst auf deiner Seite was passendes ein.
Die Leitungsdaten aus der Fritzbox sind Anhaltspunkte. Die wirklich korrekten Werte kann dir nur der Provider sagen. Allerdings kannst du ihm die starken Schwankungen mitteilen. Hatte auch schon mal einen Kurzschluß an meiner Leitung im TCOM Häuschen ;)
 
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Der Router war aus dem Jahre 2002/2003. Aber mir fällt gerade ein, dass darauf auch 16000 läuft. Allerdings weiß ich nicht genau, welche Massen an kBit/s dort empfangen werden können. Der Latenz zu urteilen weniger als bei mir.

Wie erklärst du dir aber die Tatsache, dass die ersten Tage nichts war? Da lief's einwandfrei...

Welche Änderungen in der Empfangsstärke/Rauschtoleranz könnte möglicherweise ein aktueller Router haben?

Zum Telefon:
Da ich dort nichts verändert habe und es mit 2000 besser lief, denke ich nicht, dass es daran liegt. Allerdings war im 16000er-Pack eine Teleflat mit integriert, welche ich zuvor NICHT hatte!

Gruß
Michi
 
h3@d1355_h0r53 schrieb:
Ein ADSL1 Modem/Router funktioniert problemlos auf einer ADSL2 Leitung.
Kommt auf den DSLAM an - bei der T-Com (und darüber läuft auch 1&1) geht es nicht. Bei Alice ist deine Aussage jedoch korrekt.

Kleine Korrektur: Scheinbar ist ADSL2+ wirklich vollständig abwärtskompatibel. Jedoch wurden die VPI/VCI Werte geändert - diese sind bei den T-Com Routern jedoch nicht veränderbar und werden nicht automatisch erkannt.

h3@d1355_h0r53 schrieb:
Mit einem "guten" Modem holst du maximal 1,5 bis evtl. 2Mbit mehr raus im Vergleich zur Fritzbox. Praktisch aber in deinen Regionen vielleicht 0,5-1 MBit.
Bei diesen Schwankungen kann kein Modem auf diesem Planeten die Verbindung stabil halten. Von daher muss man zunächst mal den groben Schwankungen auf den Grund gehen. Aber das wird wahrscheinlich nur der Provider machen können - und die machen meist nur eins: die Geschwindigkeit so lange drosseln bis es stabil läuft.

Gurk-o-vich schrieb:
Der Router war aus dem Jahre 2002/2003. Aber mir fällt gerade ein, dass darauf auch 16000 läuft.
Steht da keine Bezeichnung auf dem Router. Grundsätzlich gab es im Jahre 2002/2003 nur ADSL1 - allerdings konnten viele Router (darunter auch die erste FritzBox-Generation) per Firmware-Update später auf ADSL2+ aktualisiert werden.

Gurk-o-vich schrieb:
Wie erklärst du dir aber die Tatsache, dass die ersten Tage nichts war? Da lief's einwandfrei...i
Hattest du in den ersten Tagen wirklich schon DSL16000 - es kann sein, dass du die ersten Tage noch über DSL2000 gelaufen bist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hol dir doch eine FritzBox SL die bekommt man schon für 10 Euro in der Bucht. Da hast Du Modem und Router in einem.
 
Am 20.07. wurde die Leitung freigeschalten.... am 23.07. war der erste Absturz.... bzw die erste Absturzserie ;)

Momentan läuft die Box übrigens stabil! Ich weiß nicht, warum. Wahrscheinlich merkt das Ding, dass ich über sie herziehe ;)

Danke euch so weit.
Es ist zwar schade, dass alles gedrosselt wird, aber wenn es nicht anders geht.

Gruß
Gurk-o-vich
 
Am 20.07 wurden deine Zugangsdaten für 1&1 freigeschaltet - hast du damals auch nachgesehen, ob die Geschwindigkeit der DSL-Leitung auch bereits umgestellt war? Es kann nämlich duchaus sein, dass du erst später auf den ADSL2+ Port im DSLAM gelegt wurdest.

Dass deine Verbindung jetzt einigermaßen stabil ist, liegt wohl vor allem an einem. Du hast mittlerweile nur noch die Hälfte der Geschwindigkeit, die zuvor möglich war. Wenn du morgen tagsüber die FritzBox einmal ab- und wieder ansteckst, dann kann es sein, dass du wieder die 13000kbit/s hast - und etwas später dann die Disconnects wieder beginnen, bis du erneut irgendwo bei DSL6000 ankommst.
 
Moin, Moin!

Danke für die Antwort. Und du hast Recht. Ich habe gerade DCs am laufenden Band! Die Geschwindigkeit des Empfangs ist außerdem wieder auf 11198 kBit/s. Gibt's da ne Möglichkeit, die manuell nach unten zu stellen?

Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass ich vom 20.07. an DSL 16000 hatte, da mein Ping in online games ja auch dementsprechend niedrig war, allerdings weiß ich nicht exakt, mit welcher Bandbreite dies geschehen ist, d.h. dass es auch weniger kBit/s gewesen sein könnten.

Gruß
Gurk-o-vich
 
Auf der Weboberfläche geht das erst mit neueren FritzBox-Modellen - ich weiß nicht, ob es bei der 3030 über Telnet bereits möglich wäre. Allerdings ist das dann doch etwas komplizierter und ich weiß nicht, ob dort so extreme Korrekturen möglich sind. Normalerweise korrigiert man da ca. 3-5dB beim Signal/Rauschabstand - bei dir müsste man da locker 15dB korrigieren. Ich würde zunächst noch einmal den Anruf beim Provider probieren und dort erklären, dass du sehr häufig Verbindungsabbrüche hast und deine DSL-Synchronisationsgeschwindigkeit von 6000 bis 13000 schwankt. Vielleicht bist du wirklich nur auf einen defekten Port geschaltet bzw. irgendein Kabel beim DSLAM ist nicht 100% in Ordnung. Ansonsten kann auch der Provider die Drosselung vornehmen - dann darf sich deine FritzBox z.B. nur noch mit max. DSL5000 verbinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe heute schon angerufen. Habe mich auch beschwert, dass sich bis letzten Freitag niemand bei mir gemeldet hat. Der Mitarbeiter sagte mir, dass nochmal ein 24-stündiger Testlauf angehängt worden war. Morgen bekomme ich anscheinend über den Fehler bescheid.

Als ich dem Mitarbeiter aber erzählte, was ich über das WE herausgefunden habe, meinte er, dass es sehr plausibel klingt. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich nur den Router tauschen muss. Anders kann ich mir sowieso nix erklären ;)

Danke für die Hilfe.

Ich melde mich dann, wenn ich mehr weiß.

Gruß
Gurko
 
Wenn du zunächst mal den Router tauscht, dann tausch auch - falls vorhanden - den Splitter. Ich hab schon häufiger von Fällen gehört, dort wurde der Splitter durch Überspannung (Blitzschlag) beschädigt und hatte danach auch ein komisches Verhalten.
 
Ich werd mal sehen, was sich machen lässt.
Danke so weit. Übrigens hatte ich jetzt seit 1,5 Stunden keinen disconnect mehr. Ich will ja nix heraufbeschwören ;)

Gruß
Gurko
 
Also am besten wäre es evtl. wenn du die status seiten der Fritzbox als bild hier postest!

Aber wenn ich das richtig sehe hast du nen SignalRausch abstand von 1 und 6 was ein wirklich sehr schlechter wert ist! und i.d.r. schlimmer als die dämpfung ist, eigendlich solltest/müsstest du mindestens 10-15 db haben aber nicht unter 10db!
Welchen splitter hast du noch? bzw. wie lange hast du den schon? Schaut die TAE etwas angegangen aus?
 
Der Splitter enstammt ebenfalls dem Jahr 2005 (Okt.). Ich werde den wohl auch tauschen müssen.

Gruß
 
den musst du auf jeden fall tauschen, die älteren haben teilweise etwas schlechtere rauschabstände auf die leitung gebracht bzw. die werden mit der zeit auch nicht besser.
wenn der neue dann VDSL fähig ist, ist das ein ganz neuer und der sollte besser sein.
wenn du da dann paar db höher kommst sollte das gehen, da dieser wert bei dir echt fürn ar... ist.
wenn du bei etwa 10db in beiden richtungen bist dürfte die leitung stabil sein.
 
Super. Danke vielmals für eure schnelle Hilfe. Ihr seid besser als dieses windige 1&1 Support team!

Schönen Abend.

Gruß
 
So... es hat sich jetzt herausgestellt, dass mein Hund ein Kabel zerbissen hat. Der Schaden war so klein, dass er mir heute erst bei näherer Betrachtung aufgefallen ist. Ziemlich fies. Aber es funktioniert wieder. Is zwar ein wenig peinlich - aber danke für eure Hilfe!

Gruß
Gurko
 
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